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Vollständige Version anzeigen : Lang, länger am längsten


Udo Beier (DKV)
08.02.2010, 16:46
Ahoi!

Wer kennt sie nicht diese alte Bootsbauerweisheit von der Länge, die läuft!? Untermauert wird sie durch die folgende Formel, mit der die Rumpfgeschwindigkeit eines Boots ermittelt werden kann:

Rumpfgeschwindigkeit (km/h) = 4,5 x Wurzel aus Wasserlinienlänge (m)

Es handelt sich hier aber um einen „theoretischen Wert für die bei Verdrängerfahrt mögliche Höchstgeschwindigkeit. Sie ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit des vom Schiff selbst erzeugten aus Bug- und Heckwelle bestehenden Wellensystems.“ Theoretisch ist dieser Wert deshalb, weil man ansonsten mit einem K1-Rennboot, welches 5,20 m lang ist, nicht schneller als mit einem 5,80 m langen Wanderboot paddeln dürfte. Abgesehen davon liegt die Rumpfgeschwindigkeit eines K1-Rennbootes, welches eine genormte Länge von 5,20 m hat, bei 10,3 km/h. Aber woran liegt es dann, dass Olivier Lasak 1992 auf der 200-Meter-Strecke 21,18 km/h schnell sein konnte, und Birgit Fischer 1994 auf der gleichen Strecke auf 18,48 km/h kam.

Natürlich ist hier mit „Länge“ nicht die gesamte Bootslänge, sondern nur die Wasserlinienlänge gemeint. Trotzdem sollten längere Bug- bzw. Heck-Überhänge von Seekajaks nicht bloß als eine optische Design-Variable abgetan werden. Trägt doch solch eine Bug-/Heckform – sofern sie nicht übertrieben weit aus dem Wasser heraus ragt – bei Seegang zur Volumenerhöhung, folglich zu mehr Auftrieb bei, was dem Bohren eines Kajaks entgegenwirkt. D.h. bei ansonsten denselben Design-Variablen wird ein Seekajak mit zusätzlichen Bug-/Hecküberhängen ein besseres Seegangsverhalten aufweisen, als ein Seekajak ohne solche Überhänge.

Abgesehen davon hat wohl ein längeres Kajak einen geringeren Wellenwiderstand, dafür aber eine erhöhte benetzte Wasserfläche, so dass ein längeres Kajak im Allgemeinen erst dann sich leichter paddeln lässt, wenn man mit ihm schneller als 7-8 km/h paddelt. Paddelt man jedoch langsamer mit einem längeren Kajak, weist es i.d.R. einen höheren Wasserwiderstand auf als ein vergleichbar kürzeres Kajak. Unabhängig davon kann beim Küstenkanuwandern Länge auch hinderlich sein, da es die Wendigkeit des Kajaks beeinflusst.

Wer sich von diesen Nachteilen nicht abschrecken lassen möchte, weil er immer nur auf Tempo fahren will, den bieten sich zur Auswahl die folgenden langen Seekajaks (i.d.R. mindestens doppelt abgeschottet) an, wobei unter WL Wasserlinienlänge und unter WW jener Wasserwiderstand zu verstehen ist, den das US-amerikanische SEA KAYAKER-Magazin für einige Seekajaks bei 11 km/h und 113,4 kg Beladung (Person und Gepäck) ermittelt hat:

Ocean X (640x50 cm) / Vertrieb: www.willyneumann.com (http://www.willyneumann.com) (NZ)
Sibir Interceptor (630x52 cm) / www.coboltkayaks.com (http://www.coboltkayaks.com) (N)
Extreme Type R (615x53 cm) / www.revalkayaks.se (http://www.revalkayaks.se) (S)
Rapier 20 (609x45 cm) / WL = 598 cm / WW = 4,12 kg / www.valleyseakayaks.com (http://www.valleyseakayaks.com) (GB)
Sport 600 (600x47 cm) / www.seabirddesigns.com (http://www.seabirddesigns.com) (N)

Greenlander Race (599x57 cm) / www.valleyseakayaks.com (http://www.valleyseakayaks.com) (GB)
Firebolt (590x45cm) / Vertrieb: www.willyneumann.com (http://www.willyneumann.com) (NZ)
Distance (587x52 cm) / WL = 536 cm / WW = 5,52 kg / www.skimkayaks.se (http://www.skimkayaks.se) (S)
Endurance (585x48 cm) / www.probst-kunststoff.ch (http://www.probst-kunststoff.ch) (CH)
Speedliner (585x53 cm) / www.lettmann.de (http://www.lettmann.de) (D)
Sibir Expedition (585x52 cm) / www.coboltkayaks.com (http://www.coboltkayaks.com) (N)
Wind 585 (585x54 cm) / www.tahemarine.com (http://www.tahemarine.com) (EST)
Kap Horn Extreme (583x54 cm) / www.welhonpesa.fi (http://www.welhonpesa.fi) (FIN)
Squale (580x50 cm) / www.polyform.fr (http://www.polyform.fr) (F)
Phantom 1 (580x50 cm) / www.plasmor.fr (http://www.plasmor.fr) (F)
Gröde II (580x52 cm) / www.pietsch-hansen-kajaks.de (http://www.pietsch-hansen-kajaks.de) (D)
Spitzbergen 19 (580x53 cm) / www.phseakayaks.com (http://www.phseakayaks.com) (GB)
Viviane (580x55 cm) / WL = 538 cm / WW = 5,22 kg / www.kajaksport.com (http://www.kajaksport.com) (FIN)
Glider (580x55 cm) / www.sedakayaks.com (http://www.sedakayaks.com) (USA)
Genesis 10.000 (580x53 cm) / www.fiberline.it (http://www.fiberline.it) (I)

Rapier 19 (PE) (579x50 cm) / www.valleyseakayaks.com (http://www.valleyseakayaks.com) (GB)
Tintorera (579x53 cm) / www.kayaksipre.com (http://www.kayaksipre.com) (PT)
Nomad GTS (574x54 cm) / www.cdkayak.com (http://www.cdkayak.com) (CDN)
Stingray (570x52 cm) / www.willyneumann.com (http://www.willyneumann.com) (D)
Arctic Star 570 (570x56 cm) / www.welhonpesa.fi (http://www.welhonpesa.fi) (FIN)
Commander TS (570x57 cm) / www.revalkayaks.se (http://www.revalkayaks.se) (S)

Navigator (565x54 cm) / www.mar-kayaks.pt (http://www.mar-kayaks.pt) (PT)
Trapper Royal (565x54 cm) / www.trapperkanot.se (http://www.trapperkanot.se) (S)
Barra-Q (565x55 cm) / www.trapperkanot.se (http://www.trapperkanot.se) (S)
FW 2000 (Moskito) (562x44 cm) / WL = 548 cm / WW = 4,79 kg / www.mar-kayaks.pt (http://www.mar-kayaks.pt) (PT)
Umiak (560x48 cm) / www.paddel-meier.de (http://www.paddel-meier.de) (D)
Kialivak (560x53 cm) / www.plasmor.fr (http://www.plasmor.fr) (F)

