Vollständige Version anzeigen : Mal was ganz was anderes.
Ralf Schmidt
26.01.2007, 08:40
Hiya,
hier gibt's ein neues Projekt:
http://www.adventuresofgreg.com/HPB/HPBmain.html
Der Greg weis normalerweise was er tut. Er hat schon verschiedene Rekorde im Bereich "Human Powered...." aufgestellt.
Aber, was ich nicht verstehe, ist das Volumen und das Gewicht des Bootes.
Es ist ja relativ kurz, 17 Fuss oder 5,2m, und 76cm Breite.
Kajaks mit den Maßen haben normalerweise ein Volumen von ca. 400 Litern INSGESAMT, also Ober- UND Unterschiff. Entsprechend liegt dann die Zuladung bei max. 150kg.
Auch wenn das Boot hochgegriffen 600-700 Liter Volumen hat passen keine 500-750kg Gewicht rein, dafür müsste das Boot, um kein Uboot zu werden, mindestens 1.200 Liter Volumen mitbringen. Dazu muss das Boot natürlich noch einen gewissen Extraauftrieb für Wellen haben da man ansonsten durch jede Welle durchschneidet und entsprechend Fahrt verliert. Zwar weniger als im klassischen Kajak bei dem das Wasser gegen die Brust des Paddlers klatscht, aber trotzdem mit merklicher Bremswirkung.
Bis dann,
Ralf Schmidt
Uff, naja, ganz schön happig, wenn er das schafft. Ich frage mich nur, wie macht er das wenn er pennt? Wenn er pennt, verliert er doch den Kurs oder kentert, wobei wir beim nächsten Problem wären: Was macht er, wenn er kentert? Wegen dem Kurs müsste er einen Anker mitnehmen, und wenn man davon ausgeht, das der Atlantik an manchen Stellen mehrere Kilometer tief ist, müsste der Anker... naja, lassen wir das...
Wegen dem Volumen, nun ja, den Platz wird er wohl brauchen, Proviant etc.
Hallo JohnCopper!
Ich frage mich nur, wie macht er das wenn er pennt? Wenn er pennt, verliert er doch den Kurs oder kentert, wobei wir beim nächsten Problem wären: Was macht er, wenn er kentert? Wegen dem Kurs müsste er einen Anker mitnehmen, und wenn man davon ausgeht, das der Atlantik an manchen Stellen mehrere Kilometer tief ist, müsste der Anker...
Ist eigentlich ganz einfach: um nicht (zu weit) vom Kurs abzukommen, nimmt man einen Treibanker. Und um die Gefahr des kenterns zu minimieren, legt man den Schwerpunkt sehr tief. Ich vermute, daß unter anderem dafür das Konstrukt unter dem Boot vorgesehen ist (neben der Aufnahme der Antriebsmimik). Damit ist - zusammen mit dem Ballast - der Schwerpunkt beim schlafen wohl deutlich unter der Wasserlinie...
MfG
Reinhard
Ralf Schmidt
26.01.2007, 15:56
Hi Reinhard,
ob das auch die 5-7m Welle weiß, das mit dem Schwerpunkt? :D
Witzig finde ich auch die eingezeichneten Feststoff-Auftriebskörper. So in der Spitze sind das bestimmt zusammen 20-30 Liter "Auftrieb" die dann die 500-750kg vor dem Absaufen retten sollen :eek:.
Bis dann,
Ralf Schmidt
Alles in allem würde ich das Teil gerne mal fahren, so auf'm Baggersee, oder Küstennah. Aber 45 Tage quer über'n Ozean? So viele Tüten kann man doch da garnicht reinpacken, oder? ;)
Hallo Ralf!
Hi Reinhard,
ob das auch die 5-7m Welle weiß, das mit dem Schwerpunkt? :D
Wenn nicht gerade Sturm ist, weiß sie es bestimmt <bg>
Und ob man DANN schläft....
MfG
Reinhard
Chillosaurus
28.01.2007, 11:08
Remember: Hannes Lindemanns Überquerung im Faltboot von 5,2 m Länge
und die im Einbaum von 76 cm Breite
Habe ich das richtig verstanden: Dieser Typ will beide Rekorde (kleinstes und schmalstes Boot, das je den Atlantik überquert hat) brechen?
Klingt auf jeden Fall spannend.
Aber wird er begleitet, nimmt er Hilfe an und Nahrung an?
Ansonsten sollte er sich bewusst sein, welche Mentale Stärke dafür nötig ist, um das Unternehmen zu überstehen.
Ralf Schmidt
28.01.2007, 20:05
Hi Chillo,
nein, komplett alleine, dafür will er ja 500-750kg Zeug mitschleppen.
