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Vollständige Version anzeigen : ökokurs-diskussion aus dem EPP


stefi
07.02.2007, 09:10
Hi Werner und KF

Hmmm... also, Gewässersperrungen gibt's genug, da bin ich mit euch einverstanden.
Wessen Sache ist denn so eine Sperrung? (Bei uns braucht's da ein Gesetz mit einem höheren öffentlichen Interesse das die Sperrung begründet).
Wenn das also gesetzlich geregelt ist, dann solltet ihr ja auch rechtlich dagegen vorgehen können. (der Schweizer Verband macht das, bei unrechtmässigen Sperrungen, wenn auch oft erfolglos).

Also, nur mal zur Berichtigung: Mit einer solchen Einstellung kommen wir und die Gewässersperrer nicht weiter. Man muss ja irgend ein Weg gemeinsam finden. Von vornherein sagen: die sperren ja eh. Was hilft das?
Ich könnte unter Umständen auch zu den bösen Gewässersperrern gehören (ich mach ne Ausbildung zur Umweltingenieurin). Von daher bin ich an konstruktiven Lösungen interessiert. Und auch wenn der Konsens vielleicht eine schweizer Erfindung ist und von euch belächelt wird: es ist für alle Seiten eine verdammt zufriedenstellende Lösung!

Lade doch die Funktionäre von eurem örtlichen Naturschutzverein mal zu einer Kanufahrt ein. Solche Aktionen wirken Wunder und können tatsächlich Meinungen ändern!
Und es entsteht ein Dialog. (Wieviele Dialoge hast du schon geführt mit den "Bösen", ohne Vorurteile?)
Ich kenne beide Seiten und ich kann euch versichern: Kleine und grosse Umweltsünder gibt es auch unter den Kanuten!
Setzt euch für Gleichbehandlung ein: Ihr richtet weniger Schaden an, als ein Spaziergänger mit Hund. Wenn der am Uferweg lang gehen darf, dürft ihr auch paddeln. Dass Kanuten nicht in ein allgemein gesperrtes Gebiet dürfen ist normal (oder weshalb wären Paddler denn eine Ausnahme?).
Die Umwelt-Lobby ist eh stärker, ihr tut also gut daran, ein gutes Verhältnis mit ihnen aufzubauen.

Werner Schmiedel
07.02.2007, 10:32
Hai Stefi,

bei uns sind dafür die Regierungspräsidien und Landratsämter zuständig, im Rahmen von Verordnungen.

Ich möchte mal vorausschicken, dass ich durchaus Befürworter des Naturschutzes bin, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Ich bin also auch ohne Ökokurs einer derer, die ihren Müll mit sich führen und nicht in der Natur entsorgen und ich bin einer "Landschaftsnutzer" die nicht einfach hinter Hecken sch... und das Papier dem fröhlichen Spiel des Windes und der Wellen überlassen (Ich habe einen kleinen Notfallspaten) Es ist so unappetitlich wie es hier steht, wenn du an Grill- und Biwakplätzen ein paar Meter ins Gebüsch gehst.

Aber leider werden die Belange des Naturschutzes häufig wirtschaftlichen Interessen geopfert, das meint z.B. die Kontigentierung an der oberen Donau für private Paddler, wogegen die Verleihboote ohne Einschränkung dort runterbrettern dürfen.

Häufig schiessen die Naturschützer auch übers Ziel hinaus, z.B. wenn eine Wiese von vielleicht 10 ha gesperrt und als Brutzone für den Grossen Brachvogel ausgewiesen wird und das mitten in intensiv genutztem Gebiet (Gartenbaubetriebe) Es gibt dort keinen Grossen Brachvogel! Wie auch, er hat keine Lebensgrundlage.

Was ich im andern Thread zusammen mit Kajakfun kurz ansprach, der Schaden der oft durch Naturschützer angerichtet wird, ist auch nicht an den Haaren herbeigezogen. Ich habe schon beobachtet, dass einige dieser Menschen während der Brutzeit durchs Naturschutzgebiet auf der Mettnau pilgerten, mitten zwischen wild keifenden Möven und einem Seeschwalbenpäärchen hindurch! Die Möven brüten dort direkt auf den Wegen!

Also, so ganz ernst nehme ich die Leute auch nicht mehr.
Grüsse vomWerner

Jediritter
07.02.2007, 10:48
Oh Stefi, Deine Blauäugigkeit in allen Ehren, aber die Welt funktioniert leider Gottes genau anders herum. Gerade bei Gewässersperrungen und Befahrungsreglementierungen, geht es weniger um die Sache, als um Politik. Und du willst der Politik mit einer offen und ehrlich gegenübertreten und an den Verstand und die Vernunft apellieren?
Wach bitte auf. In der Politik findest du keinen Verstand und keine Vernunft, am allerwenigsten Ehre. Da geht es um knallharte Geschäfte. Auch bei der Umwelt, gerade bei der Umwelt!

Und örtliche Naturschutzorganisationen sind gerne ein Sammelsurium von politischen Quertreibern und Betonkopfgrünen, die anderswo kaltgestellt worden sind. Denen kann man nicht mit "Guck doch erstmal wie lieb wie eigentlich sind" kommen, für viele von denen, nicht alle!, sind Kanuten ein Todfeind. Und mit dem Todfeind schließt man keinen Burgfrieden. Betonköpfe wissen sowieso alles und meistens auch noch besser. Die sehen einen Menschen in einem Kanu, der nach deren Meinung entweder Mist macht und schon sind alle Kanuten böse. Oder noch schlimmer, nach Meinung vieler grüner Betonköpfe, haben Kanus generell gar nichts auf Bächen zu suchen. So einfach ist das.

Und dann die Sache mit der Lobby. Mit der Umweltlobby kann man Geschäfte machen. Man kann sich, also z.B. einer Partei, oder einer Firma, ein Grünes Image verpassen, auf jeden Fall aber entscheidet in der Mehrzahl der Fälle nicht irgendein Verstand, sondern welche Lobbygruppe die einflußreicherer Wählerschicht darstellt.
Und schon sind wir bei den Jägern. Zu denen gehören auch die Angler. Gibt es etwas wichtigeres als Jagen/Fischen? Nein, gibt es nicht, Töten ist schließlich ein Grundrecht des Urmenschen. Und praktischerweise sind in den Angelvereinen deutlich mehr Menschen organisiert, als es beim DKV der Fall ist. Wer ist also wohl "gewichtiger", wichtiger?

Kanuten sind eine seltsame Sorte Mensch, die von den meisten anderen Menschen, von Politikern sowieso, nur mit großer Skepsis betrachtet werden. Die Kanuten sind dafür berüchtigt, sich frei zu fühlen und auch so aufzutreten. Sie haben keinen Respekt, am allerwenigstens vor der Macht und mutig sind sie auch, denn sonst würden sie ja nicht in diesen kleinen und zerbrechlichen Wasserfahrzeugen das Unheil herausbeschwören. Also tut man doch am besten, wenn man diese Verrückten vor sich selber schützt und am einfachsten geht das, in dem man ihnen die Grundlage verbietet. Das Befahren von Gewässern.
Und in der Politik müssen immer auch irgendwelche Opfer erbracht werden. Die Opfer sind aber meist die schwächeren, weil die sich nicht genug wehren können. Was liegt also näher, als dass man Kanuten und deren Interessen "opfert", dann hat man gleich mehrer Fliegen gleichzeitig erschlagen. Respektlose Freiheitsfanatiker gezügelt, die Umweltfritzen befriedigt, weil Kanuten sind schließlich deren Todfeinde und man hat ein paar arme Seelen davor bewahrt, sich dort unglücklich zu machen. Ist doch praktisch!
Und der DKV wird mit dem EPP noch einen draufsetzen. Wartet mal ab, was passiert wenn die Betonköpfe und Politschacherer erstmal mitbekommen haben, was man damit alles machen kann.

Klar, man kann sich hinstellen zeigen das alles doch ganz anders ist.
Aber siehe oben, Umweltschutz ist Chefsache, ist hohe Politik und Politik hat nichts mit Verstand und Ehre zu tun. Siehe auch G.Bush und die fingierte Herbeiführung des erstem amerikanischen Golfkriegs, siehe auch dessen Sohn und seine Art Kriege anzuzetteln. Alles Politik und alles zu unserem Besten. Na ja, das mit dem "unserem" muss man relativ sehen, für einige von uns ist es das Beste, nämlich die, die daran dann verdienen "dürfen".

Oder schau nach Europa. Was hat man unserer Umwelt nicht alles angetan, allein mit dem Begriff Flurbereinigung. War doch alles zu unserem Besten, oder? Und heute kann man wieder viel Geld damit verdienen, mit dem Versuch den alten Zustand wieder ein wenig herbeizuführen.
Politik und ein Interesse an Umweltschutz? Vergiss es!
Die Welt ist voll Darth Vaders. Und der war ja eigentlich auch mal einer der Guten.

KajakFun
07.02.2007, 11:40
Kleine und grosse Umweltsünder gibt es auch unter den Kanuten!
Setzt euch für Gleichbehandlung ein: Ihr richtet weniger Schaden an, als ein Spaziergänger mit Hund. Wenn der am Uferweg lang gehen darf, dürft ihr auch paddeln. Dass Kanuten nicht in ein allgemein gesperrtes Gebiet dürfen ist normal (oder weshalb wären Paddler denn eine Ausnahme?).
Die Umwelt-Lobby ist eh stärker, ihr tut also gut daran, ein gutes Verhältnis mit ihnen aufzubauen.

Hi stefi,
ich glaube die Autolobby ist stärker :p ihr solltet ein gutes Verhältnis mit ihr aufbauen :D
Spaß muß sein...
Ich habe ja auch nichts gegen sinnvollen Naturschutz.
Das beginnt aber eher bei Uferverbauungen etc. und nicht bei den Paddlern.
Was ein "Schaden" ist müsste man ja auch erst mal näher definieren.
Ist eine vorübergehende Störung durch einen Paddler schon ein Schaden?
Auch natürliche Räuber "stören" und die sind für ein intaktes Ökosystem genauso wichtig. Nur werden die von den Jägern dezimiert. (Altes Jägersprichwort: Schnabel krumm, Finger krumm; Fuchs, Marder dito. ) Manche Populationen explodieren förmlich weil sie nicht bejagt werden bzw. die natürlichen Räuber fehlen und was heute vielfach so vehement geschützt werden soll ist ja nicht wirklich der "Normalzustand".
Au fein, wir haben ja sooo viele schützenswerte Wasservögel hier am Bodensee.....aber auch erst nachdem die Dreikantmuschel eingeschleppt wurde. Als NaBu Anhänger werde ich an einem See oder Flußufer auch immer eine seltene Tier oder Pflanzenarten finden um einen wie auch immer gearteten Schutzzweck zu begründen. Für mich (Biologe & Paddler) ist das nicht Grund genug um eine Sperrung zu rechtfertigen.
Das mit der Gleichbehandlung wäre ja nicht schlecht wenn man wirklich konsequent wäre. Dann müssten aber auch die NaBus &Wanderer aus den NSGs draussen bleiben, die landwirtschaftliche Nutzung verboten und das NSGebiet wirklich sich selbst überlassen werden.
Ich habe nur ein Problem damit daß Paddler (unbegründet) einseitig ausgesperrt werden während Angler, Jäger, Spaziergänger etc. das selbe gesperrte Gebiet uneingeschränkt nutzen.
Die Paddler sind ja im Regelfall auch keine Umweltsünder. Auch falls mal eine Uferböschung an einer Einsstiegsstelle etwas leidet ist das noch lange kein ökologischer "Schaden".
Wenn man wirklich Naturschutz betreiben wollte gäbe sinnvollere Möglichkeiten wie beim schwächsten Glied den Paddlern den Hebel anzusetzen. Da ist es nur am Billigsten und mit dem geringsten Widerstand verbunden.

KajakFun
07.02.2007, 13:01
Häufig schiessen die Naturschützer auch übers Ziel hinaus.....
Was ich im andern Thread zusammen mit Kajakfun kurz ansprach, der Schaden der oft durch Naturschützer angerichtet wird, ist auch nicht an den Haaren herbeigezogen.....
Also, so ganz ernst nehme ich die Leute auch nicht mehr.
Grüsse vomWerner

Das hat jetzt zwar nichts unmittelbar mit dem EPP zu tun aber es zeigt doch welche Auswüchse der Naturschutz manchmal annehmen kann.:eek:
Zuerst wird zur Sanierung die Festungsmauer der Burgruine Hohentwiel (http://www.freewebs.com/sebispic/Forum/Hohentwiel.jpg) mit Steuermitteln aufwendigst eingerüstet und dann werden die Arbeiten aus "Naturschutzgründen" ein halbes Jahr ausgesetzt.
Ich möchte nicht wissen wieviel Miete dieses riesen Gerüst & der brachliegende Maschinenpark gekostet hat. Dieses Geld wäre sinnvoller für den Erhalt der Ruine ausgegeben worden.
Ob der Falke letztendlich erfolgreich gebrütet hat konnte ich nicht erfahren.
:mad:

stefi
07.02.2007, 17:45
Also, so ganz ernst nehme ich die Leute auch nicht mehr.


Kann ich verstehen, auch bei denen gibts gute und schlechte. Ich könnte dir auch Beispiele nennen von sogenannten (oder selbsternannten) Naturschützern die gewisse Dinge tun, die ich weder mit Natur noch Schutz vereinbaren kann...

Du siehst, die haben dieselben Probleme wie wir. Auch bei den Kanuten gibts welche, die quer durch den Schilfgürtel fahren, weil sie das romantisch und abenteuerlich finden, etc. Willst du nun alle Paddler wegen diesen Fehltritten nicht mehr ernst nehmen? (Wäre konsequent, bei den Naturschützern machst du's jedenfalls)

stefi
07.02.2007, 17:56
@jediritter

Der Länge, Ausführlichkeit und Umfassbarkeit (es geht bis zur amerikanischen Weltpolitik) deines Beitrags zu urteilen hat sich da einiges an Ärger angestaut. Dasselbe sagen deine Begriffe wie Betonköpfe und Totfeind aus.
Auf einer solchen Basis (egal was bisher passiert ist) wird es auch in Zukunft keine zufriedenstellende Lösungen geben.

Bei uns in der CH sind meist die Fischer an den Befahrungsverboten "schuld". Es gibt auch noch welche, die eigentlich nicht wirklich rechtmässig wären, sei's drum. Dass die Fischer sehr gut organisiert sind und als Naturschützer gelten ist bekannt. Und sie sind seit jeher der Fein Nr. 1 der Kanuten.
Dass Umweltschutz viel mit Politik zu tun hat ist klar. Es gibt nichts "saubereres" als im zusammenhang mit Umweltschutz erwähnt zu werden.

