Jung-Paddler
01.09.2007, 16:19
Hallo liebe Kanuten (-Kollegen),
gestern stieg ich das erste mal in ein Kajak
und schnitt (wie ich fand) halbwegs gut (aber auf jeden Fall trocken) ab.
Ich möchte allen (besonders Neulingen wie mir, die verzweifelt nach sowas gesucht haben (wie ich)) einige Impressionen mitteilen.
1. Anfahrt
Fast 40 min vor Trainingsbeginn machte ich mich voller Vorfreude auf.
Der Weg würde, so kalkulierte ich es, so 10 min in Anspruch nehmen, aber natürlich musste ich auch das Bootshaus, was ich bis vor kurzem nur mit GoogleEarth betrachten konnte, finden und bereitet mich auf eine längere Suche vor, die allerdings ausblieb.
Ich stand also 30 min zu früh am Bootshaus, doch trotzdem, die Jungendwartin (herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag nochmal!) war schon da, denn wie es der Zufall wollte, wollte pünktlich um 17.00h die lokale Tageszeitung zum Jugendtraining vorbeischauen.
2. Einweisungen
Ich wurde mit diversen Einweisungen eingedeckt.
Es ging mit einer kleinen Führung durchs Vereinshaus los.
Es folgten Anweisungen zur Richtigen Sitzposition, zur stabilsten Lage im Sitzen, zur Paddelhandhabung, zu Sicherheitsvorkehrungen, Schwimmwesten und Spritzdecken wurden mit erklärt und diverse Fragen fachmännisch (-fräulich) und kompetent erklärt.
3. Einstieg ins Boot
Puh, das erste Mal so kurz über dem Wasser Stellung in einem Boot beziehen, das ließ den Puls hochschnellen...
(Fast) völlig übertriebene Angst und Nervösität sowie Zweifel an der Wahl meines (hoffentlich) zukünftigen Hobbies kamen auf.
Ich sollte mir der Paddelbrücke einsteigen,
legte das Paddel zurecht, und setzte mich (wie empfohlen) erst mal rauf....
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!
Ich hatte meinen Daumen tatsächlich zwischen Paddel-"Stange" und Stahlleiter eingeklemmt.
Schei*e, ich sage euch, das tat weh.
Aber gut, sicherlich ein Fehler den man nur 1x in seinem Leben macht.
Etwas wackelig und noch nervöser stieg ich dann irgendwann doch noch ein...
4. Es geht endlich los!
Ich machte einen halben Paddelschlag und die Strömung unseres schönen Itzehoer Flusses "Stör" trieb mich in die Büsche...
Dort kam ich dann, halbwegs belehrt durch den Fehler, heil wieder raus und paddelte Petra (die schon angesprochenen Jugendwartin) und einem weiteren Neuling (okay, der war schon mal Wildwasser gefahren!) hinterher.
Nach einigen gedrehten Achten und Posieren fürs Foto (s. oben: Tageszeitung zu Besuch) legte ich meine ersten zwei Kilometer im Kajak zurück:
Vom Bootshaus, Stör-km 25, bis hin zu Stör-km 26 und zurück.
Ich war mächtig stolz und ziemlich kaputt.
Nach einigem ziellosem rumgetümpel auf der Stör ging es weiter mit....
5. Der Ausstieg
Und der verlief wesentlich einfacher als der Einstieg.
Ich schlüpfte schnell raus, zog (mein, es gehört ja dem Verein)) Kajak raus und wischte es mit einem Lappen komplett ab.
Meine Spritzdecke hatte aufgrund eines zu tiefen Ansetzens der Selbigen ein wenig Wasser durchgelassen, aber sonst war alles sehr schön.
6. Kleiner Anhang:
Stör: Rechter Nebenfluss der Elbe im südlichen Schleswig-Holstein.
Bootshaus: Das Vereinsgebäude der Itzehoer Wasser Wanderer (http://www.itzehoer-wasser-wanderer.de) auf Koordinaten N 53° 55' 32" E 9° 29' 59".
Ich: 15 Jahre alt, Imker, Schlagzeuger
Ja, das waren also meine kleinen Impressionen, ich hoffe jemand hat bis hier ganz unten gelesen und ich hoffe es hat euch halbwegs gefallen.
Wer noch etwas sagen möchte oder Tips oder sonstiges geben möchte,
immer gerne.
gestern stieg ich das erste mal in ein Kajak
und schnitt (wie ich fand) halbwegs gut (aber auf jeden Fall trocken) ab.
Ich möchte allen (besonders Neulingen wie mir, die verzweifelt nach sowas gesucht haben (wie ich)) einige Impressionen mitteilen.
1. Anfahrt
Fast 40 min vor Trainingsbeginn machte ich mich voller Vorfreude auf.
Der Weg würde, so kalkulierte ich es, so 10 min in Anspruch nehmen, aber natürlich musste ich auch das Bootshaus, was ich bis vor kurzem nur mit GoogleEarth betrachten konnte, finden und bereitet mich auf eine längere Suche vor, die allerdings ausblieb.
Ich stand also 30 min zu früh am Bootshaus, doch trotzdem, die Jungendwartin (herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag nochmal!) war schon da, denn wie es der Zufall wollte, wollte pünktlich um 17.00h die lokale Tageszeitung zum Jugendtraining vorbeischauen.
2. Einweisungen
Ich wurde mit diversen Einweisungen eingedeckt.
Es ging mit einer kleinen Führung durchs Vereinshaus los.
Es folgten Anweisungen zur Richtigen Sitzposition, zur stabilsten Lage im Sitzen, zur Paddelhandhabung, zu Sicherheitsvorkehrungen, Schwimmwesten und Spritzdecken wurden mit erklärt und diverse Fragen fachmännisch (-fräulich) und kompetent erklärt.
3. Einstieg ins Boot
Puh, das erste Mal so kurz über dem Wasser Stellung in einem Boot beziehen, das ließ den Puls hochschnellen...
(Fast) völlig übertriebene Angst und Nervösität sowie Zweifel an der Wahl meines (hoffentlich) zukünftigen Hobbies kamen auf.
Ich sollte mir der Paddelbrücke einsteigen,
legte das Paddel zurecht, und setzte mich (wie empfohlen) erst mal rauf....
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!
Ich hatte meinen Daumen tatsächlich zwischen Paddel-"Stange" und Stahlleiter eingeklemmt.
Schei*e, ich sage euch, das tat weh.
Aber gut, sicherlich ein Fehler den man nur 1x in seinem Leben macht.
Etwas wackelig und noch nervöser stieg ich dann irgendwann doch noch ein...
4. Es geht endlich los!
Ich machte einen halben Paddelschlag und die Strömung unseres schönen Itzehoer Flusses "Stör" trieb mich in die Büsche...
Dort kam ich dann, halbwegs belehrt durch den Fehler, heil wieder raus und paddelte Petra (die schon angesprochenen Jugendwartin) und einem weiteren Neuling (okay, der war schon mal Wildwasser gefahren!) hinterher.
Nach einigen gedrehten Achten und Posieren fürs Foto (s. oben: Tageszeitung zu Besuch) legte ich meine ersten zwei Kilometer im Kajak zurück:
Vom Bootshaus, Stör-km 25, bis hin zu Stör-km 26 und zurück.
Ich war mächtig stolz und ziemlich kaputt.
Nach einigem ziellosem rumgetümpel auf der Stör ging es weiter mit....
5. Der Ausstieg
Und der verlief wesentlich einfacher als der Einstieg.
Ich schlüpfte schnell raus, zog (mein, es gehört ja dem Verein)) Kajak raus und wischte es mit einem Lappen komplett ab.
Meine Spritzdecke hatte aufgrund eines zu tiefen Ansetzens der Selbigen ein wenig Wasser durchgelassen, aber sonst war alles sehr schön.
6. Kleiner Anhang:
Stör: Rechter Nebenfluss der Elbe im südlichen Schleswig-Holstein.
Bootshaus: Das Vereinsgebäude der Itzehoer Wasser Wanderer (http://www.itzehoer-wasser-wanderer.de) auf Koordinaten N 53° 55' 32" E 9° 29' 59".
Ich: 15 Jahre alt, Imker, Schlagzeuger
Ja, das waren also meine kleinen Impressionen, ich hoffe jemand hat bis hier ganz unten gelesen und ich hoffe es hat euch halbwegs gefallen.
Wer noch etwas sagen möchte oder Tips oder sonstiges geben möchte,
immer gerne.