Ob's denn mentale Stärke ist oder eine gewisse "Abgestumpftheit" um so etwas durchzustehen - keine Ahnung, aber so 40-50 Tage, nur Wasser rundum, und Strampeln? Nee, danke, da fahr' ich lieber durch grüne Auen und Wälder ;)
Bis dann,
Ralf Schmidt
Hallo ralf!
Hi Chillo,
nein, komplett alleine, dafür will er ja 500-750kg Zeug mitschleppen.
Warum so viel? Mehr als 5-7 kg pro Tag kann er doch garnicht verbrauchen an Nahrung und Trinken, das macht dann maximal bis ca. 300 Kg an Verpflegung.
Oder rechnet er damit, soviel an Wechselwäsche zu benötigen, daß die dann 400 kg auf die Waage bringt? ;)
MfG
Reinhard
Naja - rechne mal mit, Reinhard:
Satelliten-TV mit Plasmabildschirm,
Chemieklo,
elektrische Zahnbürste,
Tiefkühler,
Geschirrspülmaschine,
Notebook und Reserveakkus
und vielleicht wiegt der EPP 10 für Atlantiküberquerungen einfach mehr ...
scnr Frank
Naja - rechne mal mit, Reinhard:
Satelliten-TV mit Plasmabildschirm,
Chemieklo,
elektrische Zahnbürste,
Tiefkühler,
Geschirrspülmaschine,
Notebook und Reserveakkus
und vielleicht wiegt der EPP 10 für Atlantiküberquerungen einfach mehr ...
Reserveakku kannst Du wieder abziehen - bei der erforderlichen elektrischen Leistung schleppt er sicher ein seeehr langes Verlängerungkabel auf einer Rolle mit :D
Und so ein Kabel wiegt natürlich ....
MfG
Reinhard
Ralf Schmidt
29.01.2007, 08:27
Hi Reinhard,
bei der Belastung würde ich rechnen 6-8 Liter Flüssigkeit und 1,5kg Essen / Tag. Da er mit Sicherheit rechnet sind's 75 Tage, also schon über 500kg. Und: Batterien, Sicherheitsausrüstung, das Boot und er selbst (150kg?).
Bis dann,
Ralf Schmidt
Hallo Ralf!
bei der Belastung würde ich rechnen 6-8 Liter Flüssigkeit und 1,5kg Essen / Tag. Da er mit Sicherheit rechnet sind's 75 Tage, also schon über 500kg.
Ich käme selbst mit Deinen Werten der Verpflegungsmenge pro Tag auf ein wesentllich niedrigeres Gewicht. :D
Ich gehe nämlich davon aus, daß praktischwerweise 1) das Trinkwasser aus dem Meer durch entsalzen gewonnen wird und 2) vor allem Konzentrate für die Ernährung zum tragen kommen.
Schon alleine, um dem Verderben der Verpflegung entgegenzutreten....
MfG
Reinhard
Hallo,
egal, ob er es schafft: Ein Paddler ist er nicht!
Und was den Kurs angeht, so geht doch meines Wissens eh die Strömung von den Kanaren rüber nach Süd/Mittel-Amerika, habe ich mal bei Thor Heyerdahl gelesen, den hat es auch mehr oder weniger rübergetrieben.
Er muss nur in die Pedale treten, um ein bißchen schneller als die ohnehin vorhandene Strömung zu sein.
Trotzdem bleibt es ein Riesen-Wagnis. Was mir aber nicht gefällt, ist die völlig übertriebene reklamehafte Anpreisung in dem Werbe-video. "Niemand hat den Atlantik aus eigener Kraft in weniger als 40 Tagen überquert."
Das mag zwar genaugenommen stimmen, aber es gibt doch andere,die vor ihm in Kleinst-Booten diese Strecke bewältigt haben - und zwar ohne 3 GPS Geräte, Satellitentelefon usw.
Klaus
Hallo Klaus!
egal, ob er es schafft: Ein Paddler ist er nicht!
Muß er doch auch nicht sein - schließlich fährt er ein Tretboot! :D :D
MfG
Reinhard
Im Tretboot in Seenot.......
Hat das nicht letztens jemand schon mal ausprobiert? Mit einem umgebauten Excursion 2er. Ich glaube er hat es nicht geschafft. Die Suche wurde irgendwann abgebrochen.
Nun denn, wünschen wir dem Herrn mal die nötige Portion Glück.
Oder ne gute Welle von einem Frachter, auf der er dann ne Strecke mitsurfen kannn.:rolleyes: :) :rolleyes:
Markus
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