Vollständige Version anzeigen : Einsteigerfragen zu WW/Creek/etc.-Booten
Ralf Schmidt
01.02.2007, 10:37
Hallo,
ich will mir, bevor die Bäche im Frühjahr richtig Wasser haben, doch endlich auch ein WW-Boot holen.
Meine bisherigen Kajaks sind alle mindesten 5,2m lang, entsprechend wenig/keine Ahnung habe ich zu dem Thema.
Mein Einsatz wird sein erstmal Kleinflüsse, leichteres Wildwasser, irgendwelche Bäche, etc. Trotzdem will ich mir nicht ein etwas heftigeres Gewässer von vorne herein verbauen indem ich mir z.B. nen Prijon 359 oder ähnliches kaufe, aber auch kein Extremteil mit 99cm Länge und Volumen wie'n 10 Liter Eimer :)
Angedacht ist das Teil auch im Familienurlaub mitzunehmen, hauptsächlich für Brandung, ggf. aber auch wieder wie oben schon genannte Bäche etc.
Zum Boot: Ich kann derzeit einen Creeker bekommen, einen Prijon Kompressor, ordentlich Volumen, nach oben hin sicherlich alles offen, aber wo holt man sich mit so einem Boot starke Einschränkungen rein. Beispiel: Absolut nicht surfbar, oder nur ab 5° fahrbar, etc.
(Ich suche natürlich kein Boot zum Strecke machen auf Flachwasser).
Sind die Unterschiede für WW-Einsteiger bei diesen ganzen Booten überhaupt so relevant/gravierend? Oder unterscheiden die sich eher in Nuancen?
Wer hat Tipps für mich?
Bis dann,
Ralf Schmidt
Das wichtigste ist, das du dich in dem Boot wohlfühlst, Mein Tipp, Kataloge besorgen, Tests lesen, sich überlegen was man fahren will und kann, wohin mann noch möchte. Und dann versuchen die Boote auf die man so gekommen ist zu testen. Vom Händler ausleihen, hier im Forum fragen, im Verein umschauen.
Schnelles-Kajak
01.02.2007, 11:19
Hallo Ralf,
bei der ganzen Angebotspalette von Wildwasserbooten
gibt es schon entscheidende Unterschiede,
da Volumen, Länge, Breite und Bauform teilweise doch sehr differieren.
Auch hier gilt der Grundsatz: ausprobieren und testen!
Du wirst sehr schnell feststellen in welchem Boot Du Dich wohl
und sicher fühlst, und in welchem Boot nicht.
Nicht ganz unwichtig ist auch Dein eigenes Körpergewicht und
Körpergrösse!
Pauschale Empfehlungen oder Fernkäufe sind daher immer mit
Vorsicht zu geniessen.
Gruss Tom
Hallo Ralf,
dem Gesagten kann ich mich anschliessen, möchte nur ergänzen, dass Du erst mit zunehmender Erfahrung wissen wirst, welches Boot das für Dich optimale ist.
Anders ausgedrückt, Du siehst erst mit der Zeit, wo´s hingeht, technisches oder wuchtigeres WW, ob bei Dir hauptsächlich creeken angesagt ist oder ob Du eher ein Boot mit mehr Spielpotential brauchst, oder...
Die Unterschiede sind in allen Bereichen sicherlich noch größer als bei Touringbooten.
Vielleicht benötigst Du später etwas völlig anderes als für den Einstieg.
Ein jetzt wirklich günstig erworbenes Gebrauchtboot bewahrt jedenfalls vor größeren Verlusten.
Nur meine zwei Cents, Gruß
Michael
Ralf Schmidt
01.02.2007, 15:11
Hi Michael,
sehe ich ähnlich, bei den See- und Wanderkajaks bin ich bereits bei Nr. 15 - oder so.
Ich wollte eigentlich nur mal die Allroundfähigkeiten eines Creekers abklären. Vom rein trockenen "Passen" sind für mich die Prijon-Boote top. Ein Paddelkollege meinte dazu lapidar: "Du hast halt nen Prijon-Arsch" :D
Dementsprechend werde ich mich auch bei diesem Hersteller orientieren. In einem Riot z.B. habe ich dagegen sehr schlecht gesessen - resp war ich eingequetscht.
Bis dann,
Ralf Schmidt
Hallo Ralf,
ein Creeker ist als ein WW-Einsteiger-Boot nicht schlecht. Er ist nicht zu kurz, nicht zu lang, und man kann fast alles damit fahren. Playboaten ist natürlich nicht drin. Außerdem ist ein Creeker eher rundlich, was das Rollen bzw. das Rollen erlernen erleichtert. Natürlich musst du selbst entscheiden und ausprobieren, manche Verkäufer verleihen ihre Boot auch. Z. B. Sport Schröer in Unna. Dann kannst du ja mal testen.
MfG
Ralf Schmidt
01.02.2007, 16:15
Hi John,
das mit der Länge, dem relativ runden Boden, etc. war meine Überlegung durch die ich zu den Creekern kam. Playboaten - glaub ich sowieso nicht dass das mal was für mich werden könnte.
Bis dann,
Ralf Schmidt
Wenn ich mir deinen genannte Prijon watweisich angucke (Google), dann ist das schon eher ein Wanderboot.
Guck mal unter www.sport-schroeer.de unter Online-Katalog/ Boote/ Einerkajaks/ WW/ Creekboote bzw. Allround.
Da kannste mal gucken, sind einige gute Boote dabei. ;)
Edit: Der Prijon Cross HTP ist doch was für dich, du Prijon-Arsch. ;) Ach ne, du bist keiner, du hast ja einen. Verwechslung. :D
JohnCooper
Habe es noch nicht erwähnt gesehen, aber hast Du die Möglichkeit, bei einem Verein eine größere Anzahl an Booten zu testen?
Nur mal als Beispiel; ich habe mal den Eskimo Kendo (den neuen...) probiert. Saß im Laden wie angegossen, aber auf dem Fluß war der Schwerpunkt falsch, so daß ich selbst im ruhigen Wasser extremst kippelig war (war schon hart, ohne Bewegung sitzenzubleiben :) ). So kann das täuschen...
Viel Glück mit der Suche!
<= auch Prijon-Arsch.
Ralf Schmidt
01.02.2007, 19:55
Hi John,
ggf. bin ich zu doof, aber das Teil sieht doch fast aus wie der Kompressor, fast identische Maße, wo ist da der grosse Unterschied?
Bis dann,
Ralf Schmidt
p.s.: Der Kompressor war früher auch in der Kategorie zu finden, kann man unter Suche noch Querverlinksuchen :)
Stimmt mein Fehler, aber ogf(?) hat Recht, kannst du dir net irgendwo in deinem Verein Boote leihen zum testen?
PS: Ja, ich wurde umbenannt.
Ralf Schmidt
01.02.2007, 19:59
Hi ogf,
ja, habe ich. T-Canyon, Taifun, Topo, Eskimo Diablo, etc. etc.
Also alles state of the art :D
Bis dann,
Ralf Schmidt
Ralf Schmidt
01.02.2007, 20:01
Hi John,
"Ich wurde umbenannt"???
Und was meintest Du mit geirrt? Findest Du den Cross nun auch nicht so doll, oder den Kompressor jetzt besser? Oder willst Du mich einfach gänzlich verwirren?? ;)
Bis dann,
Ralf Schmidt
Ich hab mich vertan, die Boote sehen sich wirklich sehr ähnlich. Aber was meinst du mit "state of the art"? Zum Rollen lernen super Boote, vor allem der T-Canyon und Taifun. (Ja, lacht ruhig, in diesen Booten habe ich unter anderem das Rollen gelernt, die sind so schön rund)
Ich wurde umbenannt.
Übrigens gibts hier einen http://forum.kanu.de/images/buttons/edit.gif - Button. ;)
Ralf Schmidt
01.02.2007, 20:30
Hi John,
ich will das Boot ja nicht nur Rollen sondern auch fahren!? ;)
Natürlich sind das gute Boote, aber eben keine Grundlage für einen Test. Die Teile gibt's zwar schon recht günstig, aber was Sitze, Robustheit, und eben auch Fahreigenschaften betrifft hat sich IMO schon etwas getan in den letzten 20-30 Jahren. Und so alt sind dann auch die Gebrauchten T-Canyons, und T-Slaloms, und auch der K3 etc.
Warum Du genamenswechselt wurdest habe ich immer noch nicht verstanden, Du MUSST es aber natürlich nicht erzählen.... ;)
Bis dann,
Ralf Schmidt
Und den Hinweis mit dem "Ändern" Button habe ich auch nicht gecheckt....
Der Ändern-Button dient unter anderem dazu, Doppelposts zu vermeiden, um die Übersichtlichkeit des Forums zu sichern. ;)
Und ich habe Olaf gebeten mich umzubenennen. JohnCooper ist einfach mein Nickname im Internet. Danne ist mein Spitzname bei meinen Kumpels. Du nennst dich ja auch net Ralf-Wurst. :D
Und nichts gegen den K3! :mad: ^^ Mein Vater hat so einen, in dem habe ich das Paddeln gelernt. :D
Und bevor du dir ein WW-Boot kaufst, teste ob dir diese Art des Sports überhaupt liegt. Kann ja auch sein, dass du damit überhaupt net klar kommst. Und wo du ein Boot zum Testen herkriegst, tja, vielleicht dein Verein. Ich weiß auch net wo Riedstadt liegt, aber ich glaube der Globetrotter in Köln oder Düsseldorf, weiß net genau, hat ein Becken zum Bootetesten. Der Sport Schröer in Unna verleiht seine Boote zu testzwecken. Bestimmt auch der Globetrotter. Dann kannst du im Laden erstmal "Probesitzen" bzw. Paddeln und dann auf dem Fluss testen wie er sich so fährt.
MfG Danne
KajakFun
02.02.2007, 00:22
Hi Ralf,
Als "Wildwasseranfänger" ist vielleicht ein etwas längeres Boot um die 3 m keine schlechte Wahl. Es verzeiht mehr Fehler, hat mehr Volumen und taucht in Rückläufen schneller wieder auf ;) Als Anfänger fährt man so etwas trockener und stressfreier.
Ein voluminöses Boot ist meistens auch bequemer. Fahre mit einem hautengen Rodeoboot mal durch längere Schluchten z.B. typische Anfängerstrecke Ardeche 36km. Einen guten Halt sollte man natürlich trotzdem haben..aber auch etwas Luft. Wenn die Bewegungsmöglichkeiten zu eingeschränkt sind schlafen dir die Beine ein.
Ein längeres Boot ist richtungsstabiler und schneller. Auf leichtem unverblockten WW also eher ein Vorteil. Beim Stromzungen queren bietet das längere Boot mehr Führung. Die Seilfähre geht auch besser. Ein kurzes Boot dreht nur der Stelle, wird abgetrieben aber richtig Speed geben ist nicht drin.
Früher ist man ja auch ALLES mit 4m Booten gefahren..ging auch. Die Länge macht's echt nicht. Die Kurzboote sind auch eine Modeerscheinung und eine Folge der Wasserknappheit bedingt durch die Kraftwerksverbauungen :( (duck und weg)
Für Überschläge sind sie optimal (geht aber auch im 4 m Boot, nur nicht überall :rolleyes: ) aber ich gehe mal davon aus daß du als WW-Anfänger nicht in jeder Walze einen Salto rückwärts mit doppelter Schraube machen willst. :eek:
Gruß KajakFun
KajakFun
02.02.2007, 00:37
Und nichts gegen den K3! :mad: ^^ Mein Vater hat so einen, in dem habe ich das Paddeln gelernt. :D
MfG Danne
Jawoll, ich weiß auch wieso ich meinen K3x (http://www.seekajakforum.de/forum/read.php?1,27106,27146#msg-27146) immer noch habe :D
Ralf Schmidt
02.02.2007, 06:35
Hallo Ihr K3-Fetischisten ;)
Auch ich hatte so'n Teil mal. Leider kann ich eure Begeisterung nun garnicht teilen. Das Boot ist wirklich für alles zu benutzen und für nix zu gebrauchen. Für Wildwasser zu lang und zu träge, auf Strecke läuft's nicht, einzig als Roller kann man damit was anfangen. Da gab es zu der Zeit viele bessere laminierte Boote. Für seine Zeit war's ja mglw. ein tolles Teil, so als erstes PE-Boot, aber nach 30 Jahren?
So - nun dürft ihr mich in der Luft zerreissen :D.
Bis dann,
Ralf Schmidt
Hallo Ihr K3-Fetischisten ;)
So - nun dürft ihr mich in der Luft zerreissen :D.
*fetzfetzritzratz*
Als Anfängerboot trotzdem gut. Aber natürlich nichts im Vergleich zu heutigen Booten. Such dir nen guten Creeker, teste ihn und werd glücklich. :)
@Kajakfun: Ardecheschlucht sind wenn man es genau nimmt nur 26 Kilometer. Vom Pont d'arc bis St. Martin d'Ardeche. Und Anfängerstrecke. :rolleyes: bin auch bei meinem ersten Mal in der Schlucht zwei mal geschwommen, wo ich noch nicht rollen konnte. Beim zweiten Mal bin ich ohne Kenterung durchgekommen, ohne einmal umzukippen.
MfG
Danne
KajakFun
02.02.2007, 12:05
Hi Ralf,
Die K3 Form war eben die eierlegende Wollmilchsau.
Es war ein 4,10 m Combi Boot.
Zu träge im Vergleich zu anderen 4 m Booten war der K3 sicher auch nicht.
Mit den kurzen Booten mußt du erst mal überall da runterfahren wo sich der K3 schon hindurchgezwängt hat ;)
Das vernetzte nylonartige Material war eindeutig besser und abriebsfester wie das heutige PE.
[Nostalgie ein]
Mit dem K3 konntest du über feuchte Steine wie auf Seife gleiten wo die heutigen PE Boote am Stein hängenbleiben und sich festfressen.
Negativpunkte: Lediglich die Luke des K3 war etwas zu klein und im Klemmfall gefährlich. Der Kahn war auch ziemlich weich und die Original Fußstütze war auch nicht der Hit.
Mit etwas Tuning war das Boot aber wirklich brauchbar.
Prallplatte auf die Querstreben der Fußstütze geschraubt, Oberdeck mit einer Rippe versteift & Ventilfedern zwischen den Sitz und den Splinten der Fußstützenrohre und du hattest einen 1 A Stoßabsorber. Man konnte die Fußstütze durch Drehen an den Ventilfedern stufenlos verstellen und auch auf dem Vorderdeck stehen ohne daß das Boot nachgab.
Laminierte Boote besser???
Zu den laminierten WW Booten sage ich nur...Urlaub= 1 Tag fahren, 2 Tage reparieren, fahren,reparieren im ständigen Wechsel und wenn es kalt war im Engadin auf 1800m Boot und Harz überm Campingkocher anheizen...triefende klebrige Harzsuppe auf dem Kocher & Tesabandorgien am Lagerfeuer und krebserregende BP Paste auf den Fingern...nee, das muß wirklich nicht sein..Bootfahren war schon gefährlich genug ;).
Der K3 brachte damals erstmals ununterbrochenen Fahrspaß pur.
!!!!!!!!!!!!!!!!!!DANKE!!!!!!!!!!!!!
Ich bin damals auch Lettmann Alpin (bequemes Boot) gefahren und habe den Umstieg auf den K3x trotzdem nie bereut. Die damaligen "Standardboote" Prijon Canyon 400 und 390er waren mir vorne zu flach und zu unbequem.
Der K3 mit viel Rundspantanteil läuft auf Strecke auch viel besser wie die Canyons oder die späteren Taifuns mit reinem U Spant und mehr Kielsprung.
[Nostalgie aus]
Übrigens nach 30 Jahren..wo ist denn das bessere Combiboot welches genauso universell einsetzbar ist wie der alte K3?
Es gibt nur noch die Spezialisten aber nicht jeder hat Platz für 5 Boote in der Garage und auch nicht jeder Verein kann pro Mitglied 5 Bootsplätze bereitstellen.
Der K3 war Klasse!
So jetzt gebts mir... :)
Gruß K3Fan ;-)
Ralf Schmidt
02.02.2007, 12:16
Hiya K3Fun,
hast Du den K3 noch?
Warum nicht? Gibt's immer mal wieder gebraucht, ganz billig.
Wenn er doch so doll ist!? :D
Aber: Lass Dich nicht ärgern, zum Glück gibt's ja nun mal die vielen Meinungen und dazu die jeweils besser oder schlechter passenden Boote.
Das bessere Combiboot? Keine Ahnung. Wie ist's mit dem Combi 359? Oder dem Yukon? Zumindest die Sitzanlagen finde ich klasse, wirklich gefahren habe ich Teile aber noch nicht.
Weil: Ich mag keine Eierlegenden Wollmilchsäue! Mein Rennrad läuft auf 18mm 12bar Trennscheiben, mein Bike hat 130mm Federweg auf 2,1 Zoll Schluffen, und genau so halte ich's mit meinen Booten. Das ist aber ausschliesslich meine ureigenste Meinung und ich bewundere die Vereinskollegen die mit ein und demselben Boot auf dem Bach, im Wildwasser, mit Gepäck auf dem Fluss und auch im Meer unterwegs sind (z.B. mit dem Yukon).
Bis dann,
Ralf Schmidt
KajakFun
02.02.2007, 17:05
Hi Ralf,
Klar habe ich meinen K3 noch und der wird auch nicht verkauft.
Yukon auf WW 4 und drüber....hmmm...du kannst es ja mal ausprobieren.:eek:
Knickspant Combi 359? auf WW??? (Version mit Prallplatte) :rolleyes:
da würde ich auf WW trotzdem lieber nen alten 4 m Taifun vom Flohmarkt fahren.
In der 4,10 m K3 Klasse hat höchstens Lettman noch die alten 4,15 m GFK Slipper Combis im Programm. Die gehen noch bis max. WW3. Aber etwas Vergleichbares wie den K3 (für Touren & für extremes WW geeignet) findest du nicht mehr.
Unter 2,60 m Länge würde ich auch nicht gehen es sei denn du bist ein TopoFreak oder Rodeofahrer. Mit einem ca. 3m Boot wie Cerro oder Diablo kannst du alles fahren.
P.S. Ein Boot sollte auch noch schwimmen und nicht nur tauchen wenn der Fahrer mal die Lungen ausbläst ;).
Hi Ralf,
möchte noch mal auf deine Fragen zum den Creekern eingehen. Allgemein sind Creeker zum Anfang und Einstieg sehr gut geeignet. Sie sollten aber noch mindestens so 245-260 lang sein, um Führung beim Geradeausfahren zu vermitteln.
Das Volumen das sie mitbringen bringt auch Sicherheit zum Anfang und bei Fahrfehlern. Die Reaktionen im Wildwasser sind fast durchweg als gutmütig zu bezeichnen. Wenn Du "richtig" einsteigen und dich auch weiterentwickeln willst nimm kein 3m Boot. Der spätere Umstieg auf "moderne" Flachbodenmodelle wird dir schwer fallen. Die Reaktionen sind halt bei kürzeren Booten direkter und es braucht weniger Kraft um entsprechende Fahrtrouten einzuhalten.
Zum Kompressor: wir haben auch noch einige im Verein. In meinen Augen ein gutes Boot zum Anfang. Kann alles;ist Sicher und gutmütig; Sitzanlage die seinesgleichen sucht;für das Volumen surft er gut,da Semiflachboden hinten;unkaputtbar da HTP.Allerdings solltest du mindestens 175 groß sein,da hoher Süllrand. Sollte für ca 400-500€ zu kriegen sein und läßt sich später auch wieder gut verkaufen. Achte aber auf die Sitzanlage!Es gab auch welche die einfacher ausgestattet waren.Gute Alternativen wären auch noch Dagger Nomad und Diesel von Wavesport.Allerdings zu etwas höheren Preisen.
