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Vollständige Version anzeigen : Paddler beerdigt


Wolfgang
09.12.2010, 23:12
Schon gehört?

der "DKV" der Amis - die ACA (American Canoe Association) hat sein Verbandsmagazin beerdigt und versorgt nun seine Mitglieder mit einem der 4 Magazine dea Rapid Verlages.
So liest man es in verschiedenen Quellen z.b. hier: http://www.seakayakinstructor.com/blog/88888921/4118-breaking-paddler-magazine-shutting-down-as-the-aca-partners-with-rapid-media.html
Big news in the paddling media world today. This morning at the American Canoe Association’s (http://www.americancanoe.org/) National Paddlesports Conference (http://www.americancanoe.org/site/c.lvIZIkNZJuE/b.4863651/k.5EAB/ACA_National_Paddlesports_Conference.htm) they announced that their national magazine, Paddler (http://www.paddlermagazine.com/) will be shutting down publication in the very near future.

At the same time they also announced a new partnership with Rapid Media (http://www.rapidmedia.com/) to provide magazines to ACA members in place of Paddler Magazine. When fully rolled out in February members will get a choice of Rapid (http://www.rapidmag.com/), Adventure Kayak (http://www.adventurekayakmag.com/), Canoeroots (http://www.canoerootsmag.com/) or Kayak Angler Magazine (http://www.kayakanglermag.com/). They will also get a choice of extra magazines at a special price.

Schaut man sich die Magazine an, dann sind die Rapid-Magazine noch viel Industrie-Orientierter als Paddler - die Amerikaner verseuchen ja ihre Magazine häufig mit viel recht häßlicher Werbung, und auch in den Artikeln geht es meist nur um kommerziell angebotene Touren und wenn Sicherheitsthemen publiziert werden, dann oft, um auf Produkte hinzuweisen.

Ob wir eines Tages statt des Kanu-Sport ein Kanu-Magazin im Briefkasten vorfinden werden, weil der DKV ähnliche Ideen bekommt? Erste kleine Schritte der Annäherung hat der DKV ja schon gemacht....

Ich will hier nicht unken, aber diese amerikanische Entwicklung ist schon bemerkenswert....

Canadier
10.12.2010, 08:58
Moin Wolfgang,
kann deine Befürchtungen gut nachvollziehen. Die Hinwendung zum Commerz passt dort zum System.
Ob wir in gewohnt blindem Kadavergehorsam den Amis zwingend alles nachmachen müssen, will ich mal in Frage stellen aber zu befürchten ist es schon.
Werbung bringt Geld und Privatunternehmen arbeiten kostengünstiger( auf Wessen kosten? ), das ist verlockend, sicher auch für Vorstände und Schatzmeister.
Enge Verflechtungen von Verbänden, Vereinen und privaten Wirtschaftsinteressen sollten nicht unbedingt negativ aber mit bedacht betrachtet werden. Das Ergebnis führt schnell zu Abhängigkeit und Freiheitsverlust.
Gruß Canadier

McLane
10.12.2010, 09:08
Letzlich bestimmen die Verbandsmitglieder wohin der Zug fährt. Sind sie bereit für ein unabhängiges Magazin ein kostendeckendes Entgelt zu zahlen, es in ausreichender Menge zu abonnieren, dann dürfte sich dem Verband die Frage nach einer Kooperation mit einem kommerziellen Anbieter eher nicht stellen.

Wird das Ganze aber für den Verband zu einem Zuschußgeschäft und Zuschuß bedeutet hier das andere Bereiche der Verbandsarbeit darunter leiden müssen, dann wird wohl keine Alternative bleiben.

ThomasT
10.12.2010, 10:11
Es wäre überhaupt kein Problem, die Zeitschrift auf eine solide und nicht amerikanisierte Grundlage zu stellen, wenn der Bezug mit der Vereinsmitgliedschaft gekoppelt wäre. Wenn man es versuchen würde, würde es wieder nur Vereinsaustritte hageln. So verschimmeln die Hefte halt bei den Vorständen und erreichen selten auch nur das Bootshaus. Lesen kann sie dort auch nicht, dort muss man nämlich in erster Linie Bier trinken.
Der DKV war zu so einer Kopplung nie in der Lage; der Alpenverein schafft das problemlos und wohl schon seit immer. Wenn man die Kleinkariertheit betrachtet, mit der Beitragsdiskussionen betrieben werden, kann man eigentlich nur an die darwinistischen Erfahrungen denken. Wer sich als Verband so verhält, ist nicht lebensfähig und letztlich dem Untergang geweiht. Schade besonders um den Kanusport, er ist eine erstklassige kulturhistorische Quelle.

