AndreasP
08.03.2007, 08:48
Quelle: Kanu Camp Newsletter
http://www.kanu-camp-jem.de/
"Erzbach in Gefahr - Wir protestieren
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Nachdem die EU die Förderung erneuerbarer Primärenergieformen vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Klimawandels weiter vorantreibt, erlebt auch die Wasserkraft einen neuen Aufschwung.
Bereits in den vergangenen Jahrzehnten wurde die steirische Wasserkraft zur Verstromung herangezogen. Der gesamte Flusslauf der Enns ab dem Gesäuse ist dem Kraftwerksbau zum Opfer gefallen und für den Kanusport verloren (vergl. Rittlingers "Das baldverlorene Paradies"). Auch der Erzbach erhielt im oberen Teil eine Wasserableitung, sodass er nur noch vom Kraftwerksausfluss hinter dem Zufluss vom Leopoldsteiner See paddelbar war. Auch die Wehranlagen in Hiflau wurde zu gefährlichen Zweckbauwerken umgestaltet, sodass eine Erzbachbefahrung schon am Ortseingang von Hiflau beendet werden muss.
Nun sind, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, zwei weitere Kraftwerksbauten im unteren Teil des Erzbaches geplant worden. Die Bautätigkeiten werden noch in diesem Jahr beginnen und sind nicht mehr abzuwenden. Nur mit viel Glück werden wir beim diesjährigen KANU-CAMP den Erzbach noch befahren können.
Auch wenn der Erzbach nicht zu den ganz großen Kanuflüssen gehört, so bietet er doch eine reizvolle Abwechselung zu den obligaten Fahrten auf der Steyrischen Salza und dem Enns-Gesäuse. Die Kanuwelt in dieser Region wird mit der Verbauung des Erzbaches ein ganzes Stück ärmer.
Dies ist um so bedauerlicher, da die Erzbachverbauung und die damit verbundenen Eingriffe in die Natur nur eine sehr geringe Energieausbeute schaffen wird, von der nur einige wenige Menschen profitieren können. "
http://www.kanu-camp-jem.de/
"Erzbach in Gefahr - Wir protestieren
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Nachdem die EU die Förderung erneuerbarer Primärenergieformen vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Klimawandels weiter vorantreibt, erlebt auch die Wasserkraft einen neuen Aufschwung.
Bereits in den vergangenen Jahrzehnten wurde die steirische Wasserkraft zur Verstromung herangezogen. Der gesamte Flusslauf der Enns ab dem Gesäuse ist dem Kraftwerksbau zum Opfer gefallen und für den Kanusport verloren (vergl. Rittlingers "Das baldverlorene Paradies"). Auch der Erzbach erhielt im oberen Teil eine Wasserableitung, sodass er nur noch vom Kraftwerksausfluss hinter dem Zufluss vom Leopoldsteiner See paddelbar war. Auch die Wehranlagen in Hiflau wurde zu gefährlichen Zweckbauwerken umgestaltet, sodass eine Erzbachbefahrung schon am Ortseingang von Hiflau beendet werden muss.
Nun sind, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, zwei weitere Kraftwerksbauten im unteren Teil des Erzbaches geplant worden. Die Bautätigkeiten werden noch in diesem Jahr beginnen und sind nicht mehr abzuwenden. Nur mit viel Glück werden wir beim diesjährigen KANU-CAMP den Erzbach noch befahren können.
Auch wenn der Erzbach nicht zu den ganz großen Kanuflüssen gehört, so bietet er doch eine reizvolle Abwechselung zu den obligaten Fahrten auf der Steyrischen Salza und dem Enns-Gesäuse. Die Kanuwelt in dieser Region wird mit der Verbauung des Erzbaches ein ganzes Stück ärmer.
Dies ist um so bedauerlicher, da die Erzbachverbauung und die damit verbundenen Eingriffe in die Natur nur eine sehr geringe Energieausbeute schaffen wird, von der nur einige wenige Menschen profitieren können. "