Origo (558x52 cm) / www.coboltkayaks.com (http://www.coboltkayaks.com) (N)
Menai 18 (554x53 cm) / www.rockpoolkayaks.com (http://www.rockpoolkayaks.com) (GB)
Kap Horn (555x54 cm) / www.welhonpesa.fi (http://www.welhonpesa.fi) (FIN)
Reval (555x54 cm) / www.tahemarine.com (http://www.tahemarine.com) (EST)
Reval R-line (555x54 cm) / www.tahemarine.com (http://www.tahemarine.com) (EST)
Artisan Millenium (555x56 cm) / WL = 480 cm / WW = 6,10 kg / www.kajaksport.com (http://www.kajaksport.com) (FIN)
Bigfoot #2 (555x57 cm) / www.welhonpesa.fi (http://www.welhonpesa.fi) (FIN)
Spirit (550x46 cm) / www.willyneumann.com (http://www.willyneumann.com) (D)
Inuk (550x51 cm) / WL = 535 cm/ WW = 5,22 kg / www.mar-kayaks.pt (http://www.mar-kayaks.pt) (PT)
Avanaq Fast (550x51 cm) / www.qajaq.it (http://www.qajaq.it) (I)
Bel Ami (550x55 cm) / www.bearwater.fi (http://www.bearwater.fi) (FIN)
Nordstern (550x57 cm) / www.lettmann.de (http://www.lettmann.de) (D)
Sea Wolf (550x57 cm) / www.qajaq.it (http://www.qajaq.it) (I)
Eski 550 (550x58 cm) / www.lettmann.de (http://www.lettmann.de) (D)
Arktika Medium (550x60 cm) / www.polyform.fr (http://www.polyform.fr) (F)

XP (549x53 cm) / WL = 505 cm / WW = 5,61 kg / www.point65.com (http://www.point65.com) (S)
Xplorer X (549x53 cm) / www.tideraceseakayaks.com (http://www.tideraceseakayaks.com) (GB)
Q700X (549x53 cm) / www.qcckayaks.com (http://www.qcckayaks.com) (USA)
XP 18 (549x54 cm) / www.point65.com (http://www.point65.com) (S)
18X Sport (549x56 cm) / WL = 540 cm / WW = 4,66 kg / www.epickayaks.com (http://www.epickayaks.com) (USA)
Tempest 180 (549x58 cm) / www.wildernesssystems.com (http://www.wildernesssystems.com) (USA)

Wer noch mehr über „schnelles“ Paddeln auf dem Meer erfahren möchte, möge auf die folgende Seite der DKV-Homepage surfen:

www.kanu.de/nuke/downloads/Sauschnelle-Seekajaks.pdf (http://www.kanu.de/nuke/downloads/Sauschnelle-Seekajaks.pdf)

Gruß aus Hamburg:

Schlumi
09.02.2010, 20:43
Hallo Udo!!
Das ist wieder eine Fleissarbeit von Dir.....aber wem nutzt sie eigentlich. Kommt es irgend einem Seekajaker auf die Höchstgeschwindigkeit an? Wenn die Geschwindigkeit mein Hauptziel ist, werde ich mich dem Rennsport zuwenden. Du kommst mir wie ein "Porschefahrer" vor, für den 300 km/h zur Befriedigung seines Egos dienen. Geschwindigkeit und Seekajaksport ist das erstrebenswert?
Schlumi

Chillosaurus
09.02.2010, 21:46
[...] Kommt es irgend einem Seekajaker auf die Höchstgeschwindigkeit an? Wenn die Geschwindigkeit mein Hauptziel ist, werde ich mich dem Rennsport zuwenden.[...] Geschwindigkeit und Seekajaksport ist das erstrebenswert?
Schlumi
Da der Absatz von schnellen Wander- und Seekajaks mehr als ganz ordentlich ist, scheinen immer mehr Menschen am schnellen Vorankommen Gefallen zu finden. Sie gehen i.d.R. nicht zum Rennsport, um sich nicht die Freiheit nehmen zu lassen selbst bestimmen zu können, wie man fahren möchte, und dann im Wettkampf die Rechnung zu kriegen.
Seekajaksport oder Sport im allgemeinen, ist das, was du draus machst. Freude am schnellen vorankommen in der natürlichen Umgebung der heimischen Großgewässer? Warum kein schnelles Boot?

@ Udo Beier: Ich würde mich für Herleitung, bzw. Beweis der Formel interessieren.

plumperquatsch
09.02.2010, 22:57
Hallo Udo!!
Das ist wieder eine Fleissarbeit von Dir.....aber wem nutzt sie eigentlich. Kommt es irgend einem Seekajaker auf die Höchstgeschwindigkeit an? Wenn die Geschwindigkeit mein Hauptziel ist, werde ich mich dem Rennsport zuwenden. Du kommst mir wie ein "Porschefahrer" vor, für den 300 km/h zur Befriedigung seines Egos dienen. Geschwindigkeit und Seekajaksport ist das erstrebenswert?
Schlumi

Das hängt, so wie es scheint, mit einem anderen Forum zusammen, in dem Udo sich nicht mehr viel zu Wort meldet. Dort gab es grade eine Diskussion über Bugform. Das Thema ist zwar etwas anders gelagert, es ging aber auch um schnell oder wendig, Ein- und Auftauchverhalten und wann das Boot mit welcher Länge im Wasser ist.

Das mag nur ein persönlicher Eindruck sein, aber Parallelen gab es auch schon vormals bei Udos Beiträgen.

Udo Beier (DKV)
10.02.2010, 08:41
Ahoi!

Nun, wen die Formel von der Rumpfgeschwindigkeit von Booten interessiert, der möge mal diesen Begriff bei www.google.de (http://www.google.de) eingeben. Dort findet er dazu eine Menge Text, u.a. bei WIKIPEDIA.

Gruß aus Hamburg:

Chillosaurus
10.02.2010, 16:24
über Suchebegriffe wie : Rumpfgeschwindigkeit Kajak, Rumpfgeschw. kanu...
findet sich leider nichts. Wo hast du sie her?
Meine Überlegung hierzu litte sich aus einer DGL derart ab:
v=-viskosität Wasser*benetzte Oberfläche*Geschwindigkeitsänderung(am Boot, unterh. boot)*Beschl.*Zeit - Formwiderstand*0,5*Querschnittsfläche* Dichte Wasser*(Beschl.*Zeit)²+ Kraft Paddler/ Masse Boot

Udo Beier (DKV)
10.02.2010, 17:27
Ahoi!

Nun, wenn Du bei Google "Rumpfgeschwindigkeit" eingibst, werden einen Menge Links "ausgespuckt", wobei der erste von Wikipedia stammt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Rumpfgeschwindigkeit

In der 4. Zeile findest Du dort die von mir verwendete Formel und ein paar Erläuterungen dazu.:eek:

Gruß aus Hamburg:

Wolfgang
10.02.2010, 23:51
Schau mal in den Diskussionsfaden des Seekajakforums zum Thema CAD für Boote:
http://www.seekajakforum.de/forum/read.php?1,37884,37925#msg-37925
Mit dem freien CAD-Programm DELFTship free (http://www.delftship.net/) kannst Du nicht nur die Formel ausformeln, sondern dein eigenes Wunschschiff zusammenzeichnen (immerhin wird das gleiche Programm auch von großen Werften benutzt, jüngster Kunde scheint die Weft Fr. Fassmer GmbH & Co KG (http://www.fassmer.de/)in Berne bei Bremen zu sein - die Hofwerft der DGzrS, also Mutterwerft deutscher Seenotrettungskreuzer.

Gerhard Falk
12.02.2010, 15:33
Fast schon habe ich Bedenken, dass mein simpler Beitrag bei so viel Expertenwissen deplatziert ist. Dennoch meine ich, dass der Kraftaufwand mit höherer LWL für die individuelle Geschwindigkeit relevant ist. Insofern ist sie auch für Paddler, die nicht immer Höchstgeschwindigkeit paddeln wollen, doch von einem bescheidenen Interesse. Ich merke das ganz praktisch immer wieder, wenn ich meine beiden Boote abwechselnd benutze.

Bis neulich!
Gerhard

Schlumi
12.02.2010, 20:18
Hi Gerhard!
Gut, dass Paddler wie Dich gibt, ich hatte schon "Angst" als Einziger den hochwissenschaftlichen Beiträgen nicht folgen zu können. Ich fahre gerne schnelle Seekajaks und mir ist die Bedeutung der Bootslänge bekannt, was aber die angestossene Diskussion bewirken soll.....keine Ahnung. Ich habe einige praktische Erfahrungen und nehme auch gerne neue Erkenntnisse auf und setze diese auch um, wenn mir der Sinn klar ist. - Meine Frage nach dem Sinn dieser Diskussion wurde bisher nicht konkret beantwortet....oder - und das befürchte ich, mir wird erklärt, ich sei zu tumb, den hochgeistigen, theoretischen Erklärungen zu folgen. Machen wir es einfach: ich lade alle Fachleute mit diesen Booten nach Schlüttsiel oder an die Förde ein, damit sie mir dort ihre Erkenntnisse in Praxis "verklickern". - Ach Udo, wie wäre es, wenn Du dieses Jahr mit mir die Aller- Hochwasser oder den Wesermarathon (lange Strecke) paddelst, da kannst Du mich von Deiner Theorie überzeugen.
Gruß
Schlumi

KajakFun
16.02.2010, 23:14
....findet sich leider nichts. Wo hast du sie her?
Meine Überlegung hierzu litte sich aus einer DGL derart ab:
v=-viskosität Wasser*benetzte Oberfläche*Geschwindigkeitsänderung(am Boot, unterh. boot)*Beschl.*Zeit - Formwiderstand*0,5*Querschnittsfläche* Dichte Wasser*(Beschl.*Zeit)²+ Kraft Paddler/ Masse Boot

Hallo Chillosauus,
Hier bei Wiki (http://de.wikipedia.org/wiki/Flachwassereffekt) findest du die Abhängigkeitsformel für die Wellenausbreitungsgeschwindigkeit und Wassertiefe.
Die erste Formel ist identisch mit der Formel aus Udo Beiers Beitrag.
Wenn man die Konstanten aus der Wurzel herausnimmt und mal 3.6 nimmt für die Umrechnung von m/s auf km/h das ergibt das dann den Faktor 4.5 vor der Wurzel.
Wenn du die Bootslänge (Heck und Bug auf der Welle=1 Wellenlänge) für die Wellenlänge L einsetzt einsetzt bekommst du die theoret. Rumpfgeschwindigkeit.

Die 2. Flachwasserformel ist dann etwas komplexer :) und ergibt eine nichtlineare Abhängigkeit der Wellenausbreitungsgeschwindigkeit von der Wassertiefe. Die Rumpfgeschwindigkeit ist daher auch wassertiefenabhängig.
Weil die Wellenausbreitungsgeschwindigkeit im Flachwasser absinkt, die Amplitude der Welle zunimmt, bremst es dich aus wenn du mit dem Boot ins Flachwasser reinfährst obwohl sich der Formwiderstand deines Bootes nicht geändert hat.

Chillosaurus
17.02.2010, 16:10
Hi, habe ich bereits gefunden. wunder mich nur extrem über diese Pauschalisierung, die bis auf die Bootslänge kaum 'nen Bootsmaß verlangt und von daher vllt. für 'nen Sportboot tauglich ist, aber für den Kanusport, wegen der deutlich anderen Verhältnisse und Formen nicht wirklich übertragbar ist.

Lutz
17.02.2010, 19:20
Ich frage mich ebenfalls, was dieses ewige Gerede um die viel zu stark vereinfachte Formel für die Rumpfgeschwindigkeit im Zusammenhang mit Kajaks immer soll.
Ihr seid nicht gemeint, Chillosaurus und Kajakfun, sondern eher Udo, der genau weiß, wie unzulänglich diese Formel für Kajaks ist, das auch schreibt, sie aber trotzdem immer wieder zitiert.
Gregor Hradetzky fuhr 1936 in seinem 450cm langen Olympia-Klepper die 10km-Strecke mit einem Schnitt von fast 12 km/h (50.01.02 Minuten).
Ich schaffe im identischen Bootstyp dieselbe Geschwindigkeit, bin aber nach 200 m fast tot.
Na ja, wie heißt es doch so schön?
It´s the man, not the machine.