McLane
10.12.2010, 10:37
Abgesehen davon, dass ich deine pauschale Einschätzung der Vereine nicht teile, wäre ein "Zwangsabo" für alle Vereinsmitglieder eine Lösung die wirklich ankommen würde? Um welchen Betrag müssten die Vereinsbeiträge, aus denen die notwendigerweise steigenden Verbandsabgaben finanziert werden müssten, denn dann steigen? Wier sollten sonst die Kosten für die höhere Auflage und den Versand aufgebracht werden? Im übrigen kann auch jetzt schon jeder ein eigenes Abo abschließen. Ich habe eines, du auch?

ThomasT
10.12.2010, 11:36
Nein, meine Vorstellung ist nicht mehrheitsfähig, aus den Gründen, die ich selbst dargestellt habe und vielleicht nicht so richtig gelesen worden sind. Ich habe den Kanusport ab 1920, das kann vielleicht noch der DKV und der Hamburger ACC von sich behaupten - sonst nicht viele; darum behaupte ich auch, ein wenig von dem Thema zu verstehen.

T.S.
10.12.2010, 11:41
So verschimmeln die Hefte halt bei den Vorständen und erreichen selten auch nur das Bootshaus. Lesen kann sie dort auch nicht, dort muss man nämlich in erster Linie Bier trinken.

Hallo Thomas
schade da du so negative Erfahrungen beim "Vereinsleben" gemacht hast.
Aber dass ist ja zum Glück nicht in allen Vereinen so.

Bei uns liegt die öffentl. Vereinspost aus und ich kann dabei auch ruhig einen Kaffee
trinken, ohne gleich mit "Ausschluss" rechnen zu müssen.

Abgesehen davon, wurden erst letztens die ganze Ordnerscharr mit alten KS
ins Altpapier entsorgt.
:eek: Warum sollte ich in alten Artikeln schmökern - Flussbeschreibungen ändern sich sogar innerhalb von Monaten :D

Gruß Thomas

ThomasT
10.12.2010, 11:50
na da habt Ihr ja ganz bestimmt auch alle Vereinsmitglieder beim DKV angemeldet, und das ist auch ganz schön mühsam, der Bestand ändert sich ja auch ständig. Und die Aktion mit dem Altpapier hat bestimmt einem fünf Zentimeter dicken Baumstamm das Leben gerettet. Ein Glück, dass es vorbildliche Vereine gibt. Glückwunsch auch.

Schlumi
10.12.2010, 15:29
Hi Thomas!
Deinen Verein kenne ich nicht, für meinen Verein stimmen Deine Aussagen nicht!! Da ich auch oft in anderen Vereinen bin (Wanderfahrten oder Veranstaltungen) kann ich sagen, fast überall liegt der neueste Kanusport aus, so dass selbst die Gäste darin blättern können.
Ein ganz heisses Eisen sind die gemeldeten Mitglieder, da habe ich auch meine Bedenken. In meinem Verein sind wir sehr aktiv und da ist es sinnvoll ALLE Mitglieder zu melden. - Ein Problem sind die Vereine mit vielen "passiven" (wer ist das eigentlich?) Mitgliedern, da glaube ich auch nicht immer die Zahlen.
Gruß
Schlumi

