Udo Beier (DKV)
28.03.2007, 21:38
Ahoi!
Im SEA KAYAKER (April 2007) fragt sich Christopher Cunningham in dem Beitrag:
„What’s in Your PFD?“
was wir beim Küstenkanuwandern alles so in den Taschen unserer Schwimmweste (PFD = Personal Flotation Device) verstauen? Das ist ein nicht zu vernachlässigendes Thema; denn:
„If it ain’t on you, you don’t have it.“D.h. wir haben nichts von der noch so guten Sicherheitsausrüstung, wenn wir im Notfall nicht an die Ausrüstung herankommen. Das schließt auch jenen Fall ein, dass wir kentern und dabei den Griffkontakt zu unserem Seekajak verlieren. Dann können wir wirklich nur noch auf jene Ausrüstungsteile zurückgreifen, die wir am Körper (z.B. Schwimmweste) mit uns führen.
Einer meiner Mitpaddler hatte dieses Problem erkannt und sich daraufhin einen Rucksack aufs Rückteil seiner Schwimmweste genäht. So weit, so gut, nur nach einer Kenterung konnte er damit nicht mehr rollen; denn der Rucksack füllte sich mit Wasser und erschwerte das Rollen. :eek:
Wir sehen hier das eine Extrem, nämlich das Beladen der Schwimmweste mit Ausrüstungsteile, die uns nicht nur das Rollen bzw. Schwimmen nach einer Kenterung erschweren, sondern uns auch unbeweglicher machen könnten.
Das andere Extrem ist demgegenüber eine Schwimmweste, insbesondere eine Rettungsweste, die über keine Taschen verfügt, sodass wir eigentlich nichts verstauen können.
Dennoch habe ich mich für eine Rettungsweste entschieden, und zwar der Firma Secumar (Modell: Ultra 15). Wenigstens verfügt sie über eine Tasche, in die ich mein UKW-Sprechfunkgeräte verstauen kann. Zusätzlich habe ich einen Ring an die Weste genäht, an der ich ein Nicosignal, eine Trillerpfeife, ein Lippenstift (mit LSF) und – sofern die Gefahr besteht, in die Dunkelheit zu geraten: - eine Taschenlampe befestige. Das muss leider reichen! In Anbetracht dessen, dass ich keine „Solo-Touren“ unternehmen reichte es auch bislang. Bis auf den Lippenstift habe ich eigentlich bislang keine anderen an der Rettungsweste befestigten Ausrüstungsteile benötigt. Toi, toi, toi! Sollte ich jedoch eine kritische Querung unternehmen, so würde ich meine Seenotbake und mein Handy – statt in der Sitzluke zu lagern – irgendwo am Körper tragen.
Ja, und was packt sich Christopher Cunningham in seine mit mehreren Taschen ausgerüstete Schwimmweste? Folgendes zählt er auf:
Messer, Laser-Signallampe, Autoschlüssel, Thermometer, Signalspiegel, 3 Seenotsignalkugel, UKW-Sprechfunkgerät, „Sea Seat“ (Schwimmkörper, auf den wir uns im Notfall setzen können), Schleppleine; und bei Nachttouren: Stroboskop- und Blitzlicht, Energieriegel und GPS-Gerät.Der SEA KAYAKER hat nun ein paar Experten gefragt, was sie so alles in & an ihrer Schwimmweste verstauen. Die Antworten und ein paar Diskussionsbeiträge dazu finden wir unter:
http://www.seakayakermag.com/2007/07e-newsletters/March/PFDGear.htm
Gruß aus Hamburg:
Im SEA KAYAKER (April 2007) fragt sich Christopher Cunningham in dem Beitrag:
„What’s in Your PFD?“
was wir beim Küstenkanuwandern alles so in den Taschen unserer Schwimmweste (PFD = Personal Flotation Device) verstauen? Das ist ein nicht zu vernachlässigendes Thema; denn:
„If it ain’t on you, you don’t have it.“D.h. wir haben nichts von der noch so guten Sicherheitsausrüstung, wenn wir im Notfall nicht an die Ausrüstung herankommen. Das schließt auch jenen Fall ein, dass wir kentern und dabei den Griffkontakt zu unserem Seekajak verlieren. Dann können wir wirklich nur noch auf jene Ausrüstungsteile zurückgreifen, die wir am Körper (z.B. Schwimmweste) mit uns führen.
Einer meiner Mitpaddler hatte dieses Problem erkannt und sich daraufhin einen Rucksack aufs Rückteil seiner Schwimmweste genäht. So weit, so gut, nur nach einer Kenterung konnte er damit nicht mehr rollen; denn der Rucksack füllte sich mit Wasser und erschwerte das Rollen. :eek:
Wir sehen hier das eine Extrem, nämlich das Beladen der Schwimmweste mit Ausrüstungsteile, die uns nicht nur das Rollen bzw. Schwimmen nach einer Kenterung erschweren, sondern uns auch unbeweglicher machen könnten.
Das andere Extrem ist demgegenüber eine Schwimmweste, insbesondere eine Rettungsweste, die über keine Taschen verfügt, sodass wir eigentlich nichts verstauen können.
Dennoch habe ich mich für eine Rettungsweste entschieden, und zwar der Firma Secumar (Modell: Ultra 15). Wenigstens verfügt sie über eine Tasche, in die ich mein UKW-Sprechfunkgeräte verstauen kann. Zusätzlich habe ich einen Ring an die Weste genäht, an der ich ein Nicosignal, eine Trillerpfeife, ein Lippenstift (mit LSF) und – sofern die Gefahr besteht, in die Dunkelheit zu geraten: - eine Taschenlampe befestige. Das muss leider reichen! In Anbetracht dessen, dass ich keine „Solo-Touren“ unternehmen reichte es auch bislang. Bis auf den Lippenstift habe ich eigentlich bislang keine anderen an der Rettungsweste befestigten Ausrüstungsteile benötigt. Toi, toi, toi! Sollte ich jedoch eine kritische Querung unternehmen, so würde ich meine Seenotbake und mein Handy – statt in der Sitzluke zu lagern – irgendwo am Körper tragen.
Ja, und was packt sich Christopher Cunningham in seine mit mehreren Taschen ausgerüstete Schwimmweste? Folgendes zählt er auf:
Messer, Laser-Signallampe, Autoschlüssel, Thermometer, Signalspiegel, 3 Seenotsignalkugel, UKW-Sprechfunkgerät, „Sea Seat“ (Schwimmkörper, auf den wir uns im Notfall setzen können), Schleppleine; und bei Nachttouren: Stroboskop- und Blitzlicht, Energieriegel und GPS-Gerät.Der SEA KAYAKER hat nun ein paar Experten gefragt, was sie so alles in & an ihrer Schwimmweste verstauen. Die Antworten und ein paar Diskussionsbeiträge dazu finden wir unter:
http://www.seakayakermag.com/2007/07e-newsletters/March/PFDGear.htm
Gruß aus Hamburg: