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Cowboy
23.11.2007, 20:53
Hallo alle Paddler,
bin auf Eure Seiten gestossen und hab mich mal angemeldet.
Nun zu mir,bin 37,verheiratet und will zurück aufs Wasser --> Wasserwanderung,Urlaub.
Als Kind bin ich mit einem Holzkahn und Stechpaddel bei uns den Fluss hoch und hab mich später zurücktreiben lassen(Alte Oder).Lebe jetzt in Mainz und solche Flüsse gibt es hier leider nicht-egal aber.
Wie gesagt, will zurück aufs Wasser, weiss aber nicht mit was! Durch eine Roller Tour nach Rom weiss ich was Minimalismus ist (Punkt für Kajak) Durch mein Rheuma kann ich den Vorteil des Kanus nutzen, ist aber schwerer, da ich immer allein unterwegs sein werde, dieses Teil kann ich aber fahren, Kajak muss ich erst lernen.Der Preis des Bootes ist eine weitere Frage.In einen Club mag ich erst einmal nicht(Mitgliedschaft).
Nun kennt Ihr meine Situation, gibt es hier auch Paddler die in etwa die gleichen gesundheitliche Handycaps (Hüfte .Knie)haben und mir mal einen Rat geben können, will mich entlich mal auf einen Bootstyp festlegen, was für ein Typ besser für meine Gesundheit ist(Stundenlanges paddeln?)

Ach das reicht jetzt erst mal

LG Peter

Chillosaurus
25.11.2007, 18:15
Besser für die Gesundheit:
beide haben ihre Nachteile, Kanadier hat eine einseitige Belastung, mögliche probleme vor allem im Wirbelsäulenbereich, wenn man auf den Knien sitzt, Kajak durch die Sitzhaltung Probleme, wie sie bei langer Bürotätigkeit auch aufkommen können.

Thema Handicap:
Kenne einen mit künstlichem Hüftgelenk und Wirbelsäulenproblemen, kann problemlos Kajak fahren, wenn er auf die Sitzanlage achtet. Kanadier geht auch.

Palmström
25.11.2007, 22:16
Hallo Peter,

Mit gefällt (ganz subjektiv) Kajakpaddeln besser. Das muß man zwar lernen, doch ist das meiner Meinung nach leichter als Kanadierpaddeln, und im Kajak bist Du schneller und wendiger. Probleme habe ich bei längeren Fahrten im Lendenwirbelbereich, kann also Chillosaurus`Erfahrungen bestätigen. Das ist aber entscheidend durch Sitzhaltung und die Form des Sitzes beeinflußbar. Daher ist das für mich kein Ausschlußkriterium.

Für genauere Informationen stell Deine Frage mal in die Spezialforen. Für Kanadier ist das http://www.canadierforum.de/f3-Allgemeines-Canadierforum.html und für (eigentlich) Faltboote http://www.faltboot.de . In beiden tummeln sich viele Individualpaddler; es gibt auch welche im Raum Rhein-Main.


Viele Grüße aus Berlin

Gernot

(vor vier Wochen noch auf der großen Oder unterwegs)

Werner Schmiedel
26.11.2007, 10:54
Hai Peter,

Gernot und Chillosaurus haben recht. Ich selbst habe infolge eines Unfalls eine verkrümmte LWS (1. und 2. Lendenwirbelörper gebrochen) und einen Beckenschiefstand sowie einseitige Abnützng der Kniegelenke durch Verkürzung des Oberschenkels. Ich kann aber, wenn ich den richtigen Sitz im Kajak habe durchaus sechs bis acht Stunden im Boot sitzen, bei falschem Sitz habe ich schon nach zweis Stunden unerträgliche Schmerzen.

Auch im Canadier kann ich längere Zeit fahren, jedoch nicht knieend, höchstens mit diesen Knieschonern der Fliesenleger.

Ich finde auch, dass Kajakfahren zunächst mal leichter ist als Canadier, um beides wirklich gut zu können, musst du aber Schulungen mitmachen, was im Verein am einfachsten und billigsten ist. Ausserdem kannst du in einem Verein verschiedene Boote ausprobieren, hast Kontakt auch zu Leuten aus andern Vereinen, also viel mehr Möglichkeiten, die du als "freier" Kajaker nicht oder nur schwer hast.

Was für ein Bootstyp für dich besser ist, kann dir keiner sagen, das musst du versuchen, denn jeder Körper ist nun mal anders.

Ergänzend zu Gernots Beitrag hier noch ein Link: http://www.seekajakforum.de/forum/index.php

der Werner

Cowboy
27.11.2007, 19:27
Vielen Danke für Eure nützlichenTipp`s, werde also doch mich mal mit dem Kajak anfreunden und einen Verein suchen.

LG Peter