Udo Beier (DKV)
15.07.2010, 09:56
Ahoi!
Mir wurde ein Zeitungsausschnitt vom OSTFRIESISCHEN KURIER v. 14.7.2010 zugemailt, der folgende Info enthält:
"Es sollte der wohl schönste Tag im Leben eines Paares aus Westerstede werden: Am Montag machten sich die Zwei in Begleitung einer weiteren Person mit dem Kanu auf den Weg nach Spiekeroog, um sich dort das JA-Wort zu geben. Nachdem jedoch die Gewitterfront aufzog, kenterten die Kanus. Der Begleiter rettete sich an den Strand der Insel und holte Hilfe.
(Ein in der Nähe Schutz suchender Krabbenkutter fing den Hilferuf auf.) Die Fischer entdeckten das Paar nur rund 100 Meter entfernt und zogen sie an Bord.
Der Mann war bereits sehr entkräftet und hättes es in den tosenden Fluten bei Windstärke 10 wohl nicht mehr lange ausgehalten oder beide wären auf das offene Meer hinausgetrieben. ...
Die Kanuten wurden von ihren Rettern wohlbehalten nach Harlingersiel gebracht."
Nun, das alles ereignete sich am 12.7.10, also an dem Tag, an dem ein Tornado über Helgolang zog. Hochwasser war um 13 Uhr an den Häfen von Harlesiel bzw. Neuharlingersiel. Ab dann lief das Wasser wieder ab. Ein idealer Zeitpunkt, um in 1 Std. von Neuharlingersiel bzw. in 2 Std. von Harlesiel nach Spiekeroog zu paddeln. Die Gewitterfront zog um ca. 15 Uhr über die Insel und erreichte lt. www.windfinder.de (http://www.windfinder.de) in Böen 11 Bft. Die 3 Kanuten müssen sich wohl gerade beim Durchzug der Gewitterböe im kritischsten Seegangs-Bereich der ganzen Passage, nämlich vor der Hafeneinfahrt nach Spiekeroog befunden haben; denn ab dort beginnt auch der Sandstrand dieser ostfriesischen Insel.
Übrigens, am selben Tag bin ich von Spiekeroog zurück nach Neuharlingersiel gepaddelt und um 12 Uhr dort eingetroffen. Der SMS-Seewetterbericht von www.wetterwelt.de (http://www.wetterwelt.de) prognostiziert für den ganzen Tag Gewitter, aber erst auf der Rückfahrt im Auto kurz vor 15 Uhr tauchten tiefschwarze Wolken mit gewaltigem Böenkragen auf. Kurze Zeit später auf der Wilhelmshavener Autobahn musste ich dann Slalom um umgestürzte Bäume fahren.
Gruß aus Hamburg:
Mir wurde ein Zeitungsausschnitt vom OSTFRIESISCHEN KURIER v. 14.7.2010 zugemailt, der folgende Info enthält:
"Es sollte der wohl schönste Tag im Leben eines Paares aus Westerstede werden: Am Montag machten sich die Zwei in Begleitung einer weiteren Person mit dem Kanu auf den Weg nach Spiekeroog, um sich dort das JA-Wort zu geben. Nachdem jedoch die Gewitterfront aufzog, kenterten die Kanus. Der Begleiter rettete sich an den Strand der Insel und holte Hilfe.
(Ein in der Nähe Schutz suchender Krabbenkutter fing den Hilferuf auf.) Die Fischer entdeckten das Paar nur rund 100 Meter entfernt und zogen sie an Bord.
Der Mann war bereits sehr entkräftet und hättes es in den tosenden Fluten bei Windstärke 10 wohl nicht mehr lange ausgehalten oder beide wären auf das offene Meer hinausgetrieben. ...
Die Kanuten wurden von ihren Rettern wohlbehalten nach Harlingersiel gebracht."
Nun, das alles ereignete sich am 12.7.10, also an dem Tag, an dem ein Tornado über Helgolang zog. Hochwasser war um 13 Uhr an den Häfen von Harlesiel bzw. Neuharlingersiel. Ab dann lief das Wasser wieder ab. Ein idealer Zeitpunkt, um in 1 Std. von Neuharlingersiel bzw. in 2 Std. von Harlesiel nach Spiekeroog zu paddeln. Die Gewitterfront zog um ca. 15 Uhr über die Insel und erreichte lt. www.windfinder.de (http://www.windfinder.de) in Böen 11 Bft. Die 3 Kanuten müssen sich wohl gerade beim Durchzug der Gewitterböe im kritischsten Seegangs-Bereich der ganzen Passage, nämlich vor der Hafeneinfahrt nach Spiekeroog befunden haben; denn ab dort beginnt auch der Sandstrand dieser ostfriesischen Insel.
Übrigens, am selben Tag bin ich von Spiekeroog zurück nach Neuharlingersiel gepaddelt und um 12 Uhr dort eingetroffen. Der SMS-Seewetterbericht von www.wetterwelt.de (http://www.wetterwelt.de) prognostiziert für den ganzen Tag Gewitter, aber erst auf der Rückfahrt im Auto kurz vor 15 Uhr tauchten tiefschwarze Wolken mit gewaltigem Böenkragen auf. Kurze Zeit später auf der Wilhelmshavener Autobahn musste ich dann Slalom um umgestürzte Bäume fahren.
Gruß aus Hamburg: