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Vollständige Version anzeigen : Nichtschwimmer im Kanu?


wolfram
07.04.2007, 06:58
Hallo an alle,

bin neu hier, auch was Kanu angeht absolutes Greenhorn. Ich hoffe Ihr könnt mir beim Einstieg helfen.

Ich möchte gerne in einem stehendem Gewässer mit meiner Frau Kanu fahren. Ich bin guter Schwimmer, meine Frau leider panischer Nichtschwimmer. Ich dachte eigentlich mit einer ohnmachtssicheren Rettungsweste (nicht Schwimmweste) für meine Frau und einer leichten Schwimmweste für mich sei die Sache sicher, was meint Ihr dazu?


Vielen Dank für Eure Tipps!!!!

Monday
07.04.2007, 08:30
Hallo Wolfram!


Ich möchte gerne in einem stehendem Gewässer mit meiner Frau Kanu fahren. Ich bin guter Schwimmer, meine Frau leider panischer Nichtschwimmer. Ich dachte eigentlich mit einer ohnmachtssicheren Rettungsweste (nicht Schwimmweste) für meine Frau und einer leichten Schwimmweste für mich sei die Sache sicher, was meint Ihr dazu?

Wenn Deine Frau solch panische Angst hat, sich auf/in einem Gewässer zu befinden, solltest Du sie lieber nicht mit ins Boot nehmen. Kann Dir sonst passieren, daß Du sie da wieder rausheben mußt, weil sie sich vor Angst nicht mehr bewegt....

Ich habe einen solchen Fall von Angstparalyse wegen Wasser mal miterlebt - war nicht schön, weder für die Begleitung noch für die betroffenen Person.



Gruß

Reinhard

GeorgS
07.04.2007, 12:39
Ich dachte eigentlich mit einer ohnmachtssicheren Rettungsweste (nicht Schwimmweste) für meine Frau und einer leichten Schwimmweste für mich sei die Sache sicher, was meint Ihr dazu?

Neben der Gefahr der schon beschriebenen Paralyse, ist auch die Frage der Bewegungsfreiheit einer "Rettungsweste" beim Paddeln hinderlich. Von einer Automatikweste würde ich in dem Fall auch abraten, da das plötzliche aufblasen der Weste eine Panikreaktion (durch das Erschrecken beim aufblasen) noch verstärken kann.
Wenn die Angst vorm Wasser wirklich, wie vermutet "panisch" ist, sollte hieran proffesionell gearbeitet werden (ähnlich, wie bei Flugangst).
Ist es aber so, dass Sie nur "panischer Nichtschwimmer" ist, sprich nicht Wasserscheu bis hin zu panischer Reaktion, dann muss man vor einer Paddeltour das Vertrauen in die Rettungshilfe stärken, bzw. diese schaffen.
Auch muss man sich im klaren sein, dass bei einer Kenterung, nicht nur die eigene Bergung sicher gestellt sein muss, sondern auch die des Nichtschwimmenden Partners, dass heißt, Ufernähe so, dass man nicht nur selbst, sondern auch der Partner mit absoluter Sicherheit eigenständig (ohne fremde Hilfe) geborgen werden kann. Das bedeutet, nur zu Bedingungen Paddeln, die ein unbeabsichtigtes Abdriften, Unterkühlung beim Kentern usw. ausschließen.
Und zuletzt noch, wenn Ihr beide absolute Greenhorns im Bezug auf Paddeln seid, solltet Ihr Euch erst mal unter Fachmännischer/fraulicher Anleitung das nötige Wissen erweben, damit Ihr obige von mir aufgestellten Anforderungen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und allein selig machend) erfüllen zu können.
Du solltest dabei nie Vergessen, dass Du damit auch Verantwortung gegenüber Deinem Partner übernimmst und Du solltest sicher sein, dass Du in der Lage bist diese auch übernehmen zu können.

michael.kramer
07.04.2007, 13:28
Genauso wichtig finde ich, dass Deine Frau freiwillig mitfahren will, also nicht dazu überredet wird. Die Rettungsweste ist das eine, aber das was nach einer Kenterung kommen wird, sollte mitbedacht sein. Schuldvorwürfe sind dabei vermutlich nur ein Anfang.

Ich hatte eine Partnerin, die wegen eines Unfalles nicht mehr ins Wasser konnte (panische Angstzustände durch Beinahe-Ertrinken-Trauma). Wenn ich mit dem Boot unterwegs war, sass sie am Ufer und schaute zu. Irgendwann half sie mir, dass Boot ins Wasser zu setzen und stieg mit ein. Selten war ein Paddeltag schöner gewesen :) Bereut hatte sie es nicht. Wir sind dann noch öfter zusammen gepaddelt, aber immer nur so, dass sie sich sicher fühlte. Welche Rolle die Rettungsweste spielte, weiss ich nicht. Bei der ersten Fahrt hatte sie zumindest keine an, da ich auf dem Badesee keine mit hatte.

Man sollte nur in ein Boot steigen, wenn man sich dem gewachsen fühlt. Wer panische Angst vor dem Wasser hat, sollte weder mit Rettungsweste noch ohne in ein Boot steigen.

Hauke
10.04.2007, 12:07
Hallo Wolfram

Angst vor dem Wasser ist die schlechteste Vorausetzung für einen
entspannte und sichere Paddeltour.

Schwimm und Rettungswesten sind nämlich nur der zweite Schritt.

Ich empfehle dringend einen Schritt früher an zu fangen. Es gibt gute
Schwimmkurse, auch und extra für Erwachsene, in denen man, bzw.
Frau langsam ans Wasser gewönt wird. Diese Kurse werden z.B
von der DLRG, Wasserwacht oder den Schwimmvereinen angeboten.

Auch solltet ihr Euch eine Einführung ins Kanufahren bei einem
örtlichen Verein gönnen, der Euch dann auch in die Verhaltensregeln
und Maßnahmen bei einem Unfall einweist.

Dann habt ihr ein schönes neues Hobby und beide etwas davon,
Hauke

Ralf Schmidt
17.04.2007, 20:16
Hi Wolfram,
als Einsteiger hast Du natürlich nicht die zusätzliche Reserve die Deiner Frau im Ernstfall fehlen würde.
Es gibt sehr kippsichere Boote, da muss man sich schon anstrengen um die zu kentern, aber irgendwann ist immer Schluss, und wenn einer der beiden Fahrer panisch reagiert z.B. auf ein etwas stärkeres Schaukeln....
Sicher denke ich ist es schon, beide mit Weste, aber ob das sein muss??
Was mir dazu einfällt: Ich fahre seit einem Jahr wegen Schulterluxation einen sog. Outrigger. Das ist ein (sehr schnelles) Kajak mit einem Ausleger dran. Das kippt nie! Den Albatros gibt's auch als Zweier, nicht ganz billig, aber mit Doppelpaddel fahrbar, schnell, und eben praktisch nicht zu kippen, auch nicht bei 1m Wellen.
Das Teil sieht so aus:
http://www.kayaksport.net/images/oc-0706/oc2-0701.jpg
Und von Lettmann gibt es einen Ausleger den man an "Normale" Kajaks dranbauen kann, ist ggf. eine Alternative.

Bis dann,
Ralf Schmidt

carsten aus B
18.04.2007, 20:22
Eigentlich wollte ich mich aus solchen überflüssigen Diskusionen raus halten.
Jemand mit Angst vor dem Wasser sollte ganz einfach nicht paddeln,
aber der Tipp mit dem Outrigger (OC) ist schlicht und ergreifend FALSCH!:eek:

OC's kippen mindestens so leicht und schnell wie Kajaks. Der einseitige Ausleger bietet eine trügerische Sicherheit. Gerade der Albatros 2er ist kipplig und sehr schwer wieder zu lenzen, wenn man denn baden gegangen ist.;)

Nix gegen Outriggersport, aber bitte nur Wasserraten, wie in jedem anderen Kanu, Kajak, Drachenboot ...:cool:

Gruß Carsten

Ralf Schmidt
19.04.2007, 06:58
Hi Carsten,
ich geha mal davon aus dass Dir diese Wahrheit des Nachts zugeflogen ist und Du noch nie in einem OC gesessen hast, ansonsten könntest Du so etwas nicht schreiben.
Nichts für ungut, aber bleib bei dem was Du kennst, und schreibe nichts wovon Du nichts verstehst. Du darfst Dich jederzeit mal in mein Boot setzen und es zum Kentern bringen. Ja, man kann es kentern, mit viel Kraft und Vorsatz, oder bei Wellen jenseits der 1m Grenze, aber die Kippsicherheit ist immens hoch, sie reicht zum "Im Stehen pinkeln".

Bis dann,
Ralf Schmidt

Olaf OC
19.04.2007, 10:10
Moin,
ich würde keinen OC, auch keinen Albatros1/2 mit einer Ama jemanden als DAS "angstnehmende" Boot empfehlen. Kentern ist damit auch möglich, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.
Was für den Albatros1/2 sprechen würde, ist die Möglichkeit eine 2. Ama auf der gegeüberliegenden Seite anzubringen, damit wäre man dann doch ziemlich sicher unterwegs.
Wenn interesse an einem Albatross-2er besteht, ich hätte ggf. einen Gebr. zum Verkauf...
Aloha
Olaf OC

Ralf Schmidt
19.04.2007, 10:56
Hi Olaf,
darf ich mal raten bei welchen Bedingungen Du das Boot gekentert hast!?
Wolfram möchte ja auf stehenden Gewässern fahren, ich kann mir nicht vorstellen den Albatros, auch nicht mit einem Ama, zu kentern, ausser natürlich vorsätzlich. Auch bei Strömungen, Kehrwasser, und Wellen wie sie auf dem Rhein von irgendwelchen Pötten erzeugt werden fahre ich das Boot absolut entspannt. Ggf. zur Sicherheit mal ein bischen in Richtung Ama lehnen, ein paar cm, und fertig.
Ich hatte auch noch keinen Nichtpaddler den ich in den Albatros gesetzt hätte der das Boot zum Kentern gebracht hätte. Durch den Rennsitz muss man sich ja schon an der Bordwand abstützen um den Ama aus dem Wasser zu heben, andernfalls hätte man den nötigen Hebelarm nicht.
Alles in allem kann ich die Aussagen entsprechend nicht verstehen dass man den Albatros bei Ententeich ungewollt kentern könnte.
Klar dass ab einer gewissen Wellenhöhe ALLES kippt, aber ein Nichtschwimmer und Paddelanfänger wird wohl kaum bei Wellenhöhen über 1m auf's Wasser gehen.
Wenn Interesse besteht kann mein Albatros natürlich gerne getestet - und wer's schafft auch gekentert - werden ;)

Bis dann,
Ralf Schmidt

Olaf OC
19.04.2007, 11:05
Hi Ralf,
bei uns kommt es bei Anfängern regelmäßig zu Kenterungen mit dem 2er-Albatross, auch bei platten bedingungen.
Ich gehe jetzt mal von einem absoluten Anfänger aus und keinem der schon zig Kilometer mit einem Kajak unterwegs war.
Meine Kenterungen gehen alle auf das Konto eines OC-2ers...

Aloha
Olaf OC

Ralf Schmidt
19.04.2007, 12:34
Hi Olaf,
das wundert mich jetzt wirklich. Ich habe ja schon die Grenzen ausgelotet und ich muss wirklich weit raus im OC-1 um den Ama hochzubekommen, und dann hat man durch die Massenträgheit noch genug Zeit den wieder runter zu bringen. Beim Zweier wundert's mich umso mehr da bei zwei Fahrern normalerweise eher stabiler denn kippeliger wird. Dazu noch der längere Ama mit entsprechend höherem Gewicht. Entweder verhält sich der OC2 ganz anders als der OC1 oder legen sich dann beide in eine Richtung raus!? Komisch, komisch.
Die "Anfänger" die ich meinte waren wirklich welche, auch mit 0km Erfahrung im Kajak. Reingesetzt und losgefahren, gab nie Probleme, auch nicht bei einem recht schweren Fahrer der rechts und links über das Boot rüberhing.
Ich denke wer den Albatros ungewollt umwirft hat ein sehr massives Problem mit seinem Körper, mit "einem bischen Wackeln" hat das nichts mehr zu tun, so jemand würde auch einen Lettmann Maxi kentern.
Ich bin gerade daran einen Rennzweier mit Ausleger zu versehen, damit werde ich dann die Familie (in Teilen) auf Trainingsfahrten mitnehmen können. Ich bin gespannt ob das Teil sich kritischer verhält als mein "Orka".
Ach ja, mein Eigenbau-RK1 aus einem Rennboot (Olympic Warrior-Nachbau) und Eigenbauausleger fuhr sich ebenfalls sehr stabil. Da das Boot aber kaum schneller als mein Orka war habe ich's zurückgebaut.

Bis dann,
Ralf Schmidt
Für Flachwasser könnte man sich natürlich wirklich einen zweiten Ama dranbauen, oder in den einen ggf. ein Kilo Blei reinkleben. Auch wenn ich das für unnötig halte.

GeorgS
19.04.2007, 12:58
Also ich verstehe Eure Diskussion nicht?
(Wurde mir nicht schon mal hier massiv vorgeworfen, nicht Themengetreu zu antworten ;) )
Ob und wann ein OC umkippt ist doch für die Fragestellung egal. Fakt ist, dass diese Umkippen können! Und von mir aus kann man jetzt über meine Kenntnisse vermuten, was man will. :D
Zum Thema OC hat Carsten das wesentliche schon gesagt:
Eigentlich wollte ich mich aus solchen überflüssigen Diskusionen raus halten.
Jemand mit Angst vor dem Wasser sollte ganz einfach nicht paddeln,
aber der Tipp mit dem Outrigger (OC) ist schlicht und ergreifend FALSCH!:eek:

Und so lang ich nicht weiß, wie es um die Angst des Partners bestellt ist werde ich einen Teufen tun irgendetwas als "sicher" hinzustellen.

Wenn sich der Ausleger hebt (und sei es nur, weil eine kleine scharfe Welle diesen mal ein paar Zentimeter aus dem Wasser heben lässt) kann dies zu völlig irrationalen Handlungen von Panik gefährdeten Personen führen. Von daher finde ich solche Tipps und auch die Diskussion für unverantwortlich.

Ralf Schmidt
19.04.2007, 13:19
Hi Georg,
ich glaube hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Klar kann alles kentern/untergehen was sich auf dem Wasser bewegt, siehe Titanic et.al. Das ist eine Binsenweisheit.
Wer aber so extrem panisch ist dass er schon beim Anblick eines Wasserglases Schweissperlen auf die Stirn bekommt wird wohl kaum auf die Idee kommen sich ausgerechnet den Kajaksport auszusuchen, es sei denn zu therapeutischen Zwecken, das ist dann aber eine ganz andere Geschichte.
Ich habe den OC aus eigener Erfahrung empfohlen. Ich habe mir das Boot nach meiner ersten Schulterluxation gekauft da ich a) danach sehr unsicher wurde und b) keine Stützen/Rollen etc. machen konnte und c) trotzdem wieder auf's Meer wollte bzw. stressfrei den Rhein überqueren.
Der OC hat den Vorteil dass man eine definierte "sichere" Seite hat auf die man sich stützen kann wenn's denn mal schaukelt. Fahre ich also in Welle, oder in eine Kurve, "lege" ich mich einen Tick nach rechts (ja, mein Ama ist rechts dran) und fertig. Da kentert nichts. Selbst ein sehr breites Kajak wie genannter Maxi ist "kippeliger" da man das hektische Aufschaukeln durch Panikreaktion bekommen kann. Das gibt's hier nicht.

Bis dann,
Ralf Schmidt

GeorgS
19.04.2007, 14:23
Entschuldige Ralf,
aber das hier:
ich glaube hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
empfinde ich ganz anders.
Hier hat sich jemand gemeldet, der folgende Aussage (zur Erinnerung) schrieb:
Ich bin guter Schwimmer, meine Frau leider panischer Nichtschwimmer.
Da keine näheren Erläuterungen mehr von dieser Seite kamen (trotz Nachfragen), gehe ich bei Empfehlungen erst mal vom Schlimmsten aus, weil ich nicht irgendeinmal in der Unfallstatistik was von einem Unfall mit einer Nichtschwimmerin lesen möchte!
Und darauf bezog sich auch meine Äußerung der Unverantwortlichkeit! Solange ich von panischer Reaktion ausgehen muss, lt. der Beschreibung, kann ich solche Tipps, wie deine hier nicht gut heißen, weil panische Reaktionen sind nicht vorhersehbar und auch nicht Kontrollierbar!
Wir haben es mal mit müh und Not geschafft eine Panische Frau mit vier Leuten festzuhalten und diese war nicht mal sehr groß oder stark, was man aber von uns behaupten konnte. Dass war bei einem Einsatz, bei einem Massenunfall. Also gehe bei Reaktionen, erst recht nicht wenn sie "panischer" Natur sind, nicht von Dir aus!

Olaf OC
19.04.2007, 14:28
Moin Georg,
mein Beitrag darf als Antwort zum Tipp von Ralf für Paddelbeginner Wolfram mit einem vermeintlich "kippsicheren" Outrigger zu fahren, um die Angst vor Wasser zu nehmen, gesehen werden...ansonsten geb ich dir und Carsten in dieser Sache recht.
Aloha
Olaf OC

carsten aus B
19.04.2007, 16:54
Ich habe im vergangenem Jahr zwei vollkommen verdadderte Jugendliche mit Schwimmweste auf einen Steg gezogen, nachdem sie bei einer Pause im Albatros 2er gekentert waren. Es war warm, keine Wellen und die Strömung zu beherschen und wir haben viel gelacht - aber warum die gekentert sind, wissen wir heute noch nicht.

Achja, ich habe schon OC gepaddelt. Ein echt schöner Sport - für Schwimmer!

Gruß Carsten

P.S. Ich vermisse Ralfs allwissendes letztes Wort.

Ralf Schmidt
20.04.2007, 08:00
Hi Carsten,
- Ihr seht mich in der Tat perplex :eek:
Ich hatte ja das Boot auch auf anraten von OC-Olaf gekauft und nach der ersten Fahrt nie mehr über Kentern nachgedacht, auch nicht auf der Ostsee bei Sturm, oder bei starkem Kehrwasser auf dem Rhein bei Hochwasser. Da zieht's so ein 6,5m Teil schon heftig rum, mein Paddelkollege war da wenig entspannt. Ich hatte vor dem Kauf auch einiges im Web gefunden, und durchweg positiv.
Dass nun die Zweier so leicht zu Kentern sind ist mir wirklich unverständlich, mal sehen wie sich meiner verhalten wird. Sollte er wirklich kippelig werden bekommt er eben ein Zusatzgewicht auf/in den Ama und fertig.

Bis dann,
Ralf Schmidt

andrepanek
28.06.2009, 19:10
hallo alle durcheinander...

Bleibt doch beim Thema:

- Es gibt kein Verbot das Nichtschwimmer in einem durch Muskelkraft betriebenem Boot nicht mitfahren dürfen.
- Es gibt den ernstzunehmendem Vorschlag (Regel) das Nichtschwimmer nicht in einem Muskelkraft betriebenem Boot mitfahren sollten.

Die Einschätzung sollte überwiegend vom Nichtschwimmer/In ausgehen.
Ich selbst nehme in der Regel keine Nichtschwimmer mit!

Ausnahmen bestätigen die Regel: bei zahmsten Zahmwasser, nahe am Ufer und nur wenn es keine angstvollen Bedenken des Nichtschwimmers gibt und ein sehr kentersichers Boot vorliegen.

Ich kann nur raten:
1. keine zu große Gefahren einzugehen.
2. die Situation nach besten Wissen und Gewissen einzuschätzen.
Achtung: Ängste sorgen für nicht einschätzbare Situationen.

Ich wünsche Euch einen gefahrlosen Ausflug auf dem Wasser

Andre

Werner Schmiedel
28.06.2009, 20:31
Hai Andre,

du kommst spät, aber du kommst! :D

Manche würde sich freuen! :p

der Werner

Niklasbietigheim
08.01.2010, 20:31
Also ich würd sagen kajak fahrn und nicht schwimmen geht garnicht.
Vorallem wenn sie "panische" nichtschwimmerin ist. Wenn sie reinfällt bekommst du ohne das man nicht schwimmer ist schon n bischen panik ;) ich weis das noch aus meinen anfängen;)


Gruß Niklas

Canadier
12.01.2010, 20:58
Nichtschwimmer im Kanu geht gar nicht und Nichtschwimmer in muskelbetrieben Booten auch nicht ist doch wohl ein bisschen sehr pauschal.
Sicherheit sollte sicher ganz oben stehen. In diesem speziellen Fall ist es sicher nicht so einfach und gangbare Wege sind genannt.
Was ist aber mit Kindern, die vom Alter her noch nicht schwimmen können. Da finde ich die Pauschalaussagen schon sehr verallgemeinernd.
Gruß Canadier