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie genau es bei euch da läuft, ich merke nur, dass da sehr verhärtete Fronten sind. (Naja, ein Naturschützer hab ich zwar noch nie gehört, weiss also nicht ob wir sein Totfeind sind).

Und ich denke es sprengt den Rahmen dieses Forums, wenn wir das bis auf Bush-Politik ausweiten.

stefi
07.02.2007, 18:02
[QUOTE=KajakFun;1025]Das mit der Gleichbehandlung wäre ja nicht schlecht wenn man wirklich konsequent wäre. [QUOTE]

Hi KF

Da bin ich mit dir einig. Genau da habe ich auch probleme, wenn schon denn schon ganz sperren, sonst bringts genau nichts (es sei denn, es ist ein erhöhtes schadenpotential von einer Nutzergruppe nachgewiesen).
Als Biologe solltest du auch schon mal etwas von der Theorie der mittleren Störung gehört haben. Was ökologisch am besten sein soll. Manchmal (v.a. bei touristisch genutzten Gewässern) geht die Nutzung jedoch über eine mittlere Störung hinaus und es gibt ein paar Arten, die auch extrem sensibel sind.

Ansonsten: ja, die Paddler werden manchmal zu unrecht ausgeschlossen. woher kommt dieses negative Bild? (keine gewagten Annahmen bitte).

stefi
07.02.2007, 18:16
Zur Frage des Schadens, den der Kanute anrichtet:
Ich hab mich mal ein bisschen darüber informiert. Nachgewiesen ist:
- erhöhter Stress bei Wasservögeln
- Brutausfall (eisvogel, bodenbrüter)

Zum Thema Fischlaich gibt es keine Studien, nur Vermutungen von Fischexperten:
Der Laich (Kieslaicher) könnte mechanisch beschädigt werden.

Ein Paddler kann
- die Ufervegetation schädigen
- Tiere stören

Ansonsten muss man wissen:
- Jeder Hund am Ufer stört ein Tier mehr als ein Boot auf dem Wasser (an Paddler können sich Vögel gewöhnen, der Hund ist einfach ein Feind). Hier ist das grösste Problem, dass die meisten Naturschützer auch Hundehalter sind. Das Thema ist SEHR heikel. Aber ein Argument.
- Die meisten Störungen die ein Paddler verursacht ist nicht an die Paddeltätigkeit gebunden. Ob Paddler oder Wanderer, die Anwesenheit stört. Schäden die explizit durch die Ausübung des Paddelns verursacht werden sind nicht nachgewiesen.

Fazit:
Paddler sind BEI RICHTIGEM VERHALTEN schonende Naturnützer.
Es liegt an jedem einzelnen Paddler, dieses Image aufrecht zu erhalten und nach aussen zu transportieren. (die andern haben kein Interesse daran, dem selbst nachzugehen)

Danne
07.02.2007, 18:16
woher kommt dieses negative Bild?

Paddler sind Zigeuner und Zigeuner sind böse.

Später übertrug sich der Begriff allgemein auf ursprünglich nicht sesshafte Völker [...] die „fahrenden Völker“

Genau wie Paddler.:cool:

Danne

Edit: Warum machst du so viele Posts und editierst sie nicht?

stefi
07.02.2007, 18:33
Paddler sind Zigeuner und Zigeuner sind böse.



Das nehm ich jetzt nicht ganz ernst. Ich hab nix gegen Zigeuner, aber fühl mich nicht als solche...

Bei uns ist das negative Bild insbesondere von der Fischer-Lobby so heraufbeschwört worden. Nach der Fischer-Logik: Flüsse gehören den Fischern, also müssen die Paddler weg. Es gilt: Fischer sind Naturschützer. Es gilt weiter: Kanuten sind Naturschänder. Sie stören Fisch, Vogel und machen überhaupt alles kaputt.
So hatten sie auch gleich die Naturschützer auf ihrer Seite.

Nun ja, es gibt mittlerweile auch schon eine jüngere Generation Fischer. Die Lage hat sich ein wenig entspannt. Als ich noch kleiner war flogen mir auch schon mal Steine um die Ohren, wenn wir Fischer antrafen. Heute gibt's es, dass mich Fischer ansprechen und wir uns normal unterhalten.
Ich habe auch miterlebt wie Kollegen sich viel Zeit genommen haben um mit Fischern resp. Naturschützern zu reden und verhandeln. Manchmal ist dabei auch etwas sinnvolles rausgekommen. (dass wir z.b. kein Befahrungsverbot bekommen, da der Fluss zu Fuss auch zugänglich ist).

Ich glaube was dem Kanutenimage wirklich fehlt ist, dass er in Sachen Naturschutz kompetent und ein zuverlässiger Partner ist. Brechstangen-Taktik hilft da nicht. So was braucht Zeit.

Siegmund
07.02.2007, 18:37
Zur Frage des Schadens, den der Kanute anrichtet:
Ich hab mich mal ein bisschen darüber informiert. Nachgewiesen ist:
- erhöhter Stress bei Wasservögeln
- Brutausfall (eisvogel, bodenbrüter)

Zum Thema Fischlaich gibt es keine Studien, nur Vermutungen von Fischexperten:
Der Laich (Kieslaicher) könnte mechanisch beschädigt werden.

Ein Paddler kann
- die Ufervegetation schädigen
- Tiere stören

Ansonsten muss man wissen:
- Jeder Hund am Ufer stört ein Tier mehr als ein Boot auf dem Wasser (an Paddler können sich Vögel gewöhnen, der Hund ist einfach ein Feind). Hier ist das grösste Problem, dass die meisten Naturschützer auch Hundehalter sind. Das Thema ist SEHR heikel. Aber ein Argument.
- Die meisten Störungen die ein Paddler verursacht ist nicht an die Paddeltätigkeit gebunden. Ob Paddler oder Wanderer, die Anwesenheit stört. Schäden die explizit durch die Ausübung des Paddelns verursacht werden sind nicht nachgewiesen.

Fazit:
Paddler sind BEI RICHTIGEM VERHALTEN schonende Naturnützer.
Es liegt an jedem einzelnen Paddler, dieses Image aufrecht zu erhalten und nach aussen zu transportieren. (die andern haben kein Interesse daran, dem selbst nachzugehen)

hallo Steffi,
Gutachten zu Störungen durch Paddler gibts beim DKV.
Paddeln und Naturschutz sollte eigentlich kein Gegensatz sein. Mein Verein hat ganz gut mit dem NABU zusammengearbeitet, auch wenn das ins letzter Zeit ein wenig eingeschlafen ist. letztlich geht es nur darum, die übertriebenen Forderungen von beiden Seiten zurückzusetzten auf ein vernünftiges Maß. Nicht jede Vollsperrung ist berechtigt und manche Bäche sind übernutzt. Das ist so. tatsächlich sollte ein Paddelverein selbst aktiv Naturschutz betreiben, dh. sein eigenes Gelände entsprechend gestalten, sich für Gewässerrenaturierung stark machen, beim paddeln entsprechend verhalten, Ökologiekurse durchführen, Führungen auf dem Wasser in Zusammenarbeit mit Ökologen anbieten etc. Gewässer werden nicht von Naturschützern gesperrt, sondern von Behörden. Die sollte man auf seiner Seite haben, nicht gegen sich. Ebenso sollte man Naturschützer nicht als Gegner begreifen, auch wenn sie es manchmal sind. Im moderneren Naturschutz hat es sich ja herumgesprochen, das man Naturschutz nicht gegen die Menschen machen kann, sondern mit ihnen, man den menschen also nicht aus der Natur aussperren soll, sondern ihn zu vernünftigem Handeln bewegen. Was der Mensch nicht kennt, mag er auch nicht schützen. Insofern ist der EPP ein Beitrag zum Naturschutz und möglicherweise ein Mittel gegen übertriebene Verbote.

Grüße
Siegmund

Danne
07.02.2007, 18:43
Nun ja, bei uns gibt es ein Flüsschen, da sitzen jedesmal im Hochsommer wenn wir daran vorbeipaddeln alle 10 Meter ein Angler. So, die bösen Kanuten stören die Fische und machen die Fische weg, die bösen Kanuten die. Ich nenn das Flüsschen einfach mal überfischt.

Nun, es existierte bereits ein Wisch, der das Paddeln komplett verboten hätte. Zum Glück haben sich da 2 Vereine (unter anderem auch meiner) und (man höre und staune) ein Verleiher stark gemacht, der um seine Umsätze fürchtete (die zumindest zu 65% auf diesem Flüsschen fuhren).

Und in manchen Fällen ist das Paddeln sogar naturfördernd. In einem See (z. B. ein ehemaliger Baggersee, in dem unsere Rennsportler trainieren) wachsen die Algen in Massen und irgendwann kippt der See um. (Hä? ;)) Diese unsere Rennsportler fügen durch das Paddeln Sauerstoff hinzu, was der See nunmal braucht.

Man sieht, dass nicht nur die Kanuten schuld sind. Wenn man das nun den Naturschützen (oder gar den Behörden) erklären kann, hat man (als Kanute) gewonnen. Nur das ist das schwierige.


Danne

Werner Schmiedel
07.02.2007, 19:35
"Du siehst, die haben dieselben Probleme wie wir. Auch bei den Kanuten gibts welche, die quer durch den Schilfgürtel fahren, weil sie das romantisch und abenteuerlich finden, etc. Willst du nun alle Paddler wegen diesen Fehltritten nicht mehr ernst nehmen? (Wäre konsequent, bei den Naturschützern machst du's jedenfalls)" (Originalzitat stefi ;) )

Hai Stefi,

wieso bin ich für dich eigentlich so ne Reizfigur? Du kommst mir fast vor wie eine alte Ehefrau, die mit der Nudelrolle hinter der Tür auf mich wartet!:confused: Bitte, ich habe nichts gegen Ehefrauen! :D

Paddler, die durch den Schilfgürtel brettern, nehme ich sogar sehr ernst, die sind übel!

Ich habe nicht von allen Naturschützern und auch nicht von den geschrieben sondern von Naturschützern! Ich habe - aus gutem Grund - auch Eingangs meines Postings, auf das ich mich beziehe, geschrieben: Ich habe nichts gegen Naturschutz... (sinngemäss)

Es gibt übrigens noch ein Beispiel für überzogenen "Naturschutz":

2003, im grossen Hitzejahr als im See und am Hochrhein zigtausende Fische verreckt sind und überall an Land geschwemmt wurden, hatte ein Campingplatzbesitzer mit dem Landratsamt als unterer Naturschutzbehörde die grössten schwierigkeiten, weil er von seinem Ufergelände die hunderte toter Fische entfernte! Der Platz liegt in Gaienhofen im Naturschutzgebiet, hier darf nichts verändert und entfernt werden! Das Ufergelände ist Badestrand!

Soll ich solche "Naturschützer" ernst nehmen?

Bitte bitte, nicht wieder die Nudelrolle :D

Der Werner

stefi
07.02.2007, 19:56
Soll ich solche "Naturschützer" ernst nehmen?



Natürlich nicht. Aber nicht alle in denselben Topf schmeissen.
Oder kannst du dich mit denen identifizieren die im Schilf verstecken spielen?
Da wäre dir auch unrecht getan.
Also lassen wir die Naturschützer solche sein und es erübrigt sich über die Pseudo's beider Seiten weiter zu diskutieren. Die sind da und die werden immer da sein. (jeder kann sich naturschützer als auch paddler nennen oder wie welche aussehen)

KajakFun
07.02.2007, 20:08
Zur Frage des Schadens, den der Kanute anrichtet:
Ich hab mich mal ein bisschen darüber informiert. Nachgewiesen ist:
- erhöhter Stress bei Wasservögeln
- Brutausfall (eisvogel, bodenbrüter)

Zum Thema Fischlaich gibt es keine Studien, nur Vermutungen von Fischexperten:
Der Laich (Kieslaicher) könnte mechanisch beschädigt werden.

Ein Paddler kann
- die Ufervegetation schädigen
- Tiere stören


Ob erhöhter Stress durch Paddler NACHGEWIESEN ist wage ich einfach mal zu bezweifeln.
Hast du ne Quelle?
Genausogut könnte ich folgendes als Gegenargumente anführen..
Zu hohe Populationsdichte von Wasservögeln erzeugt auch Stress..zuwenig Brutplätze, Rangordnungskämpfe, Nahrungsengpässe...etc
Jedes Hochwasser erzeugt mehr mechanischen Stress beim Fischlaich wie jeder Paddler der auf dem selben Fluß unterwegs ist.
Wenn 2 Schwäne sich streiten sind sie sicher stärker gestresst wie wenn ich in 5m Abstand vorbeipaddle.
Das Grünfutter welches ich zufällig am Ufer niedertrete könnte auch das nächste Schaf oder Rind abpflücken. Abgebrochene Äste wachsen nach.
Zuviel Kormorane erzeugen auch Streß in der Angler und Fischpopulation :D
Mich stören manche Tiere auch...:D besonders wenn sie stechen werde ich zum Mörder..sehr unökologisch nicht wahr. Alles nur eine Frage des Standpunktes.

Hauptsache ist doch daß es überhaupt noch geeignete Brutplätze gibt und daß nicht alles total verbaut wird. Darauf haben wir Paddler aber wohl wenig Einfluß.

Werner Schmiedel
07.02.2007, 21:49
Hai stefi

Natürlich nicht. Aber nicht alle in denselben Topf schmeissen.
Oder kannst du dich mit denen identifizieren die im Schilf verstecken spielen?
Da wäre dir auch unrecht getan.


Du scheinst in meinen Postings wirklich nur zu lesen (oder etwas hineinzulesen), was du kritisieren möchtest. Von im Schilf verstecken spielen war an keinem Ort die Rede, ich schrieb, die Paddler, die ins Schilf brettern sind übel. Ich begreife nicht, wie du auf "verstecken spielen" kommst?

Im Übrigen identifiziere ich mich mit überhaupt mit niemandem, höchstens infizieren an...

Ich denke, ich habe hier und bc auf deine Mail hinlänglich erklärt, worum es geht. Deshalb verstehe ich dein letztes Posting überhaupt nicht.:confused:

Gute Nacht

Der Werner

stefi
07.02.2007, 23:18
Ob erhöhter Stress durch Paddler NACHGEWIESEN ist wage ich einfach mal zu bezweifeln.
Hast du ne Quelle?
.

Ist nachgewiesen. Klar sagt keine Studie aus, dass Wasservögel wegen Paddlern "gestresster" sind. Aber es gibt Untersuchungen (wissenschaftliche), die den Einfluss auf Wasservögel untersucht haben. Resultat: Sie gewöhnen sich zwar (auch nur bestimmte Arten) an Paddler, aber die Zeit die sie damit verbringen zu flüchten fehlt ihnen bei der Nahrungssuche, Gefiederpflege, was auch immer. Wird ein bestimmtes Mass überschritten, dann kann das schon mal den Tod oder eine erfolglose Brut bedeuten. Sorry, ist so.
Ich hab den Professor grad nicht so im Kopf, kann aber nachschauen, wenn du eine der Untersuchungen haben willst. Kann dir auch www.natursportinfo.de empfehlen, da findest du auch ein sehr gutes Literaturverzeichnis.

Gegenargumente

Ja, wirklich schön deine Gegenargumente. Wieviel weisst du denn über Ökologie wirklich? Ich hab's vorher schon mal erwähnt, mach dich mal schlau über die mittlere Störung die am gesündesten ist für eine Population. Der Mensch ist leider sehr häufig mehr als die mittlere Störung*. Dazu sollte man auch beachten, dass der Mensch nicht der einzige ist, der eine Störung verursacht, er kommt zu den natürlichen Störungen hinzu. Ein weiterer wichtiger Punkt in dieser Diskussion ist, dass der Mensch sehr viel Raum für sich beansprucht. Was dann noch an Lebensräumen bleibt (du hast es auch angesprochen) wollen wir dann aber auch noch nutzen und die Tiere da stören?

*Um die mittlere Störung (also alle störungen, natürlich+Mensch) nicht zu überschreiten braucht es ein sehr umsichtiges Verhalten der Menschen. Niedrige Intensität, niedrige Quantität. Wo (ausser in Schutzgebieten) ist das noch so?

KajakFun
08.02.2007, 07:02
Resultat: Sie gewöhnen sich zwar (auch nur bestimmte Arten) an Paddler, aber die Zeit die sie damit verbringen zu flüchten fehlt ihnen bei der Nahrungssuche, Gefiederpflege, was auch immer. Wird ein bestimmtes Mass überschritten, dann kann das schon mal den Tod oder eine erfolglose Brut bedeuten. .....
Ja, wirklich schön deine Gegenargumente. Wieviel weisst du denn über Ökologie wirklich? Ich hab's vorher schon mal erwähnt, mach dich mal schlau über die mittlere Störung die am gesündesten ist für eine Population. Der Mensch ist leider sehr häufig mehr als die mittlere Störung*....

Hi steffi,
ich gebe dir natürlich im Grunde schon Recht. Ich sagte ja auch ich könnte...
Im Einzelfall kann es durch Übernutzung eines Gewässers schon zu Konflikten kommen. Diese sind zum Teil aber auch hausgemacht und auch eine Folge der bestehenden Gewässersperrungen. Was an Gewässern noch übrig bleibt wird eben auch stärker frequentiert hat aber auch in der Regel ein geringeres Schutzbedürfnis. Aber daß ein Vogel wegen Paddlern am Bodensee oder sonstigen Gewässern verhungert, ist, wenn du ehrlich bist, genauso an den Haaren herbeigezogen und gehört ins Reich der Fabeln. Nicht jede Brut ist erfolgreich...das wäre ja schlimm...frag mal den Marder die Elstern und das Wetter...und nicht jedes zerdepperte Ei am Flußufer hat ein Paddler zertreten.

Rainer Soentgen
08.02.2007, 08:26
Hallo stefi,

bei der ganzen Problematik beschleicht mich immer ein gewisses Unbehagen. Da ist bei der "Beeinträchtigung" zunächst einmal die Unterscheidung nach "natürlich" und "menschlich" und das ganze noch womöglich unter dem Anspruch "natürlich" gut und "menschlich" schlecht. Wir leben hier in Mitteleuropa zum überwiegenden Teil nicht mehr in einer (wie auch immer zu definierenden) Naturlandschaft, sondern in einer seit langem vom Menschen mitgestalteten (die Geographen nennen das so) "Kulturlandschaft". Insoweit ist in unseren Gegenden der menschliche Einfluß auf die Gestaltung und Ausprägung der "Natur" schon seit langem gegeben und auch nicht durch "Aussperrung" wegzudiskutieren. Der Störfaktor "Mensch" gehört zur Natur. Jeder "Naturnutzer" ob Wanderer, Radfahrer usw. stört da. Die Frage ist nur wie.
Und damit bin ich dann beim Paddler als "Störfaktor". Auch ein Teil der menschlichen Störfaktoren. Nur: ich kann mich da an eine Studie zur Rur in der Eifel erinnern, bei der herauskam, dass Paddler natürlich Störfaktoren darstellen, im Reigen der Wanderer, Radfahrer und Angler aber nur den geringsten.
Das hatten wir doch hier schon weiter unten: es ist ein Frage der Politik und der Lobby, wer als Störfaktor abgestellt wird.
Dazu mal die Situation an meinem Hausfluß: die Sieg. Seit zwei Jahren haben wir da ein paar Einschränkungen, mit denen man aber (noch) gut leben kann. So das Übliche: Kontingentierung abschnittsweise auf 100 bzw. 50 Befahrungen pro Tag, Anlandungs- bzw. Uferbetretungverbot bis auf ausgewiesene Ein- und Ausatzsatzstellen, Durchfahren von Wehrunterwassern nur in Fließrichtung. <http://www.bonnkajak.de/html/auf_m_wasser.html>
Letztes Jahr gab es dann zu Himmelfahrt und Pfingsten eine Zählung zur Grundlage einer offiziellen Kontingentregelung mit Fahrtanmeldung wie an der Rur. Zum Ergebnis ist bis jetz nix raus. Aaber: Wer hat zum gleich Zeitpunkt mal die Horden von Radfahrern entlang des Flusses gezählt bzw. wer bastelt denn an deren Kontingentierung? Am Pfingstmontag saßen auf der Strecke Eitorf bis Siegdeich (so um die 30km Strecke, kontingentiert mit 100 Befahrungen und Anlandungsverbot!) an 21 Stellen Angler am Ufer. Ich betone hier Stellen und nicht Personen, denn da waren auch Gruppen mit bis zu 6 Personen und Hunden dabei. Einige waren mit dem Auto bis an das Ufer gefahren, bei den Gruppen brannte zum Teil ein Grill.
Entschuldigung, aber wozu die Zählung bzw. dann das Anlandungsverbot? Paddler werden auf diesem Stück gewiss nicht an 21 Stellen an Land gehen, Feuer machen und im Unterholz herumschnüffeln.
Oder die untere Agger. Darf man nur ohne Anlanden befahren weil Naturschutzgebiet. Im Sommer aber ist der Uferbereich gern genutzter Platz um am Abend ein Grillfest mit Schwimmen zu veranstalten.
Ich könnte jetzt hier die ganzen Kleinflüsse unserer Gegend aufzählen. Situation überall ähnlich. Ich denke die Situation ist so ziemlich überall gleich.
Hier wird doch mit zweierlei Maß gemessen und der "Hebel" Naturschutz an einer Gruppe demonstriert, die sich gut einschränken läßt, unabhängig vom tatsächlichen "Störpotential". Und da liegt bei der ganzen Ökodiskussion ums Paddeln der Hund begraben.

Schöne Grüße

Rainer

KajakFun
08.02.2007, 10:09
Einige Studien belegen z.B. auch daß die Bruterfolge an häufig frequentierten Gewässern wegen der Gewöhnung und erhohter Fluchttoleranz höher waren wie auf weniger oft befahrenen Gewässern wo die Fluchttoleranz niedriger lag.
Eine erhebliche Störung des Brutgeschäfts durch Kanuten ist bei normaler Fahrt und schwacher Frequentierung eher nicht zu erwarten. Bei längerem Aufenthalt in Ufernähe in der Nähe von Brutplätzen sieht es zwar etwas anderst aus aber ein ortsfester Angler stört hier sicher nachhaltiger wie ein vorüberfahrender Kanute.
Solange nur die Paddler ausgesperrt werden und alle anderen uneingeschränkt die gesperrten Gebiete nutzen machen diese einseitigen Sperrmaßnahmen keinen Sinn.

stefi
08.02.2007, 15:40
Ich lasse euch hier einmal weiterdiskutieren und enthalte mich.

Ich habe mich eingehend mit der Problematik befasst (Studium).
Es ist leider so, dass auf beiden Seiten (Paddler/Naturschützer) sehr einseitig und stur argumentiert wird. Allgemeine und undifferenzierte Aussagen reichen in dieser komplexen Problematik leider nicht.

Allerdings ist bei mir folgende Frage aufgetaucht:
Ist es möglich und v.a. auch sinnvoll gewisse Gewässer (Beispiel Bodensee) naturschützerisch "aufzugeben" um die Nutzung zentral zu halten und damit andere Gebiete zu entlasten?
Wobei ich bezweifle, dass bei einer intensiven Nutzung eines Gewässers andere wirklich (freiwillig) entlastet werden, es sei denn durch Verbote. Es gibt immerhin einige Paddler die auch die Einsamkeit suchen und sich von Massenansammlungen fern halten.

KajakFun
08.02.2007, 21:11
Ich lasse euch hier einmal weiterdiskutieren und enthalte mich.

Ich habe mich eingehend mit der Problematik befasst (Studium).
Es ist leider so, dass auf beiden Seiten (Paddler/Naturschützer) sehr einseitig und stur argumentiert wird. Allgemeine und undifferenzierte Aussagen reichen in dieser komplexen Problematik leider nicht.

Hi stefi,
Das war nicht so absurd wie es klingt.
Ein kleiner Auszug aus einer Studie der Uni Münster zum Thema Kanu und Naturschutz
http://www.freewebs.com/sebispic/Forum/Result.jpg

Nachzulesen in der Zusammenfassung Kap 9 S. 66 (http://www3.lanuv.nrw.de/Bilder_und_Dokumente/PDF_Dokumente/Naturschutz/kanusport_u_naturschutz_204_.pdf)
Soviel zum Thema Gewöhnung.
:D :rolleyes:
Na mit dem Vorschlag das Wollmatinger Ried zum Rummelplatz zu machen wirst du dir unter den Naturschützern sicher keine Freunde machen...aber wer weiß..vielleicht sind die Bruterfolge hinterher besser :D

stefi
08.02.2007, 21:40
Hallo KF

Ich kenne diese Gewässer leider nicht und habe diese Studie auch nicht gelesen.
Ausserdem stelle ich die Gewöhnung gar nicht in Frage. Solche Aussagen sind aber sehr heikel. Meist ist das u.a. von der Vogelart abhängig.
Ausserdem kenne ich andere Studien, die belegen, dass Wasservögel die bejagt werden grössere Fluchtdistanzen haben (doppelt und mehr als unbejagte). Jedoch kann es bis zu 10 Jahren dauern, dass solche Vögel ihr Verhalten ändern (wenn mit der Bejagung aufgehört wird). Ich schätze den Gewöhnungseffekt also als vernachlässigbar ein. Auch aus dem folgenden Grund: Wenn ich einen Vogel wirklich stark störe, so dass er dadurch eine schlechtere Fitness hat, dann ist das eh im engeren Bereich, wo sich auch ein an Menschen gewöhnter Vogel gestört fühlt. Hoffe ich hab mich verständlich ausgedrückt.

Meine Frage zu den intensiv genutzten Gewässern als Entlastung bezog sich auf folgende Aussage von dir:
Was an Gewässern noch übrig bleibt wird eben auch stärker frequentiert hat aber auch in der Regel ein geringeres Schutzbedürfnis.
(Du wirst jetzt natürlich sagen, dass das Wollmatinger Ried zu den Ausnahmen der Regel gehören würde...)

Werner Schmiedel
08.02.2007, 21:51
Hai Stefi,

du schreibst: Ausserdem kenne ich andere Studien, die belegen, dass Wasservögel die bejagt werden grössere Fluchtdistanzen haben (doppelt und mehr als unbejagte).

Wir Paddler jagen nicht! Also, ich kenne keinen, der es vom Kajak aus täte.

Dann schreibst du zum Schluss: "(Du wirst jetzt natürlich sagen, dass das Wollmatinger Ried zu den Ausnahmen der Regel gehören würde...)"

Woher weisst du, was Kajakfun sagen würde? ( Oh, wird, weil du stellst ja schon fest was er sagen wird!)

Grüsse vom Werner

KajakFun
08.02.2007, 22:32
Wir Paddler jagen nicht! Also, ich kenne keinen, der es vom Kajak aus täte.
....
Hi Werner,
sag blos du kennst den Film Deliverance mit Burt Reynolds noch nicht :D :cool:
Was der wohl zum EPP sagen würde?
So jetzt sind wir wieder beim eigentlichen Thema...

stefi
08.02.2007, 22:37
Wir Paddler jagen nicht! Also, ich kenne keinen, der es vom Kajak aus täte.


Vielleicht nicht vom Kajak aus (warum eigentlich nicht?), aber ich kann bezeugen, dass es Entenjäger in Canadiern gibt.
=ungültiges Argument von dir
=1:0 für mich :D :D :D

KajakFun
08.02.2007, 23:07
Es gibt sogar virtuelle Entenjäger im Canadier....
Werner du kannst schon mal üben (http://hic2.kazserv.com/~tindon/FlashGame/BanSung/boat_hunt.swf)....;)

Werner Schmiedel
09.02.2007, 07:34
wollte sagen okay :D

Ich hab ja auch die Einschränkung gemacht: Ich kenne keinen.

Burt Reynolds ist für mich auch eher nicht repräsentativ ;)

Hai, der Werner

KajakFun
09.02.2007, 11:56
Negative ökologische Beeinträchtigungen durch Kanusport (Ufererosion, Abfall, Lärm & Wassertrübung) finden ja überwiegend an den Ein- und Ausstiegsstellen statt und könnten eigentlich nur durch bauliche Maßnahmen entschärft werden.
Die Einstiegsstellen sind meistens auch zwecks Bootstransport per Auto erreichbar und liegen ausserhalb von Schutzgebieten und das Störpotential ist da eher gering. Da hilft also die Ökoschulung auch nicht viel weiter. Die Masse der Paddler verhält sich ja in der Natur regelkonform. Ein paar Ausnahmen wird es immer geben auch mit EPP.
Die ursprüngliche Frage war doch ob eine Ökoschulung inkl. Bestimmungsübungen (Strandflieder, Kompassqualle etc.) im Rahmen einer EPP Ausbildung überhaupt sinnvoll ist, oder nicht lieber separat in einem Ökokurs vertieft angeboten werden sollte. Für das WFA Silber ist ja schon der Nachweis eines Ökokurses zu erbringen und da denke ich macht es wenig Sinn bei EPP Stufen 3-5 für fortgeschrittenen Paddler nochmals eine Ökoschulung zu wiederholen.
Es wäre sinnvoller diese Zeit für Rettungsübungen oder zum Erlernen sonstiger paddeltechnischer Fähigkeiten zu nutzen. Lieber eine Sache konsequent durchziehen wie 5 halbe Sachen anfangen. Konzentriert euch lieber auf die Beurteilung der Paddlerbefähigung denn dafür ist der EPP gedacht.
Das Wissen über Strandflieder hilft dem Paddler bei schlechten Bedingungen auf EPP4-5 Terrain herzlich wenig.

Werner Schmiedel
09.02.2007, 12:12
Es gibt sogar virtuelle Entenjäger im Canadier....
Werner du kannst schon mal üben (http://hic2.kazserv.com/~tindon/FlashGame/BanSung/boat_hunt.swf)....;)

12 tote Enten! :D

KajakFun
09.02.2007, 13:00
Hi Werner,
Ökologienachweis erbracht :D
Sag doch stefi sie soll auch mal ne Runde mitspielen :) das relaxt.
Alle anderen dürfen inzwischen eine Runde Wildwasser (http://games.lynms.edu.hk/games/riverkayak.swf) fahren.

Jediritter
09.02.2007, 13:42
Für das WFA Silber ist ja schon der Nachweis eines Ökokurses zu erbringen

Das ist zu 50% Falsch.

Für WFA Silber muss entweder ein Ökolehrgang, oder ein Sicherheitskurs nachgewiesen werden. Erst bei WFA Gold sind beide Lehrgänge nachzuweisen. Wobei in beiden Fällen die Lehrgänge nicht älter als 2 Jahre sein dürfen.

Nun schaue man mal in die DKV-Statistik wieviele WFA´s Silber und Gold so jedes Jahr gemacht werden und wieoft das WFA Bronze (incl. der Wiederholer). Die Unlogik hat noch niemand erklären können, wieso sinnvolle Lehrgänge erst für deutlich erfahrene Kanuten verbindlich sind, sofern sie das WFA möchten.

Man muss dazu aber auch sagen, es gibt auch Kanuten, sogar einige, die verzichten generell auf das WFA. Manche führen ihr ökologisches Denken an, weil sie nicht einsehen, wieso sie Fahrten auf Gewässern durchführen sollen, mit denen sie nichts zu tun haben und wo eine Übernutzung gerade bei Gruppenfahrten, die ja Vorraussetzung sind im Sinne des WFA Silber/Gold, sehr schnell gegeben ist.
Da beißt sich die Katze den Schwanz ab. Eine Unlogik in der DKV-Logik mehr.

Aber es ist wohl wirklich so, wie Reinhard "Monday" anderswo schreibt. Die Methodik mit der der DKV Antworten vergibt, ist eine mitunter sehr spezielle. Denn wieso das so sein muss, oder soll, dass sich die Katze den Schwanz abbeißt, das hat der DKV auch noch nie erklärt.

Stattdessen kommt dann der EPP, mit einem neuen Zwangsansatz für Öko- und Sicherheitslehrgänge, die aber wieder erst für die ohnehin schon deutlich erfahreneren Kanuten gedacht sind. Unlogik, ja, aber das scheint eine feste Tradition beim DKV zu sein. Und diese Diskrepanz beim Dt. EPP hat bis heute auch noch kein DKV-Funktionär erklären können, oder wollen.

JeDi mag nicht jetzt mehr - das Wochenende naht.

stefi
09.02.2007, 15:44
Konzentriert euch lieber auf die Beurteilung der Paddlerbefähigung denn dafür ist der EPP gedacht.
Das Wissen über Strandflieder hilft dem Paddler bei schlechten Bedingungen auf EPP4-5 Terrain herzlich wenig.

Was auf welcher Stufe gelernt werden muss sei mal dahingestellt, das bedarf einer längeren Analyse... :D

Aber ich bin nicht ganz einverstanden so. Natürlich geht es in erster Linie um die Paddlerbefähigung. Hingegen gehört (Ausnahme ist ev. Wettkampfsport) der richtige Umgang mit der Natur auch zu einer Fähigkeit eines ausgebildeten Paddlers/Paddlerin.
Die allgemein verbreitete Annahme dass sich Kanuten ja sowieso, "von Natur aus" (ach, wie passend!) naturfreundlich verhalten sollte endlich abgeschafft werden!
Es gibt eine gewisse Tendenz, dass Kanuten gleichzeitig auch Naturfreunde/-liebhaber sind, Kanufahren ist ja auch eine Natursportart. Zwischen einer naturfreundlichen Gesinnung und tatsächlich naturschonendem Verhalten besteht aber (leider) noch ein grosser Unterschied.

Ich finde, man muss nicht unbedingt Inhalte eines Öko-kurses in einen EPP nehmen, der ist ja wirklich vordergründig zum paddeln lernen da. Aber es sollte auf jeden Fall zum Pflichtprogramm, und zwar von der niedrigsten Stufe an(!!!), gehören, dass die Umwelt thematisiert wird. Das nimmt nicht wertvolle Zeit in der man lieber an einer neuen Technik feilt, aber es sollte, wie Sicherheitsübungen immer wieder wiederholt werden (am besten in jedem Kurs).
Natürlich angepasst, bei Anfängern Schilfgürtel/Sperrzonen(bojen) erwähnen, Bäche sind kein Thema, weil sie das Können für WW noch nicht haben...
So kommt und bleibt das Thema ins Bewusstsein der Kanuten. Je nach Stufe und Interesse kommt dann die Nachfrage für einen Öko-Kurs von ganz alleine. (Und auf den könnte man ja vielleicht auch ein EPP-Zertifikat ausstellen?)

stefi
09.02.2007, 15:50
20 Enten :)

(also wirklich entspannend find ich solche Stressspiele nicht)...

Siegmund
09.02.2007, 16:23
Ich finde, man muss nicht unbedingt Inhalte eines Öko-kurses in einen EPP nehmen, der ist ja wirklich vordergründig zum paddeln lernen da. Aber es sollte auf jeden Fall zum Pflichtprogramm, und zwar von der niedrigsten Stufe an(!!!), gehören, dass die Umwelt thematisiert wird. Das nimmt nicht wertvolle Zeit in der man lieber an einer neuen Technik feilt, aber es sollte, wie Sicherheitsübungen immer wieder wiederholt werden (am besten in jedem Kurs).
Natürlich angepasst, bei Anfängern Schilfgürtel/Sperrzonen(bojen) erwähnen, Bäche sind kein Thema, weil sie das Können für WW noch nicht haben...
So kommt und bleibt das Thema ins Bewusstsein der Kanuten. Je nach Stufe und Interesse kommt dann die Nachfrage für einen Öko-Kurs von ganz alleine. (Und auf den könnte man ja vielleicht auch ein EPP-Zertifikat ausstellen?)

Hallo Steffi, umweltgerechtes Verhalten ist seit ewigen Zeiten Thema in Anfängerkursen. Ökokurse gibts auch schon lange. Aber es geht ja in der Haupsache ums paddeln, da braucht man über Umwelt nur soviel zu wissen, das man möglichst keinen Schaden anrichtet. Ob die Amsel eigentlich ein Star ist, braucht man eigentlich nicht zu wissen, aber dass man im Schilfgürtel nichts zu suchen hat, schon. Ich selbst finde es aber befriedigender, eine Nilgans von der Graugans unterscheiden zu können.
Gruß
Siegmund

Werner Schmiedel
09.02.2007, 16:52
Hai Loide,

Stefi schreibt: Natürlich angepasst, bei Anfängern Schilfgürtel/Sperrzonen(bojen) erwähnen, Bäche sind kein Thema, weil sie das Können für WW noch nicht haben...

Ich bin kein Ausbilder, nirgendwo und nirgendwann, aber wenn ich bei uns im Club Kanus an Gäste herausgebe, egal an wen, dann sage ich den Leutchen klipp und klar wo sie fahren dürfen, wo nicht und warum.

Einfache Richtlinie: Überall wo Österreich dran steht (rot-weiss-rot, das heisst Verbot!) darf man nicht fahren. Wie im Strassenverkehr. Das kapiert jeder, ob sich jeder dran hält ist eine andere Frage.

Ich wurde auch schon fuchsteufelswild, wenn ich Kajaker sah, die die Hornspitze direkt an Land umfahren haben, was schon mal reiner Blödsinn ist, weil sich das Boot dort festsaugt und man fünfhundert Meter weiter draussen doppelt so schnell ist, (KajakFun, du weisst was ich meine).

Bäche, stefi, sind bei uns auch ein Thema, weil in Deutschland die meisten Bäche noch nie etwas von Wildwasser gehört haben - Ausnahmen natürlich Süddeutschland und der mittlere Osten.

Es gibt bei uns viele Wald und Wiesenflüsse, auf denen mitunter rücksichtslos rum gebrettert wird und für die es zum Teil überhaupt keine Beschränkungen gibt, Wasserstand, Laichzeit, Brutzeit, egal, man darf immer. Das finde ich auch wieder nicht in Ordnung, denn auch der Stichling und andere Kleinfische sind bei uns bedroht.

Und jetzt muss ich auch wieder monieren, dass man den Thread nicht verfolgen kann, wenn man schreibt! Ich hab keine Lust, erst in Word alles vorzuschreiben und immer wieder hier reinzuschauen, worauf ich antworte.:( :(

Bitte, Admins, ändert das.

Grüsse vom Werner

Werner Schmiedel
09.02.2007, 16:55
20 Enten :)

(also wirklich entspannend find ich solche Stressspiele nicht)...

ich hab gar nicht mitgekriegt, dass es so viele sind!

In einem Spiel, stefi? Dann hab ich verloren, aber zwölf Enten sind ein schöner Grillabend

Werner

Monday
09.02.2007, 17:31
Hallo Werner!


Und jetzt muss ich auch wieder monieren, dass man den Thread nicht verfolgen kann, wenn man schreibt! Ich hab keine Lust, erst in Word alles vorzuschreiben und immer wieder hier reinzuschauen, worauf ich antworte.

Kann man doch? :confused: :confused: :confused:



MfG

Reinhard

Werner Schmiedel
09.02.2007, 17:39
Kann man doch?

Also, ich kanns nicht.

Gehört zwar wo anders rein, aber du hasses als Antwort hier rein gesetzt.

Hai, vom Werner

KajakFun
09.02.2007, 18:18
Hi Werner,
du kannst oben an der Themen Leiste unter "Themen-Optionen" das Thema abonnieren.

Monday
09.02.2007, 18:20
Hallo Werner!

Kann man doch?

Also, ich kanns nicht.

Auch wenn es wirklich etwas OT ist: für die Antwort 'Zitieren' wählen - dann wird einem unterhalb des Editierbereiches der komplette Thread in umgekehrter Reihenfolge angezeigt....

Bei Dir ist das nicht der Fall?



MfG

Reinhard

stefi
09.02.2007, 19:28
Stefi schreibt: Natürlich angepasst, bei Anfängern Schilfgürtel/Sperrzonen(bojen) erwähnen, Bäche sind kein Thema, weil sie das Können für WW noch nicht haben...

Ich bin kein Ausbilder, nirgendwo und nirgendwann, aber wenn ich bei uns im Club Kanus an Gäste herausgebe, egal an wen, dann sage ich den Leutchen klipp und klar wo sie fahren dürfen, wo nicht und warum.



Hi Werner
Das bezog sich auf Information betreffend Ökologie und hat nichts damit zu tun, Kursteilnehmer auf ihre Grenzen hinzuweisen (ein guter Kursleiter macht das). Aber es hilft nichts in einem Anfängerkurs über Kieslaicher zu informieren, weil der Anfänger eben gar nicht dort hin geht.
Natürlich hast du recht, das bezieht sich jetzt auf die Situation Schweiz, ist aber sinngemäss für D auch gültig. Es geht ja eigentlich nur darum, dass man Kurse nicht mit weniger sinnvollen Inhalten füllt, siehe
eine Nilgans von der Graugans unterscheiden zu können.

sondern den Leuten das erzählt, was für sie in ihrer Situation relevant ist und ihnen ermöglicht sich naturverträglich zu verhalten.

Siegmund
09.02.2007, 21:38
Was soll das jetzt mit den Gänsen, bitte?
Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Wo hab ich geschrieben, das man das den Leuten beibringen soll??
Gruß
Siegmund

stefi
09.02.2007, 21:58
Was soll das jetzt mit den Gänsen, bitte?
Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Wo hab ich geschrieben, das man das den Leuten beibringen soll??
Gruß
Siegmund

Ganz ruhig. War ja nur ein Beispiel.
Oder steht da etwa, dass du gesagt hast, dass man das den Leuten beibringen soll?

Siegmund
09.02.2007, 22:16
Ganz ruhig. War ja nur ein Beispiel.
Oder steht da etwa, dass du gesagt hast, dass man das den Leuten beibringen soll?

Ja, kann man so auffassen. Ich finde es wenig witzig, sinnentstellend zitiert zu werden.
Grüße
Siegmund

stefi
09.02.2007, 22:32
Ja, kann man so auffassen. Ich finde es wenig witzig, sinnentstellend zitiert zu werden.
Grüße
Siegmund

Riesengrosse Entschuldigung.:o
Ich habs nur als Beispiel genommen, weil's eben ein gutes Beispiel ist. Es interessiert selbst die meisten umweltinteressierten Kanuten wirklich nicht, welche Gans nun welche ist. (und das ist für umweltverträgliches Paddeln nun wirklich nicht relevant, das wollte ich damit eigentlich sagen).

Siegmund
09.02.2007, 23:00
Riesengrosse Entschuldigung.:o
Ich habs nur als Beispiel genommen, weil's eben ein gutes Beispiel ist. Es interessiert selbst die meisten umweltinteressierten Kanuten wirklich nicht, welche Gans nun welche ist. (und das ist für umweltverträgliches Paddeln nun wirklich nicht relevant, das wollte ich damit eigentlich sagen).

Angenommen :)
das ist schließlich dass, was ich auch ausdrücken wollte.
Ich mag allerdings Gänse sehr. Nicht nur gebraten.
Gruß
Siegmund

stefi
10.02.2007, 22:19
Ich mag allerdings Gänse sehr. Nicht nur gebraten.
Gruß
Siegmund

Na, dann mach doch mal das Entenspiel...

Ich finde Gänse auch recht interessant. Vor allem folgendes Exemplar: (siehe Anhang, weiss nicht wie man Bilder einfügt)

Werner Schmiedel
11.02.2007, 10:08
Hai Monday und KajakFun:

Danke für die Tipps! Ich hab die Sachen noch gar nicht ausprobiert - aus guten Gründen, ich will ja nichts kaputt machen! :D :D

Grüsse vom Werner

Monday
11.02.2007, 11:13
Hallo Werner!

Ich hab die Sachen noch gar nicht ausprobiert - aus guten Gründen, ich will ja nichts kaputt machen!

Wie sagte einer meiner ehemaligen Chefs immer: 'Nur Versuch macht kluch'... :D :D

Also immer ran an die Buletten äh Buttons - gibt im schlimmsten Fall nur einen virtuellen Klaps auf die Finger.... ;)



MfG

Reinhard