chris@paddelszene.de
19.06.2010, 09:58
Hallo zusammen,
wir haben mit insgesamt sechs (!) Klassen am diesjährigen NRW Schüler Cup auf der Regattabahn Duisburg teilgenommen.
Dabei ging so ziemlich alles schief und da die Rennleitung nicht bereit war, uns anzuhören, muss ich halt hier mal unserem Ärger Luft machen.
Damit dies kein umfangreicher Roman wird, hier die ärgerlichsten Dinge in Kurzform:
1.
Vorgeschrieben war mindestens ein Trainingstag im Drachenboot. Sinnvoll, keine Frage, aber warum wissen dann die Vereine, die man uns zugewiesen hat, überhaupt nichts davon, dass sie uns trainieren sollen und wollen darüber hinaus auch noch Geld dafür haben? Hier klappte die Kommunikation ja wohl überhaupt nicht.
2.
Zeiten: Gerade bei Schulklassen muss man einen verlässlichen Zeitplan haben. Ausgeschrieben war 14.00 Uhr Siegerehrung, zwei (!) Tage vorher (wir hatten natürlich längst alles organisiert) hieß es plötzlich 16.30 Uhr. Ja, danke, sage ich nur, für den Zusatzaufwand.
3.
Anreise: Versprochen waren uns Pendelbusse vom Duisburger Hauptbahnhof. Mehrere Klassen verschiedener Schulen standen dann zu angegebener Zeit am Bahnhof herum, aber es gab KEINE Pendelbusse! Und wir kennen uns in Duisburg wirklich aus und wissen, wo sie überall stehen könnten! So mussten wir uns mit völlig überfüllten Linienbussen (und viel zu spät) zur Regattabahn durchschlagen.
4.
Organisation der Rennen: Die Rennen selbst liefen, aber die Aushänge waren teilweise falsch. Plötzlich sollte unser zweites Rennen eine Stunde (!) früher stattfinden. Panisch trommeln wir die Mannschaft zusammen. Dann heißt es: Ups, falsch, kommt in einer Stunde wieder. Toll. Das dritte Rennen dann wird ebenfalls völlig kurzfristig und überraschend vorgezogen. Unsere Mannschaft ist nicht sofort aufzutreiben, ich muss bei Einstieg vorstellig werden und ankündigen, dass wir natürlich pünktlich antreten können, aber nicht JETZT und ansonsten zurückziehen müssten. Der Funkspruch von der Rennleitung: "Dann ziehen sie eben zurück!" Danke auch dafür!
5.
Arroganz: Natürlich haben wir versucht, dies mit der Rennleitung zu besprechen. Die Antwort war mehr als eindeutig: Für vieles sei man gar nicht zuständig, außerdem hätte es Pendelbusse gegeben (völliger Unsinn) und beim letzten Rennen hätte man uns angeboten, dass man warten würde, bis wir die Mannschaft zusammen hätten (ebenfalls glatt gelogen, ich stand neben dem Funkgerät des Marshalls und habe den unter 4 zitierten Funkspruch schließlich live gehört.)
KEIN WORT DER ENTSCHULDIGUNG!
Stattdessen nur der lapidare Kommentar "Mit Ihnen diskutiere ich nicht".
Damit ist klar, wir werden so schnell nicht wieder bei so einer Veranstaltung teilnehmen und sind sehr enttäuscht von der insgesamt dilletantischen Vorstellung.
Schade, sechs Klassen und ein an sich sehr motiviertes und von der Idee des Drachenbootfahrens begeistertes Gymnasium weniger!
Christian Brune
Gymnasium Rheinkamp Moers
wir haben mit insgesamt sechs (!) Klassen am diesjährigen NRW Schüler Cup auf der Regattabahn Duisburg teilgenommen.
Dabei ging so ziemlich alles schief und da die Rennleitung nicht bereit war, uns anzuhören, muss ich halt hier mal unserem Ärger Luft machen.
Damit dies kein umfangreicher Roman wird, hier die ärgerlichsten Dinge in Kurzform:
1.
Vorgeschrieben war mindestens ein Trainingstag im Drachenboot. Sinnvoll, keine Frage, aber warum wissen dann die Vereine, die man uns zugewiesen hat, überhaupt nichts davon, dass sie uns trainieren sollen und wollen darüber hinaus auch noch Geld dafür haben? Hier klappte die Kommunikation ja wohl überhaupt nicht.
2.
Zeiten: Gerade bei Schulklassen muss man einen verlässlichen Zeitplan haben. Ausgeschrieben war 14.00 Uhr Siegerehrung, zwei (!) Tage vorher (wir hatten natürlich längst alles organisiert) hieß es plötzlich 16.30 Uhr. Ja, danke, sage ich nur, für den Zusatzaufwand.
3.
Anreise: Versprochen waren uns Pendelbusse vom Duisburger Hauptbahnhof. Mehrere Klassen verschiedener Schulen standen dann zu angegebener Zeit am Bahnhof herum, aber es gab KEINE Pendelbusse! Und wir kennen uns in Duisburg wirklich aus und wissen, wo sie überall stehen könnten! So mussten wir uns mit völlig überfüllten Linienbussen (und viel zu spät) zur Regattabahn durchschlagen.
4.
Organisation der Rennen: Die Rennen selbst liefen, aber die Aushänge waren teilweise falsch. Plötzlich sollte unser zweites Rennen eine Stunde (!) früher stattfinden. Panisch trommeln wir die Mannschaft zusammen. Dann heißt es: Ups, falsch, kommt in einer Stunde wieder. Toll. Das dritte Rennen dann wird ebenfalls völlig kurzfristig und überraschend vorgezogen. Unsere Mannschaft ist nicht sofort aufzutreiben, ich muss bei Einstieg vorstellig werden und ankündigen, dass wir natürlich pünktlich antreten können, aber nicht JETZT und ansonsten zurückziehen müssten. Der Funkspruch von der Rennleitung: "Dann ziehen sie eben zurück!" Danke auch dafür!
5.
Arroganz: Natürlich haben wir versucht, dies mit der Rennleitung zu besprechen. Die Antwort war mehr als eindeutig: Für vieles sei man gar nicht zuständig, außerdem hätte es Pendelbusse gegeben (völliger Unsinn) und beim letzten Rennen hätte man uns angeboten, dass man warten würde, bis wir die Mannschaft zusammen hätten (ebenfalls glatt gelogen, ich stand neben dem Funkgerät des Marshalls und habe den unter 4 zitierten Funkspruch schließlich live gehört.)
KEIN WORT DER ENTSCHULDIGUNG!
Stattdessen nur der lapidare Kommentar "Mit Ihnen diskutiere ich nicht".
Damit ist klar, wir werden so schnell nicht wieder bei so einer Veranstaltung teilnehmen und sind sehr enttäuscht von der insgesamt dilletantischen Vorstellung.
Schade, sechs Klassen und ein an sich sehr motiviertes und von der Idee des Drachenbootfahrens begeistertes Gymnasium weniger!
Christian Brune
Gymnasium Rheinkamp Moers