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  #1  
Alt 12.02.2007, 22:20
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.148
Standard Plädoyer für das Nicosignal als Grundausstattung

Ahoi!

Hier im Forum hat JeDi angezweifelt, dass das „Nicosignal“ ein küstentypisches Seenogsignalmittel ist. Im Folgenden möchte ich erläutern, warum es wichtig ist, bei Touren hinaus aufs Meer zumindest ein „Nicosignal“ dazubeizuhaben, wohl wissend, dass die Palette der möglichen Seenotsignalmittel groß ist:
  • Signalpfeife, -spiegel, -drachen;
  • Blitzleuchte,
  • "Nicosignal" (bzw. andere kleinere Handsignalgeräte),
  • Handfackel, Rauch- bzw. Farbsignal,
  • Fallschirmsignalraketen,
  • UKW-Handfunkgerät (ersatzweise u.U. auch Handy),
  • Seenotfunkbake (mit einer Not-, einer Einpeilfrequenz, und einem GPS-Modul).
Die Akzeptanz der aufgeführten Rettungsmitteln ist zwischenzeitlich leider nur mittelbar gestiegen, d.h. viele Kameraden verzichten wohl immer noch auf die meisten dieser Ausrüstungsteile, aber bis auf wenige Ausnahmen brauchen wir uns heutzutage wenigstens nicht mehr zu rechtfertigen, warum wir solch ein "Zeug" dabei haben.

Warum? Nun, es ist schwer, die Kanutinnen und Kanuten zu motivieren, den "Pyroschein" (1 Tag) und den "UKW-Schein (2 Tage) zu machen, damit sie dann die entsprechenden effizienten Signalmittel und -geräte kaufen und auf Tour auch mitnehmen dürfen.

Vielleicht wären wir ja bereit, uns die ohne Sachkundenachweis beschaffbare handy-handliche Seenotfunkbake "ACR AquaFix 406“ anzuschaffen (Preis: ca. 900,- Euro):

www.kanu.de/nuke/downloads/Seenotsender-ACR.pdf

Eigentlich spricht alles für solch ein Gerät. Die Alarmierungszeit soll bei 5 Minuten und die Positionsgenauigkeit zwischen 70-100 Metern liegen (im Vergleich dazu die Daten von Seenotfunkbaken ohne GPS-Modul: 90 Minuten / 3 Seemeilen).

Eigentlich spricht alles für solch eine Seenotfunkbake, nur der Preis und ... die geringe Unfallrate beim Küstenkanuwandern sprechen dagegen. Das mit dem Preis könnten wir ja noch irgendwie hinkriegen, sofern wir 900,- Euro frei verfügbar auf dem Sparkonto haben. Leider hapert es dann an der falschen Einschätzung des Unfallrisikos, sodass das Geld schließlich doch lieber für ein HighTech-Paddel, -Seekajak bzw. -Zelt ausgegeben wird.

Risikovermeidungsstrategie

Wenn wir etwas mehr Gewissheit haben wollen, auch wieder an Land zurückzukehren, sollten wir uns letztendlich für eine geeignete Seenotfunkbake entscheiden. Wer jedoch etwas Risiko in Kauf nimmt, d.h. den Kauf all dieser Seenotsignalmittel ersparen will, der sollte wenigstens darauf achten, dass er u.a.:
  • über die nötigen Revierkenntnisse verfügt;
  • nur bis max. 3-4 Bft. Wind-Prognose lt. Wetterbericht hinaus paddelt,
  • und zwar nicht solo, sondern mit mindestens ebenso qualifizierten, fitten und ausgerüsteten Kameradinnen und Kameraden.
  • über die nötigen Erfahrungen verfügt, um die Schwierigkeiten, die draußen auf dem Meer auf einen lauern, einschätzen und umfahren bzw. beherrschen zu können;
  • über die nötige körperliche Fitness verfügt, auch einmal mehrere Stunden Wind und Wellen zu trotzen;
  • die nötigen Paddel- & Rettungstechniken beherrscht;
  • über ein seetüchtiges Seekajak verfügt,
  • eine den Temperaturen entsprechende Bekleidung trägt,
  • eine Rettungsweste übergezogen hat,
  • und ein "Nicosignal" dabei hat.
Wem das noch zu viel ist, erhöht sein Risiko, und wer weiter "aufrüstet", senkt es. I.d.R. werden aber beide (Un-)Sicherheits-"Fanatiker" von dieser Risikoveränderung nichts bemerken, da die statistische Wahrscheinlichkeit, dass ihnen etwas auf der Nord- bzw. Ostsee passiert und sie diese Rettungsmittel auch alle benötigen, sehr gering ist. Wie hoch diese Wahrscheinlichkeit ist, wird keiner genau sagen können. Fakt ist jedoch, dass es in den letzten Jahren „nur“ 1 Toten beim Küstenkanuwandern entlang der deutschen Nord- und Ostseeküste gab, wohl aber sollen lt. Meldung der DLRG z.B. im Jahr 2001 insgesamt 520 Menschen beim Baden ertrunken sein und allein in einer Woche soll es in den Alpen 9 Tote durch Lawinenabgänge gegeben haben (lt. HHA v. 8.3.02).

Geführte Touren

Eigentlich genügt es den "normalen", aber trotzdem "seetüchtigen" Küstenkanuwanderinnen und -wanderern, wenn sie sich in die Obhut eines entsprechend erfahrenen und "aufgerüsteten" Kameraden begeben. Sie müssen nur dazu in der Lage sein, den Kameraden oder Dritten eine Notlage zu signalisieren. Das ist genau der Grund, warum ich bei meinen Touren zwingend vorschreibe, dass jeder Teilnehmer griffbereit ein "Nicosignal" am Körper befestigt haben muss.

Ich betrachte das 6-schüssige "Nicosignal" als das wohl wichtigste, weil z.Zt. einzig zumutbare Signalmittel für einen Mitpaddler"; denn den "Rest" an notwendigen Signalmitteln kann der Fahrtenleiter mitschleppen bzw. wenn es ihm zuviel wird, vor Antritt der Fahrt allein nur für diese eine anstehende Fahrt an einige seiner Gruppenteilnehmer (je eine Fallschirmrakete und ein Rauchsignal bzw. eine Notfackel) verteilen.

Zur Vorteilhaftigkeit des „Nicosignals“

Wer eine bessere Alternative zum "Nicosignal" kennt, mag sie mitnehmen. Sie muss sich aber am "Nicosignal" messen lassen können:
  1. Das „Nicosignal“ verfügt über ein Magazin, das 6 Signalpatronen enthält. Wem das zu wenig ist, der kann ein zusätzliches Magazin griffbereit verstauen, sodass ein Kanute bis zu 12 Signalkugeln abschießen kann. Sollte jeder Kanute einer Gruppe ein „Nicosignal“ mit sich führen, multiplizieren sich diese Signalmöglichkeiten entsprechend.
  2. Das "Nicosignal" kann frei am Körper getragen werden, ohne dass es verloren gehen kann, sodass wir über das „Nicosignal“ auch dann noch verfügen können, wenn wir nach einer Kenterung den Kontakt zu unserem Kajak verloren haben.
  3. Das "Nicosignal" kann mit einer Hand bedient werden, und zwar auch dann, wenn wir im brechenden Seegang im Wasser treiben und Mühe haben, uns an unserem Kajak festzuhalten.
  4. Beim "Nicosignal" erfolgt der Patronen- & Magazinwechsel in wenigen Sekunden (wohl unter Zuhilfenahme der zweiten Hand) durch eine simple Magazindrehung, ohne dass dabei das Signalgerät bzw. Patronen verloren gehen können.
  5. Beim "Nicosignal" können wir ebenfalls im Nu zwischen roten (= "Seenotfall!") und weißen (= "Achtung, hier gibt es Probleme!") Leuchtkugeln wählen. (Hinweis: Hierfür sind 2 rote durch 2 weiße Signalkugelpatronen auszutauschen!).
  6. Bei entsprechender Pflege sind sowohl das Signalgerät (nach jeder Tour in Süßwasser spülen und 1-2 Mal in der Saison etwas mit Öl einsprayen) als auch die Patronen (die Enden nicht mit Nagellack wohl aber mit Vaseline versiegeln) ausreichend seewasserbeständig.
Die beiden einzigen negativen Punkte des "Nicosignal" scheinen wohl zu sein:
  1. die relative hohe Zahl von "Nicht-Zündungen", d.h. bei 6 Kugeln können i.d.R. zwei nicht sofort abgeschossen werden, wovon eine überhaupt nicht zündet und die andere erst nach mehrmaligem Auslösen zündet.
  2. die äußerst geringere Leuchtkraft, Leuchtdauer & Signalhöhe des "Nicosignals“. Zum Vergleich: "Nicosignal": ca. 8.000-10.000 Candela / 6 Sek. / ca. 75-80 m; Fallschirmrakete "Para Red Mk. 3 von Pains-Wessex": 30.000 Candela / 40 Sek. / 300 m;
wobei zu allem Überdruss die tatsächlichen Daten des „Nicosignals“ auch noch schlechter als die ohnehin schlechten Prospektangaben sein sollen. Doch es gibt nicht wenige Zweifler, die die Meinung vertreten, dass - egal wie hell und wie lange sie leuchten - bemerken tun diese Signalmittel zumindest tagsüber - wenn überhaupt - nur jene, die direkt auf einen zufahren ... und für diesen Fall reicht auch ein "Nicosignal" aus!?

Waffenscheinpflicht?

Übrigens, das Waffengesetz ist novelliert worden und zum 1.04.03 in Kraft getreten. Es sieht die Waffenscheinpflicht u.a. auch für „Signalwaffen“ vor. Der Erwerb und Besitz des „Nicosignals“ ist wohl erlaubnisfrei, es darf jedoch nur dann noch außerhalb der privaten Wohnung in der Öffentlichkeit getragen werden, wenn der Besitzer über den „Kleinen Waffenschein“ verfügt.

Um diesen „Kleinen Waffenschein“ zu bekommen, müssen wir im Wesentlichen ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis vorweisen (Bearbeitungsgebühr: ca. 50,- €), ansonsten können wir wegen des Tragens eines solchen Signalmittels bestraft werden.

In § 12 des Waffengesetzes werden jedoch ein paar Ausnahmen aufgezählt:
  • Einer Erlaubnis zum Führen solcher Signalwaffen bedarf es nicht, wer diese nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit von einem Ort zu einem anderen Ort befördert und wer die Signalwaffe als verantwortlicher Führer eines Wasserfahrzeugs auf diesem Fahrzeug oder bei Not- und Rettungsübungen führt.
Daraus lässt sich Folgendes für das Küstenkanuwandern ableiten:
  1. Wir dürfen auf unserer Fahrt ans Meer das „Nicosignal“ mit uns führen, wenn wir dieses gesichert und gut verpackt im PKW transportieren.
  2. Wir dürfen, wenn wir in unserem Kajak sitzen, das „Nicosignal“ führen, d.h. griffbereit auf Deck transportieren oder am Körper tragen.
  3. Wir sollten jedoch vor dem Starten bzw. nach dem Anlanden – und natürlich auch beim Pausieren an Land – nicht unnötig mit dem „Nicosignal“ sichtbar am Körper herumlaufen bzw. das „Nicosignal“ unbeaufsichtigt offen auf Deck des Kajaks liegen lassen.
Gruß aus Hamburg:
__________________
Udo Beier
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  #2  
Alt 13.02.2007, 09:55
spreewaldkanu spreewaldkanu ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 01.02.2007
Ort: Burg im Spreewald
Beiträge: 12
Standard keine ausfälle bei nico signal ...

moin udo,

grundsätzlich stimme ich dir zu, bei der von dir für nico - signal - munition beschriebenen ausfallrate (2 von 6) gehe ich aber nicht mit, ich habe gerade mal so durchgerechnet, in den letzten 10 jahren habe ich (wegen der bergrenzten lagerfähigkeit der munition) etwa 10x6 nico-patronen abgefeuert und hatte keinen blindgänger .

grüße aus dem spreewald

wolfgang schäfer
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  #3  
Alt 15.02.2007, 21:18
-Christian- -Christian- ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 04.02.2007
Ort: Salzgitter
Beiträge: 11
Standard Verantwortung für die Pyrotechnik

Aloha,
auch ich habe mich für Nicosignal und gegen weitergehende Pyrotechnik entschieden.
Der wesentliche Grund ist für mich, dass ich unabhängig von der rechtlichen Situation auch an Land die Verantwortung für die Pyrotechnik trage.
Das Nicosignal kann ich am Körper tragen und so fremden Zugriff (z. B. durch Diebstahl oder auch durch spielende Kinder) verhindern.
Wie ich das allerdings mit diversen anderen, entsprechend größeren Signalmitteln machen kann ist mir unklar.
(Am Strand von Spiekeroog sah ich ein Boot, in dem sich unbeaufsichtigt mehrere Signalraketen befanden.)

Aloha
Christian aus SZ
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  #4  
Alt 16.02.2007, 18:14
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.148
Standard Lagerungsprobleme bei Seenotsignalmitteln

Ahoi Christian,

Du weist auf ein Problem auf hin, dass vielen Küstenkanuwanderinnen und -wanderern nicht so recht bewusst ist : Die Lagerung der Seenotsignalmitteln an Land!
Es ist in der Tat rechtlich unzulässig , diese Dinger, egal ob nun Nicosignal oder Seenotfallschirmraketen oder Handfackel, sichtbar auf Deck zu verstauen, wenn das Seekajak an Land liegt.
Und es ist unverantwortlich , sich obendrei dann noch von seinem Seekajak so zu entfernen, dass Dritte (z.B. Kinder) unbemerkt Zugriff zu diesen Seenotsignalmitteln haben können.

Gruß aus Hamburg:
__________________
Udo Beier
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  #5  
Alt 21.02.2007, 13:18
Oliver Redeker Oliver Redeker ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 06.02.2007
Beiträge: 2
Standard Nicosignal und Lagerung an Land

Tag zusammen,

ich kann mich den Vorrednern nur anschließen:
Signalmittel dürfen nicht am Strand oder sonstwo unbeaufsichtigt liegen gelassen werden - auf keinen Fall.

Allerdings hatte auch ich schon einige Aussetzer. Sooooo furchtbar zuverlässig scheinen die Patronen wirklich nicht zu sein.

Auf der anderen Seite halte ich das Nicosignal für eine von vielen Möglichkeiten auf sich aufmerksam zu machen, zumindest im Watt oder in der Nähe von Inseln oder Schiffen.
Ansonsten sehe ich Probleme bei Helligkeit, Steighöhe und Leuchtdauer - da sind Fallschirmraketen sicherlich die bessere Wahl!

Gruß, Oliver
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  #6  
Alt 21.02.2007, 20:37
Ralf Schmidt
 
Beiträge: n/a
Standard

Hi Oliver,
das mit dem nicht frei rumliegen lassen ist für mich eine Binsenweisheit. Gilt auch für (echte) Messer, Werkzeuge, Werkzeugmaschinen, Kinder im Auto mit steckendem Zündschlüssel, Topf mit heissem Fett auf dem Herd und die 1.000.000 anderen "gefährlichen" Gegenstände/Situationen. Dafür gibt's so etwas wie eine allgemeine Sorgfalts- /Aufsichtspflicht, ob die durch einen (Pyro-, Füherer-, etc.) Schein sichergestellt wird sehe ich als sehr zweifelhaft.
Zum Nico-Signal (oder wie das Dingens Labelfrei heissen mag): Besser als nichts, oder? Und wenn man damit nur einen vollgetankten Yachti wachbekommt der auf einen zufährt...

Bis dann,
Ralf Schmidt
Die Rakete unter Deck...
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  #7  
Alt 26.02.2007, 20:20
Bedoje Bedoje ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 24.02.2007
Beiträge: 1
Standard Nico Signal

hallo udo,

darf man das nico signal auch im flugzeug mitnehmen oder was empiehlst du als anderes notfallsignal zur Mitnahme ( nach italien9

Gruß Bedoje
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  #8  
Alt 28.02.2007, 20:55
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.148
Standard Gasfeuerzeug & Co.

Ahoi Bedoje!

In Anbetracht dessen, dass es nicht erlaubt ist, ein Gasfeuerzeug ins Fluggepäck zu stecken, und in Anbetracht dessen, dass alle explosiven Seenotsignalmittel nicht per Post verschickt werden dürfen, kann ich mir vorstellen, dass die Mitnahme eines Nicosignals in eine Verkehrsflugzeug ebenfalls nicht erlaubt sein wird.

Genauere Auskunft wirst Du sicherlich von der Fluggesellschaft bekommen, mit der Du nach Italien fliegen willst. Rufe einfach mal an.

Leider fallen mir außer der relativ teuren Seenotbaken (ca. 800 Euro) keine alternativen Notfallsignalmittel ein:

www.kanu.de/nuke/downloads/Seenotsender-ACR.pdf

Trotzdem bist Du nicht ganz aufgeschmissen, wenn Du ohne Signalmittel (von Trillerpfeife, Signalspiegel, Blitzlichtsignalleuchte einmal abgesehen) entlang der italienischen Küste paddelst!

Nun, Du musst halt einfach nur versuchen, einem Seenotfall vorzubeugen. D.h. höre den täglichen Wetterbericht und abonniere einen SMS-Seewetterbericht (Infos hierzu: www.wetterwelt.de ). Außerdem sei Dir gewiss, dass im Sommer ab 11-13 Uhr der therrmische Seewind anfängt, immer stärker zu blasen, was ein Paddeln im auflandigen Bereich äußerst schwierig macht.

Außerdem, paddle nicht solo, und achte darauf, dass alle Mitpaddler doppelt abgeschottete Seekajaks haben und die nötigen Rettungstechniken beherrschen. Oder paddle so, dass Du bei Gefahr bzw. nach einer Kenterung sofort ans rettende Ufer paddeln bzw. schwimmen kannst.

Gruß aus Hamburg:
__________________
Udo Beier
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  #9  
Alt 02.03.2007, 09:10
Freek Freek ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 02.03.2007
Ort: Balkbrug (NL)
Beiträge: 8
Frage waffenscheinpflicht

Hallo,

Wie seht dass aus mit der waffenscheinpflicht im aussland (zum beispiel Sweden) ?
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  #10  
Alt 02.03.2007, 15:00
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.148
Standard Seenotsignalmittel & Ausland

Ahoi!

Nun, ob wir im Ausland, insbesondere in Schweden, mit Seenotsignalmitteln einfach "herumlaufen" dürfen, vermag ich nicht zu beurteilen.

Im Allgemeinen wird behauptet, dass das Ausland (insbesondere: GB, F und USA) nicht solch strenge Anforderungen an den Kauf bzw. Besitz solcher Signalmittel stellen. Ein Anhaltspunkt dafür ist die "freie Verkäuflichkeit" im Fachhandel.

Wer mehr darüber weiß, kann ja mal hier im Forum darüber berichten.

Solange wir nichts Genaueres darüber wissen, sollten wir im Ausland unsere Signalmittel an Land gut verpackt halten und erst unterwegs hinaus aufs Meer den Zugriff erleichtern. D.h. das Nicosignal würde ich ruhig am Körper tragen. Die Fallschirmsignalraketen dagegen würde ich jedoch nicht auf dem Vorderdeck für jedenschutzmann sichtbar positionieren, sondern eher griffbereit unter Deck verstauen.

Gruß aus Hamburg:
__________________
Udo Beier
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