Kauf dir auf alle Fälle etwas gebrauchtes zu Anfang, das spart viel bis du dir im klaren bist was dir wirklich liegt.
Ralf Schmidt
09.02.2007, 20:05
Hi Matze,
Danke für die Tipps.
Also, es wurde der Kompressor, verschiedenen Tests im Internet haben mich überzeugt. Er hat die Flex 6, gefederte Prallplatte, Spitzenbeutel, top Zustand, Betrag kommt hin.
Das sind die nackten Daten, jetzt muss ich mal sehen wie's im Wasser aussieht ;)
Ach ja, Flachbodenboote, ich hatte mal kurz einen Tekno, fuhr sich recht "spannend", also irgendwie so'n bischen wie ne 100er Styrodurplatte, finde ich. Irgendwelche "Spielereien" plane ich nicht, auch im WW will ich beim Fahren bleiben.
Bis dann,
Ralf Schmidt
Hallo Ralle,
schreib mal nen Testbericht von deiner ersten Fahrt bzw. vom Boot. Wäre mal interessant zu wissen, wie es Quereinsteigern bzw. "neuen" Wildwasserfahrern geht.
grüße
Danne
paddelmaier
09.02.2007, 21:42
Hallo Ihr K3-Fetischisten ;)
Auch ich hatte so'n Teil mal. Leider kann ich eure Begeisterung nun garnicht teilen. Das Boot ist wirklich für alles zu benutzen und für nix zu gebrauchen. Für Wildwasser zu lang und zu träge, auf Strecke läuft's nicht, einzig als Roller kann man damit was anfangen. Da gab es zu der Zeit viele bessere laminierte Boote. Für seine Zeit war's ja mglw. ein tolles Teil, so als erstes PE-Boot, aber nach 30 Jahren?
So - nun dürft ihr mich in der Luft zerreissen :D.
Bis dann,
Ralf Schmidt
Hallo Ralf,
bei Dir um die Ecke ist doch ein ganz interessanter Kanuladen, der auch Boote verleiht. (in Großrohrheim).
Da wirst Du doch hoffentlich das richtige finden.(es muss ja nicht immer ein extrem schmaler Eski sein).
Hol Dir dort eines der modernen kurzen Boote, geh an Dein Hausgewässer, fahre ein bisschen um den Kühkopf rum und dann kannst Du ja wieder berichten.
Unter Garantie gilt dann aber trotzdem der alte Satz: bis man das richtige Boot hat, kauft man mindestens 2.
Gruß,
der paddelmaier
Chillosaurus
19.03.2007, 17:40
Schön das du dich für ein Boot entschieden hast. Ich hoffe, du hast viel Spaß damit, auch wenn ich doch eher 'nen 3 m Ding mit wenig Volumen genommen hätte, um 'nen bisschen technischer fahren zu können.
Ralf Schmidt
20.03.2007, 08:06
Hi Chillo,
technischer ist natürlich immer vom Gewässer abhängig. Aber Du hast z.T. recht, ich hatte auch ursprünglich mit dem Performance oder sogar mit dem Athlete geliebäugelt. Beide Boote sind aber als Allrounder etwas eingeschränkter und auf sehr kleinen Bächen eben unhandlicher (bei dem Kompressor mus ICH mir meine Spitze nicht überlaminieren ;)). Und so'n bischen Extravolumen ist mir auch auf dem Meer (z.B. demnächst über Ostern) eigentlich ganz recht.
Ggf. werde ich mir mal ein Slalomboot dazulegen wenn's günstig zu haben ist, aktuell bin ich aber mit meiner Langschiff-Flotte plus Allround-WW Boot erstmal zufrieden.
Bis dann,
Ralf Schmidt
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