Udo Beier (DKV)
22.03.2007, 22:01
Ahoi!
Im letzten Jahr wurden im Hafen von Neuharlingersiel größere Umbaumaßnahmen angekündigt. Ein halbes Jahr später zeigen sich nun die ersten Auswirkungen dieser Umbaumaßnahmen: Die auf der Ostseite des Hafens liegende von Kanuten genutzte „Rampe“ und die dazugehörige „Parkmöglichkeit“ sind weg! :eek:
Ein Starten und Anlanden wird dieses Jahr nur noch auf der Westseite möglich sein, und zwar vor der eigentlichen Hafeneinfahrt im Bereich des DGzRS-Hauses.
Dieser Bereich ist jedoch mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden, da er in der Niedrigwasserphase (so zwischen 3 Std. vor bis 3 Std. nach Niedrigwasser) sehr verschlickt ist. Außerdem gibt es Probleme, mit mehreren Autos diesen Bereich anzufahren, da dort während der Ladephase der Fahrgastschiffe sehr viel Personen- und PKW-Verkehr herrscht. Abgesehen davon ist dort ein Parken nur sehr begrenzt und nicht über Nacht möglich, sodass die privaten Parkhäuser hinter dem Deich gegen Entgelt in Anspruch zu nehmen sind. Das „Dumme“ dabei ist jedoch, dass diese Parkhäuser nicht durchgehend, sondern nur zu den Abfahrts- bzw. Ankunftszeiten der Fahrgastschiffe geöffnet haben.
Wer von den Küstenkanuwanderinnen und -wanderern den Hafen von Neuharlingersiel meiden kann, sollte daher es vorziehen, einen anderen Hafen als Start-/Anlandeplatz auszuwählen. So bietet sich z.B. der Hafen von Harlesiel als Anlaufstelle an, und zwar existiert dort auf der Westseite des Hafens (weit vorne am Watt) ein Parkplatz, der von Wohnmobilen genutzt wird. I.d.R. wird es uns erlaubt, dort gegen Entgelt unsere PKWs abzustellen.
Leider liegt Harlesiel nicht so günstig wie Neuharlingersiel. Die Strecke hinüber nach Spiekeroog ist nun nicht mehr ca. 8 km, sondern 12 km lang und es kann bei stärkerem Winden nicht in der Niedrigwasserphase im Wellenschutz der Wattflächen hinüber gepaddelt werden, sondern es ist nun erforderlich kurz nach Hochwasser Richtung Spiekeroog zu starten, also dann, wenn es bei Wind aus W, N und O am meisten wellt. :confused:
Übrigens, der Hafen soll ins Watt hinein etwas verlängert werden und eine neue Rampe erhalten. In Anbetracht der Probleme, die wir Kanutinnen und Kanuten – ausgenommen ist die Hochwasserphase - schon bislang mit der Rampe hatten, bot es sich regelrecht an, bei den entsprechenden Stellen der Hafenverwaltung vorstellig zu werden und darum zu bitten, die Rampe so zu gestalten, dass sie leichter begehbar ist.
Anlässlich eines Gespräches mit dem 1. SaU-Vorsitzenden, Rüdiger Schäfer, habe ich das Thema „Hafenumbau“ angesprochen und war mit ihm einig, dass die Rampe „seekajakfreundlicher“ zu gestalten ist. Wir haben verschiedene Lösungsmöglichkeiten andiskutiert (Treppe, seitliche Geländer, O-Ring mit Abseilmöglichkeit, Anlegerponton). Wegen der räumlichen Nähe haben wir vereinbart, dass der Bremer Rüdiger Schäfer den Kontakt zur Hafenverwaltung sucht. :) In der Zwischenzeit hat er erste Gespräche geführt. Im Moment spricht einiges dafür, dass uns ab 2008 das Ab- & Anlegen im Hafen von Neuharlingersiel leichter gemacht wird.
Danke an Rüdiger Schäfer und Gruß aus Hamburg:
Im letzten Jahr wurden im Hafen von Neuharlingersiel größere Umbaumaßnahmen angekündigt. Ein halbes Jahr später zeigen sich nun die ersten Auswirkungen dieser Umbaumaßnahmen: Die auf der Ostseite des Hafens liegende von Kanuten genutzte „Rampe“ und die dazugehörige „Parkmöglichkeit“ sind weg! :eek:
Ein Starten und Anlanden wird dieses Jahr nur noch auf der Westseite möglich sein, und zwar vor der eigentlichen Hafeneinfahrt im Bereich des DGzRS-Hauses.
Dieser Bereich ist jedoch mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden, da er in der Niedrigwasserphase (so zwischen 3 Std. vor bis 3 Std. nach Niedrigwasser) sehr verschlickt ist. Außerdem gibt es Probleme, mit mehreren Autos diesen Bereich anzufahren, da dort während der Ladephase der Fahrgastschiffe sehr viel Personen- und PKW-Verkehr herrscht. Abgesehen davon ist dort ein Parken nur sehr begrenzt und nicht über Nacht möglich, sodass die privaten Parkhäuser hinter dem Deich gegen Entgelt in Anspruch zu nehmen sind. Das „Dumme“ dabei ist jedoch, dass diese Parkhäuser nicht durchgehend, sondern nur zu den Abfahrts- bzw. Ankunftszeiten der Fahrgastschiffe geöffnet haben.
Wer von den Küstenkanuwanderinnen und -wanderern den Hafen von Neuharlingersiel meiden kann, sollte daher es vorziehen, einen anderen Hafen als Start-/Anlandeplatz auszuwählen. So bietet sich z.B. der Hafen von Harlesiel als Anlaufstelle an, und zwar existiert dort auf der Westseite des Hafens (weit vorne am Watt) ein Parkplatz, der von Wohnmobilen genutzt wird. I.d.R. wird es uns erlaubt, dort gegen Entgelt unsere PKWs abzustellen.
Leider liegt Harlesiel nicht so günstig wie Neuharlingersiel. Die Strecke hinüber nach Spiekeroog ist nun nicht mehr ca. 8 km, sondern 12 km lang und es kann bei stärkerem Winden nicht in der Niedrigwasserphase im Wellenschutz der Wattflächen hinüber gepaddelt werden, sondern es ist nun erforderlich kurz nach Hochwasser Richtung Spiekeroog zu starten, also dann, wenn es bei Wind aus W, N und O am meisten wellt. :confused:
Übrigens, der Hafen soll ins Watt hinein etwas verlängert werden und eine neue Rampe erhalten. In Anbetracht der Probleme, die wir Kanutinnen und Kanuten – ausgenommen ist die Hochwasserphase - schon bislang mit der Rampe hatten, bot es sich regelrecht an, bei den entsprechenden Stellen der Hafenverwaltung vorstellig zu werden und darum zu bitten, die Rampe so zu gestalten, dass sie leichter begehbar ist.
Anlässlich eines Gespräches mit dem 1. SaU-Vorsitzenden, Rüdiger Schäfer, habe ich das Thema „Hafenumbau“ angesprochen und war mit ihm einig, dass die Rampe „seekajakfreundlicher“ zu gestalten ist. Wir haben verschiedene Lösungsmöglichkeiten andiskutiert (Treppe, seitliche Geländer, O-Ring mit Abseilmöglichkeit, Anlegerponton). Wegen der räumlichen Nähe haben wir vereinbart, dass der Bremer Rüdiger Schäfer den Kontakt zur Hafenverwaltung sucht. :) In der Zwischenzeit hat er erste Gespräche geführt. Im Moment spricht einiges dafür, dass uns ab 2008 das Ab- & Anlegen im Hafen von Neuharlingersiel leichter gemacht wird.
Danke an Rüdiger Schäfer und Gruß aus Hamburg: