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Vollständige Version anzeigen : Kippstabilität Nelo K1 Classic v.s. Nelo Viper 51


marky
24.08.2011, 12:45
Hi Leute,

ich wollte fragen ob jemand was über den Unterschied bzgl. der Kippstabilität der genannten Boote sagen kann. Laut Herstellerseite (Nelo.eu) haben die K1 Viper 51 und der K1 Classic die gleiche Stabilität (3). Allerdings habe ich da so meine Zweifel, da die Viper doch viel breiter (Bootsbreite 51 cm) ist im Vergleich zum Classic (Breite 43 cm ). Wäre echt super wenn jemand einen Vergleich ziehen könnte :). Natürlich weiß ich das Stabilität was individuelles hat, aber man kann ja vielleicht schon etwas drüber aussagen. Ich fahre noch nicht lange Kajak. Bin also noch Anfänger. Komme in diesen Standardkajaks (Tourenkajaks gut zurecht). Aufgrund dieses Umstands ist vielleicht doch eine Bewertung möglich ob diese Boote was für mich sind. PS. Ich war mal in einem Kajak mit Stabilität 1 da schaff ich nur 4 Paddelschläge und bin dann im Wasser :)

mueggelsee-pirat
24.09.2011, 07:25
Hi Leute, ich wollte fragen ob jemand was über den Unterschied bzgl. der Kippstabilität der genannten Boote sagen kann. Laut Herstellerseite (Nelo.eu) haben die K1 Viper 51 und der K1 Classic die gleiche Stabilität (3). Allerdings habe ich da so meine Zweifel, da die Viper doch viel breiter (Bootsbreite 51 cm) ist im Vergleich zum Classic (Breite 43 cm ). Wäre echt super wenn jemand einen Vergleich ziehen könnte :). Natürlich weiß ich das Stabilität was individuelles hat, aber man kann ja vielleicht schon etwas drüber aussagen. Ich fahre noch nicht lange Kajak. Bin also noch Anfänger. Komme in diesen Standardkajaks (Tourenkajaks gut zurecht). Aufgrund dieses Umstands ist vielleicht doch eine Bewertung möglich ob diese Boote was für mich sind. PS. Ich war mal in einem Kajak mit Stabilität 1 da schaff ich nur 4 Paddelschläge und bin dann im Wasser :)




Wieso gehst Du nicht mal in einen Kanu-Laden, der das Ding auf Lager hat, und testet?

Das ganze Forum ist voll mit seltsamen Fragen wie "was für ein Kajak passt zu mir?", "wie fühlt es sich an?", "was soll ich kaufen?", "wie kipplig ist es?".

Was soll das? Machen das die Leute bei anderen Gefühlssachen ebenso? Frauen auch? Kajakfahren hat mit Gefühl zu tun. Was für mich saubequem ist, ist für Dich unfahrbar - oder umgekehrt.

Wenn Du 185cm hoch bist, dann ist Dein Schwerpunkt für Dein Wunschboot vielleicht schlechter, als wenn Du nur 170cm hoch bist. Bei 90 kg passt Dein Hintern vielleicht nicht mehr auf den Sitz, vielleicht scheuern Deine Knie im einen Kajak, im anderen aber nicht... "Kajak" ist nicht wie "Flachbildschirm", wo Testberichte und Daten bereits einen allumfänglichen Kaufeindruck hinterlassen.

Das Forum ist kein Ersatz für Testfahrten und (mühsames, langes) Herumprobieren.

Zu Deiner Frage: Zwischen Stabilität 1 und 3 bei Rennkajaks liegen für Rennsportler Welten, bei den meisten Tourenkajakern macht es kaum etwas aus - sie liegen trotzdem zeitig im Wasser. Die Viper 51 ist für Tourenkajaker sehr wahrscheinlich ein fürchterlich kippliges Ding, während es für Rennsportler ein gemütliches Dickschiff ist. Vom Tourenkajak arbeitest Du Dich am Besten z.B. über einen Lettmann Streamliner an die schnelleren Boote ran - zu sehen hier: http://paddelrudi.de.tl/Nelo-Viper-51.htm

Was Dich vermutlich beim Rennsport anspricht, ist die Geschwindigkeit. Wenn Du allerdings alle paar Schläge Paddelstützen einbauen musst und nur bei absoluter Windstille fahren kannst, dann ist es nicht schnell, sondern so unbefriedigend, dass Du nach einiger Zeit aufhören wirst zu paddeln. Und so sind manche gute Tourenkajakfahrer deutlich schneller als Leute, die ihre 3333-Euro-Rennboote nicht beherrschen.

mueggelsee-pirat
24.09.2011, 08:10
Nachsatz:

Je "kippliger" das Boot, desto zeitintensiver ist die Beherrschung. Wenn Du nur zwei Abende in der Woche Zeit hast, dann reicht das kaum um Deinem Körper das Überreagieren abzugewöhnen (das ist der Grund der "Kippligkeit" - Dein Körper versucht auf jeden Input, jede Welle, jeden Windstoß zu reagieren, also gewissermassen PIO = Pilot-induced oscillations).

Beim Umsteigen von einem breiten Tourenkajak (60cm und mehr) auf eine Rennziege (50cm und weniger) solltest Du ein Jahr lang jeden Tag auf dem Wasser sein können. Danach ist das Boot nicht mehr kipplig und Deine Schultern schön breit :)

KEKO40
26.09.2011, 05:57
Dem gibt es nichts hinzu zusetzen, wenn Du in in einem schmalen schnellen Boot Paddeln möchtest, dann Frage dich ob Du die Zeit hast mindestens 4 mal die Woche zu trainieren, wenn nicht, dann lasse es sein und Teste breitere Boote.

baddelbär
26.09.2011, 10:25
Die Frage ist erstmal, wie Du darauf kommst, so ein Boot fahren
zu wollen.
Möchtest Du aktiv in den Rennsport einsteigen oder möchtest Du für
Dich ausprobieren, ob das für Dich sein könnte?
Falls Du es nur probieren möchtest, wende Dich am Besten an einen
Verein, der aktiv Rennsport betreibt, dort wirst Du sicherlich
zig verschiedene Wettkampfboote (vl. sogar die vor genannten) finden und
auch testen können.
Willst Du aktiv einsteigen, wirst Du kein eigenes Boot brauchen, da die meisten
Vereine genügend Wettkampfboote vorhalten.
Willst Du das Boot für Dich, nur zum schnelleren Vorankommen auf Seen und
Flüssen? Dann sollte Dir klar sein, dass Du hier vieeeel Zeit benötigst, um
das Boot wirklich zu beherrschen.
Als einfache Regel gilt, bis so ein Boot, von einem Anfänger bis zur wirklichen
(wettkampftauglichen) Beherrschung gebracht wird, vergehen ca. 2 Jahre!!!
Also überlege gut, wofür Du dich entscheidest.

poldi
06.11.2011, 20:25
Hallo Kajakfreund,
ich würde Dir empfehlen eine Probefahrt mit Poldikajak machen.
Der ist stabil wie ein Seekajak und schnell wie ein Rennkajak und wiegt 11kg.
siehe - poldikajak.de-

KEKO40
07.11.2011, 06:26
Das Boot darf aber nicht auf Kanu-Wettkämpfen benutzt werden, und wer beim Training nicht mit einem Rennboot trainiert wird es nie lernen, übrigens K1 fahren ist keine Hexerei man muß seinem Körper nur die nötige Zeit geben.