Wolfgang
10.12.2010, 19:29
1. Schade das einer da Ordnerweise Kanusport wegschmeißt, ich hätte gern alte Jahrgänge vor irgendwann 1982, da ich erst ab da... natürlich privat... den kanusport aboniert habe und alle hedte gesammelt, denn die Flüsse verändern sich, trotzdem bieten die alten Schwarten ne ganze Menge, selbst für die Fahrtenplanung. Für viele ausländische Reviere bleibt immer noch ne Menge wertvoller Info gültig. Dass da WW Fahrer eventuell bornierter denken mag sein, Küstenreviere haben da nicht so ein Verfallsdatum. Und Großflüsse in fernen Ländern, die einsamer liegen und noch nicht der Wasserkraftnutzung anheimfielen, behalten auch ihren globalen Charakter - auch da kann ein alter Bericht nach traditionelle KanuSport-Art hilfreich sein.
Der kanusport hat überwiegend noch diese gut nutzbaren berichte, wenn gleich über die letzte Nummer nicht unbedingt begeistert war. Norwegens Küste mit dem Wohnwagen abzuklappern und so ausführlich Straßen und weniger meerespaddeln zu beschreiben ist schade. Gerade die Norwegische Küste sollte man mit Boot und Zelt bereisen. nach Lovund mit der Fähre zu fahren und dann noch nicht mal das Boot zu Wasser zu lassen, ist nicht professionell.
Und der Thailandbericht - ne Veranstalterfahrt - das wär früher auch nicht im Kanusport gestanden. Zumal Thailand ausreichend gut auch im kanusport beschrieben ist und im Internet (z.B. KVU-HP (http://kvu.der-norden.de/kajak/NZ/Thailand.html)) alles wissenswerte für die Organisation solcher Fahrt veröffentlicht ist - es sit so einfach sein Boot dahin mitzunehmen (Fliegen mit Boot (http://kvu.der-norden.de/news/1753.shtml))

Aber zurück zum Thema
2.) kanusport als Mitglieder-Blatt.
Schaun mer mal zur SAU:
Ich denke da sind viele nur Mitglied um deren Vereinszeitschrift Seekajak zu lesen, denn was sonst da so im Verein abläuft, man hört es immer wieder, ist nicht gerade begeisternd. Aber die Zeitschrift - vor allem zu Zeiten von Dieter Rosenberger - war für viele Grund, den Vereinsbeitrag zu zahlen, obwohl denen die Vereinsführung mächtig auf den Senkel ging.
Ergo... ist die Zeitung gut, verkauft sie sich auch.
Und wenn ich dann den Kanusport gegen die Katastrophe von Magazin "Kanumagazin", aber auch das Kajakmagazin, das etwas besser ist, stelle, dann ist der Kanusport vielseitiger, aktueller, häufiger, inhaltsreicher, abwechslungsreicher...
Schau dir die Autorenliste im KanuMagazin an: viele sind das nicht, schau ich mir deren Kompetenz an, dann ist da außer etwas Alpinsport alles andere Mangelware. besonders bei den modernen Kanusparten. Drachenboot, Outrigger, Stand-up, Surfkajak, ...und beim Seekajak lach ich mich immer halb tot, wenn die reitende Gebirgsmarine auf dem Chiemsee Seekajaks testet. Naja, bei denen scheint es auch immer magerer zu werden, denn regelmäßiges Erscheinen funktioniert ja auch nicht: wieder Winterpause.
Kajak Magazin ist etwas besser, aber auch da wirds langsam langweilig, da deren Autorenschar an einer handabzählbar begrenzt ist, man sich auch gern selbst beweihräuchert und Abwechslung im Schreibstiel daher Mangelware ist.

Und dagegen der Kanusport?
Heft kostet halb so viel, erscheint doppelt so oft und enthält viel mehr brauchbare Info. Bunt ist es auch.

Das Editorial ist zwar genauso lausig wie bei den anderen Magazinen, da könnte man noch gewaltig verbessern und dem Verbandsvorstand schreibverbot erteilen -man sollte es mal so halten wie bei der Zeitschrift ct', dann liest das auch jemand, den drögen Verbandsaufmunterungskram kann man sich schenken, das Wort des Generalsekretärs ist leider nicht lustig und ernst nimmt das sowieso keiner - also weg damit und dann in den Kiosk mit der Zeitung...Die unorganisierten wurben sie vielleicht auch lesen...
Steckt man dann noch einen Schnupper-Mitgliedsgutschein rein, vielleicht bekommt man die dann als Einzelpaddler.. sozusagen die SAU-Nummer rückwärts...

Der ACA Weg wäre ja gut, wenn man den Charakter der Zeitschrift erhält oder verbessert. Und keine Werbebroschüre für Equipment und Touristik draus macht - da sind ja schon die anderen dran und scheitern immer wieder...wer will das lesen?
Rapid hat auch nur Werbeblattcharakter. Postwurfsendung. Beliebigkeit. BlaBlaBla... Immer die gleichen Themen wiedergekäut, nix Text länger als 2 Seiten, davon auch jeweils die Seitenhälfte voll mit Werbung.
Was mitr auffällt: immerwieder gibt es in den Heften Outdoor Kochrezepte. Oft Seitenlang. Und das bei den Amis, die zum Schluß doch nur nen Hot Dog, Hamburger oder Steak auf den Grill schmeißen und ein Bud trinken. Ist wie mit den Kochshows: hat man sonst keine Ideen, verschwendet man den Platz mit Rezepten (dann vielleicht noch abgeschrieben von den Tütensuppentüten?)

Oder man publiziert über Sicherheitsequipment. Oder wie wieder jemand in den Fluß gefallen ist. Seziert das seitenlang.
Sich über andere den Mund fiussselig zu reden, ist einfacher als selbst mal was Berichtenswertes zu erpaddeln und zu beschreiben (macht sich leider auch in unseren deutschen Magazinen und Foren breit), die SAU ist da ja auch Vorreiter, siehe oben, erfolgreiches Magazin (???) mit immer 5 RST Berichten von Rettungsübungen auf dem Feuerlöschteich...aber gute Tourenberichte sind dann doch meist nur im Kanusport zu finden...

Also, ich hab mein Abo, behalt das auch, und wenn einer Kanusport von vor 1985 wegwirft - schick mal rüber, besonders 50ger, 60ger, 70ger Jahre. Leider ist auch unser Vereins(kanusport)archiv bei einem Bootshausbrand verbrannt.

Ist euch überhaupt mal aufgefallen, wieviel Text so ein Kanusportartikel enthält? (so als überlegung, was der wirklich im Vergleich wert ist)
Wenn man sich mal den Spaß macht, so einen Artikel zu scannen und wieder in MSWord zurückzuverwandeln und auf üblichem Din A4 mit üblicher Auflösung (Arial 11 Punkt Schrift, normaler 1er Zeilenabstand).. da kommen erstaunlichviele Seiten raus. Wenn ich das mit KanuMagazin und KajakMagazin vergleiche... dann ist da in letzteren viel Luft... heiße Luft drin. Und mächtig viel Werbung. und dafür dann 5 Euro. und nur alle 2 Monate. Und da mit ner Digitalknipse auch immer schnell ein paar unschrottige Aufnahmen unter 1000 knipsbilder sind, kann man so ein Magazin ohne text auch schnell füllen. Nimmt man dann noch die Werbepressetexte von Equipment-Firmen, Tour-Veranstaltern und Tourismuszentralen, hat man die Seiten schnell mit Schrott gefüllt. Ware mit schnellem Verfallsdatum. Das eben haben die KanuSportberichte meistens nicht, fast immer ist alles sportlich vom Autor selbst erarbeitet und textlich original und ungeklaut verarbeitet.

...

toko
11.12.2010, 19:07
Zumindest zeigt die Diskussion, dass der "Kanusport" gelesen wird. Das ist ja schon mal was. Und was Preis und Inhalt betrifft muss eben für ziemlich jede Sparte im Verband was dabei sein und das bei Kanuten (50% sind sparsam und der Rest geizig) auch noch zu einem günstigen Preis. Immerhin haben wir neben unserem starken Freizeitsport 9 weitere Wettkampfsportarten und sicherlich auch die eine oder andere Verbandsinfo zu kommunizieren. Und was die von Wolfgang geäußerte Kritik am Editorial betrifft, habe ich andere Erfahrungen gemacht da gerade über dieses Diplo Speak viel gelästert und diskutiert wird. Der Kanusport ist ja Gottseidank keine kommerzielle Zeitung sondern eben auch "Verbandsorgan" auch wenn das Wort fürchterlich klingt.
Also, es ist schon fast unmöglich es mit den Inhalten allen recht zu machen und doch kenne ich viele, die sich auf den monatlichen Kanusport freuen. Aus recht zuverlässigen Quellen kann ich berichten, dass keinesfalls über ein Zusammengehen mit einem anderen Kanublatt nachgedacht wird. Ich denke das wäre auch nicht sinnvoll, da damit auch der Charakter des Blatts verloren geht. Momentan gibt es ca. 7000 Abonenten. Das ist zwar noch nicht die Schmerzgrenze aber viel weniger dürften es nicht werden. Ansonsten kann ja jeder eigene Artikel einschicken und die werden meines Wissens auch redaktionell kaum verändert. Nur muss man es auch machen ! Ansonsten haben wir wie in der Vergangenheit häufig passiert, immer die gleichen Autoren mit ihren Fahrtenberichten und dem damit verbundenen gleichen Schreibstil.

Kai W
05.01.2011, 06:48
sehr interessante Diskussion. Leider kann ich nicht mitreden. Ich paddle seit knapp 10 Jahren, bin jetzt in dem zweiten Verein, aber die Kanu Sport habe ich höchstens mal liegen sehen, die wird meistens sofort in irgendeinen Ordner abgeheftet, und die einzigen Kommentare dazu sind "die MUSS man eben zwangsweise kaufen, darum liegt die hier rum". In beiden Vereinen wie auch in den Vereinen, die ich sonst kenne, steht die Zeitschrift in einem sehr schlechten Licht. Kein Schwein interessiert sich dafür. Daran sollte man vielleicht mal arbeiten.
Steht da eigentlich nur etwas vom Wander- oder auch vom Wildwasser-Paddeln drin?

Siegmund
05.01.2011, 12:11
sehr interessante Diskussion. Leider kann ich nicht mitreden. Ich paddle seit knapp 10 Jahren, bin jetzt in dem zweiten Verein, aber die Kanu Sport habe ich höchstens mal liegen sehen, die wird meistens sofort in irgendeinen Ordner abgeheftet, und die einzigen Kommentare dazu sind "die MUSS man eben zwangsweise kaufen, darum liegt die hier rum". In beiden Vereinen wie auch in den Vereinen, die ich sonst kenne, steht die Zeitschrift in einem sehr schlechten Licht. Kein Schwein interessiert sich dafür. Daran sollte man vielleicht mal arbeiten.
Steht da eigentlich nur etwas vom Wander- oder auch vom Wildwasser-Paddeln drin?

Wechsel sofort deine Vereine. Das ist ja grässlich!
Im Kanusport steht alles mögliche, auch zu Wildwasser und Seekajak. Das ist völlig o.k.
Was micht eher nervt, sind die Vorworte. Angeblich müssen wir Deutschen immer die Besten sein und die meisten Medallien haben etc, und das darf dann auch richtig Geld kosten. Mich nervt das. Ich würde es eher begrüßen, wenn auch mal Afrikaner, Südamerikaner, Asiaten auf dem Treppchen stehen. Nein, wir müssen nicht die Größten sein.
Grüße
Siegmund

JeanLucPicard_22
06.01.2011, 11:11
Ich kenne "Zwangsabo" aus meiner früheren Sportart (Tanzsport - ist 20 Jahre her).

Die Zeitschrift hat einen "ganz kleinen" Aufschlag gekostet (man hatte eine jährliche Startgebühr für Teilnahme an Turnieren zu zahlen) und war so interessant, dass ich jeden Monat drauf gewartet habe.

Turnier-Ausschreibungen und Anmelde-Hinweise waren auch immer dort zu finden.

Interessante Berichte von Meisterschaften und sonstigen Turnieren jeder Größenordnung. Auch international.

An große Vorworte kann ich mich nicht erinnern. (... oder hab ich sie verdrängt?)

Werbung professioneller Anbieter war in der Regel in einem gesonderten Teil der Zeitschrift zusammengefasst oder so kenntlich gemacht, dass kein Verdruß aufkam. (Werbung kann ja auch eine interessante Info sein...) Also keine als "redaktionell" getarnte Werbe-Artikel. Wer nach Anbietern suchte, konnte gezielt auf den angesprochenen Seiten nachschauen. Das war so richtig gut und praktisch.

Das Konzept kann erfahrungsgemäß klappen!
(Wäre heutzutage sicher auch als e-book möglich oder als PDF-Dokument.)

Ist nur so eine Erfahrung von jenseits des "Kanu-Tellerrands"...
:)